Posts Tagged ‘Pflanzenschutzmittel’

Biodiversitätsförderfläche: Verbotener Herbizideinsatz am Strassenrand

6. Juli 2020
Herbizid gegen Brombeeren in Wytweide im Jura, bespritzter Strassenrand. Copyright: T.W.

Herbizid gegen Brombeeren in Wytweide im Jura, bespritzter Strassenrand. Copyright: T.W.

Im Beitrag Notorisches Vergiften von Brombeeren in Wytweiden schrieb Heidi über den Herbizideinsatz in einer Waldweide im Jura und dass auch an der Strasse gespritzt wurde, was klar verboten ist und wofür es keine Bewilligung geben kann. Postwendend schickte T.W. Fotos auf welchen man auch sieht, dass direkt neben der Strasse gespritzt wurde. Das ist gemäss Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung klar verboten, Anhang 2.5, Art. 1.1., 2c und d. Gegiftelt wurde im Herbst.

Gesetze nützen nichts, wenn man sie nicht vollzieht!

Herbizid gegen Brombeeren am Strassenrand. Copyright: T.W.

Herbizid gegen Brombeeren am Strassenrand. Copyright: T.W.

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Trinkwasserinitiative: Ökobilanzen sind auch als Waffen beliebt

3. Juli 2020

Mit den Ökobilanzen oder Lebenszyklusanalysen ist es so eine Sache, je nach Auftraggeber und Ziel kommt für fast dasselbe Untersuchungsobjekt ein ganz anderes Resultat aus der Box. Diese Art von Forschung lebt stark von den Faktoren, welche man einbezieht oder eben nicht. Viele Annahmen werden in ein Modell gefüttert, Annahmen, welche richtig oder falsch sein können.

Fazit der Agroscope-Studie

Agroscope, die landwirtschaftliche Forschungsanstalt des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW) liess zum zweiten Mal eine Studie über die Auswirkungen der Trinkwasserinitiative erstellen. Resultat: „Die Studie hat gezeigt, dass die Massnahmen der Trinkwasserinitiative die Belastung von Gewässern in der Schweiz mit Pestiziden und Nährstoffen reduzieren und die Biodiversität im Inland leicht verbessern können. Im Gegensatz dazu nimmt die Umweltbelastung im Ausland stark zu, verursacht durch steigende Nahrungsmittelimporte. Die Verbesserung der Wasserqualität in der Schweiz muss also mit teilweise deutlichen TradeOffs in den Herkunftsländern der Importe erkauft werden. Die TWI-Massnahme «Pestizidverzicht» allein hätte weniger starke Trade-Offs; diese werden vor allem durch die Massnahme des reduzierten resp. extensivierten Tierbestandes verursacht.“

Agroscope publiziert Studie zu Umweltfolgen der Trinkwasserinitiative, Medieninformation Agroscope vom 3.7.20

Vision Landwirtschaft: Mit Tricks zum gewünschten Resultat

Bereits die erste Agroscope-Studie wurde analysiert und kritisiert. Vision Landwirtschaft hat nun auch die zweite Studie unter die Lupe genommen und viele Mängel gefunden, welche die Trinkwasserinitiative in ein schlechtes Licht rücken.

Vision Landwirtschaft: „Punktgenau zu den Verhandlungen der WAK-Ständerat zur Trinkwasserinitiative (TWI) veröffentlichte die Forschungsanstalt Agroscope heute ihre zweite Analyse zu den Auswirkungen der Trinkwasserinitiative.

Doch nicht nur mit ihrem exakten Timing macht Agroscope Politik. Auch der Inhalt ist mehr Politik als Wissenschaft. Die Studie bestätigt zwar eine Vorläuferstudie, die bereits feststellte: Eine Annahme der Trinkwasserinitiative würde in der Schweiz den Pestizideinsatz um zwei Drittel verringern und die Wasser- und Umweltqualität entsprechend massiv verbessern.

Mit der neuen Studie will Agroscope nun aber herausgefunden haben, dass die Trinkwasserinitiative letztlich eben doch schlecht für die Umwelt sei. Grund: die Schweiz müsste aufgrund verringerter Erträge mehr Nahrungsmittel importieren. Und jede aus dem Ausland importierte Kalorie sei massiv umweltschädlicher als die in der Schweiz produzierten Lebensmittel.

Um diese abenteuerliche Aussage zu belegen – mit der Agroscope im übrigen zahlreichen anderen Studien widerspricht – legt die Forschungsanstalt der Modellierung geradezu haarsträubende Annahmen zugrunde.“

Lesen Sie weiter: Wenn eine Forschungsanstalt Politik macht: Vision Landwirtschaft distanziert sich von Agroscope-Studie zur Trinkwasserinitiative, Vision Landwirtschaft vom 3.7.20

Fachleute und WissenschaftlerInnen unterstützen die Trinkwasserinitiative

4aqua - Die Stimme des Wassers

4aqua – Die Stimme des Wassers

4aqua: „Wir sind Fachleute und WissenschaftlerInnen, die tagtäglich die Belastung unserer Trinkwasserressourcen und Gewässer zu sehen und spüren bekommen. Den durch Pestizide und andere Schadstoffe verursachten dringenden Handlungsbedarf können wir aus erster Hand bestätigen. Deshalb haben wir uns zusammengeschlossen. Damit unser Wasser eine faktenbasierte, politische Stimme und einen wirksamen Schutz erhält.“

Wir unterstützen die Trinkwasserinitiative, weil… Lesen Sie hier weiter.

4aqua – die Stimme des Wassers

Wenn Fachleute laut werden müssen: 4aqua fordert griffigeren Schutz der Schweizer Gewässer und Trinkwasserressourcen. Medienmitteilung vom 30.6.20

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Notorisches Vergiften von Brombeeren in Wytweiden

3. Juli 2020
Herbizid gegen Brombeeren auf Wytweide im Jura. Gespritzt wurde im letzten Herbst. Copyright: T.W.

Herbizid gegen Brombeeren auf Wytweide im Jura. Gespritzt wurde im letzten Herbst. Copyright: T.W.

Von zwei verschiedenen Seiten hat Heidi gehört, dass in den Wytweiden im Jura Brombeeren mit Herbizid behandelt werden, immer wieder! Für solche Waldweiden erhält der Bewirtschafter im Rahmen der Biodiversitätsförderung zusätzlich zu den „normalen“ Direktzahlungen je nach Qualität 450 bis 700 Franken/Hektare und Jahr.

In den Ergänzungen zum Merkblatt: «Biodiversitätsförderung auf dem Landwirtschaftsbetrieb – Wegleitung» des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW), Version 2020, Herbizideinsatz in Biodiversitätsförderflächen – bewilligte Wirkstoffe (Stand Dezember 2017) ist das Folgende zu lesen:

Waldweide (Wytweiden): Nur mit Bewilligung der für die Forstwirtschaft zuständigen kantonalen Stellen (gilt für jeglichen Einsatz von Pflanzenschutzmittel)

Diese aktuellen Fotos stammen von Wytweiden, in welchen die Brombeeren regelmässig mit Herbizid bespritzt werden, grossflächig, unter den Bäumen, an der Strasse, wo Herbizide sowieso verboten sind … Haben die Bewirtschafter eine Dauerbewilligung des Forstamts oder spritzen sie einfach?

Der Fotograf schreibt: „Da sieht man doch jetzt deutlich, dass da mit Gift gearbeitet wurde oder? Es sieht sonst nirgends so aus, jetzt noch die kahlen Stellen und aussenrum schönes Grün!? Dies ist alles der Strasse entlang … sieht das sonst niemand?“

Heidi meint: „Mindestens die Zuständigen dürften das sehen und schweigen offensichtlich, drücken die Augen zu oder haben eine Dauerbewilligung ausgestellt. Eine wohl eher kleine Minderheit kennt die Gesetze und Vorschriften nicht! Und das BLW hat auf Heidis Anfrage vom 13.1.20 nicht geantwortet.

Kontrollen für Pestizideinsätze existieren praktisch nicht, wären meist auch sehr aufwändig und teuer. Und nicht alle Verstösse oder Missstände sind so offensichtlich wie dieser. Die zwei Pestizidinitiativen können dieses und viele weiteren Umweltprobleme lösen!“

Herbizideinsatz in Biodiversitätsförderflächen – bewilligte Wirkstoffe

Herbizid gegen Brombeeren auf Wytweiden im Jura. Copyright: T.W.

Herbizid gegen Brombeeren auf Wytweide im Jura. Copyright: T.W.

Herbizid gegen Brombeeren auf Wytweiden im Jura. Copyright: T.W.

Herbizid gegen Brombeeren auf Wytweide im Jura. Copyright: T.W.

Herbizid gegen Brombeeren auf Wytweiden im Jura. Copyright: T.W.

Herbizid gegen Brombeeren auf Wytweide im Jura. Copyright: T.W.

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Unverantwortlich: Lernende spritzt Duplosan KV-Combi ohne Schutzhandschuhe und -brille

19. Juni 2020
In der Rubrik "Was die Lernende diese Woche erlebt hat" schildert Mirjam Schnider in der Bauernzeitung vom 19.6.20 wie sie auf einer Alp Blacken und Germer mit Duplosan KV-Combi bekämpft hat. Walter K. hat Heidi diesen Artikel zugestellt.

In der Rubrik „Was die Lernende diese Woche erlebt hat“ schildert Mirjam Schnider in der Bauernzeitung vom 19.6.20 wie sie auf einer Alp Blacken und Germer mit Duplosan KV-Combi bekämpft hat. Walter K. hat Heidi diesen Artikel zugestellt.

Diplosan KV-Combi ist für die Bekämpfung von Disteln, giftigen Kreuzkräutern und Germer zugelassen und hat eine Teilwirkung gegen Blacken (Rumex-Arten). Für die Einzelstockbekämpfung mit einer 1%-igen Lösung wie sie Mirjam Schnider betrieben hat, bestehen folgende Gefahrenkennzeichnungen:

  1. Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.
  2. Beweidung oder Schnitt (Grünfutter oder Konservierung) frühestens 3 Wochen nach der Behandlung. Ausnahme: Für nicht laktierende Tiere beträgt die Wartefrist 2 Wochen.
  3. Ansetzen des Mittels: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Schutzbrille oder Visier tragen. Ausbringen des Mittels: Schutzhandschuhe + Schutzbrille oder Visier tragen.

Schnider beschrieb nicht wie sie das Mittel angesetzt hatte, ob mit oder ohne die erforderlichen Schutzmassnahmen wie Schutzanzug. Das Foto zeigt, auch wenn es etwas unscharf ist (siehe Nachtrag vom 20.6.20), dass sie beim Spritzen keine Schutzhandschuhe und -brille trug. Es ist die Aufgabe des Lehrmeisters, die Lernende zu instruieren, sie auf die Gefahren aufmerksam zu machen und die Massnahmen zu ihrem Schutze zu treffen. Die Gesundheit von Mirjam Schnider wird bei dieser Herbizid-Spritzaktion fahrlässig aufs Spiel gesetzt.

Weidetiere (und Wildtiere!) meiden zwar giftige Pflanzen wie den Germer, aber wenn diese welken, dann erkennen sie die Giftpflanzen nicht mehr. So schreibt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen vor, dass die Flächen nach Herbizidbehandlung erst nach vollständigem Absterben und Verfaulen der Pflanzen beweidet werden dürfen.

Duplosan KV-Combi, Pflanzenschutzmittelverzeichnis Bundesamt für Landwirtschaft, Stand 19.6.20. Der "Name des sensibilisierenden Stoffes" ist nicht vermerkt. "Wieso?", frägt sich Heidi.

Duplosan KV-Combi, Pflanzenschutzmittelverzeichnis Bundesamt für Landwirtschaft, Stand 19.6.20. Der „Name des sensibilisierenden Stoffes“ ist nicht vermerkt. „Wieso?“, frägt sich Heidi.

Man verweist auf Gesetze, Vorschriften, Kontrollen … doch in der Praxis sieht vieles anders aus.

Wann kommt das Herbizid-Verbot für Alpen?

Heidis Frage: „Ist dieser Lehrmeister ausreichend ausgebildet für die Ausbildung von Lernenden? Überhaupt, wäre es nicht endlich an der Zeit, die Herbizidspritzerei auf Alpen zu verbieten, zum Schutze der Wildtiere, des Bergwassers, der Umwelt, der Spritzenden? Denn es geht auch ohne!“

„Ein Kurs des Forschungsinstituts für Biologischen Landbau (FiBL) zeigte auf, wie Problempflanzen auf Alpen bekämpft werden können. Natürlich ohne Gift. Denn die immer öfter angewandte Chemiekeule ist weder von dauerhafter Wirkung, noch passt sie zur Naturvielfalt der Alpweiden.“

Problempflanzen auf Alpen

PaturaALPINA informiert über die Bekämpfung von Problempflanzen. So ist etwa zu lesen: „Da ein Germeraufkommen hauptsächlich aufgrund von Unternutzung, zu später Nutzung und / oder unregelmässiger Nutzung auftritt, ist eine rein chemische Regulierung ohne Bewirtschaftungsanpassungen nicht empfehlenswert. Um das Problem der Germerausbreitung an der Wurzel anzupacken, ist eine chemische Regulierung nur in Kombination mit Bewirtschaftungsanpassungen zu empfehlen.“

DigiPlanAlp ist ein Verbundprojekt zum Thema „Problempflanzen auf Alpen“ zwischen Agridea, FiBL, Agroscope und dem Büro Alpe. Im Auftrag des BLW’s wird das bestehende praktische und theoretische Wissen im Umgang mit Problempflanzen im Sömmerungsgebiet aufgearbeitet und digitalisiert. Die Inhalte werden auf dieser Website, in Kurzfilmen auf youtube und dem Agridea-App verbreitet und aktualisiert.

Nachtrag vom 20.6.20: Walter K. hat Heidi auf Anfrage eine besseres Foto geschickt. Darauf ist klar erkenntlich, dass Mirjam Schnider keine Handschuhe trägt, auch keine durchsichtigen.

PaturaALPINA

Bekämpfung des Weissen Germers, Bioaktuell vom 15.4.20

Empfehlungen zum Pflanzenbau und Pflanzenschutz, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, 23.3.20

Heidis 28 Artikel über Herbizide auf Alpen

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Ölpalmen: Herbizid-Tod nach 20 bis 25 Jahren

11. Juni 2020
Herbizide gehören in Indonesien auf dem Lande zum Alltag. Sie werden als harmlos eingestuft. Hier im Dorfladen stehen sie neben Lebensmitteln auf dem Gestell. In diesem Falle <em>Lindomin</em> und <em>Paratop</em>, beides Herbizide, die auf <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Paraquat" target="_blank" rel="noopener">Paraquat</a> basieren. Paraquat ist sehr schädlich und daher bei uns verboten. Es ist beliebter als Round up, weil es angeblich alles abtötet.

Herbizide gehören in Indonesien auf dem Lande zum Alltag. Sie werden als harmlos eingestuft. Hier im Dorfladen stehen sie neben Lebensmitteln auf dem Gestell. In diesem Falle Lindomin und Paratop, beides Herbizide, die auf Paraquat basieren. Paraquat ist sehr schädlich und daher bei uns verboten. Es ist beliebter als Round up, weil es angeblich alles abtötet.

Ein Urwald ist ewig, wenn ihn nicht Menschen zerstören oder das Klima sich zu seinen Ungunsten ändert. Ölpalmen hingegen sind nur während 20 bis 25 Jahre nutzbar, je nach Standort sogar weniger. Dann müssen sie Neupflanzungen weichen. Zudem gibt es in Indonesien gemäss Landwirtschaftsministerium mehrere 100’000 Hektaren Fake-Palmen, die von Fälschern aus Samen der Hybridpflanzen gezogen wurden und daher wenig Ertrag abwerfen. Dies ist ein lukratives Geschäft, genauso wie der Handel mit Fake-Pestiziden. All diese Palmen gilt es irgendwie zu entsorgen.

So wird der grösste Teil der Palmen beseitigt

Mit Herbiziden wird der Boden rund ums Haus bespritzt, Quellfassungen werden gesäubert, Spielplätze auch usw. <a href="https://www.visionlandwirtschaft.ch/de/themen/pestizide/unerlaubt_giftig_und_doch_in_unserem_essen/" target="_blank" rel="noopener">Vision Landwirtschaft 2.6.20:</a> "Die Schweizer Agrochemie produziert und exportiert zahlreiche Pestizide, die hochgiftig sind und die deshalb in der Schweiz nicht eingesetzt werden dürfen. Über importierte Nahrungsmittel gelangen diese Gifte jedoch wieder auf unseren Teller, wie eine neue Studie von Public Eye zeigt."

Mit Herbiziden wird der Boden rund ums Haus bespritzt, Quellfassungen werden gesäubert, Spielplätze auch usw. Vision Landwirtschaft 2.6.20: „Die Schweizer Agrochemie produziert und exportiert zahlreiche Pestizide, die hochgiftig sind und die deshalb in der Schweiz nicht eingesetzt werden dürfen. Über importierte Nahrungsmittel gelangen diese Gifte jedoch wieder auf unseren Teller, wie eine neue Studie von Public Eye zeigt.“

Die übliche Methode zur Beseitigung von Ölpalmen ist einfach: Ein Loch in den Stamm bohren und ein Herbizid (Round up oder Paraquat) oder Natriumarsenit hineinspritzen. Natriumarsenit ist wasserlöslich und äusserst giftig. Kleinbauern arbeiten oft ohne Handschuhe und Kinder sind dabei. Ein paar Videos:

Cara mematikan pohon sawit, youtube 7.7.19

Bunuh pokok sawit, youtube 18.1.19

SUNTIK POHON KELAPA SAWIT, youtube 12.11.15

Leere Pestizidflaschen werden oft achtlos weggeworfen, vorzugsweise - wie alle anderen Abfälle auch - in den Fluss; oder sie werden vom Regen in Bäche geschwemmt. Dass die Pestizide für Mensch und Umwelt gefährlich sind, das wissen viele nicht.

Leere Pestizidflaschen werden oft achtlos weggeworfen, vorzugsweise – wie alle anderen Abfälle auch – in den Fluss; oder sie werden vom Regen in Bäche geschwemmt. Dass die Pestizide für Mensch und Umwelt gefährlich sind, das wissen viele nicht.

Grössere Unternehmen zeigen ihrem Personal wie sie die Palmen mit Herbizid todspritzen sollen. Die Ausführenden tragen in der Regel Handschuhe, manchmal einfache Schutzkleidung und/oder Gesichtsmasken.

Cara Meracun Pokok Kelapa Sawit, 0,15 Liter Round up pro Palme, youtube 10.7.19

VLOG ABAH NOOR [ Memberi pupuk kedalam batang sawit tampa di bor, youtube 28.10.18

EDUCEASY – BOR POKOK KELAPA SAWIT, youtube 3.3.19

Beseitigung in einzelnen grösseren Plantagen auch mit Maschinen

Das Todspritzen mit Herbizid ist am billigsten. Wenn Maschinen vorhanden sind, dann werden die Palmen zum Teil zerstückelt. Dazu dienen einfache Bagger mit speziellen Schneideschaufeln oder vereinzelt auch Spezialmaschinen. Für letztere braucht es aber Infrastrukturen, Fachpersonal und Ausbildungsstätten, woran es heute schon massiv mangelt.

15-25 t/h oil palm wood chipper machine, youtube 28.5.17

Heavy machine – chipping old oil palm tree, youtube 4.7.15

oil palm chipping process, youtube 4.10.12

Unkrautbekämpfung: Instruktion in einer Plantage

Mit massivem Herbizideinsatz unkrautfrei.

Mit massivem Herbizideinsatz unkrautfrei.

Im folgenden Video sieht man wie den Arbeiterinnen einer Plantage die Unkrautbekämpfung mit Glyphosat beigebracht wird. Sie spritzen bis an ein Gewässer, denn es gibt keine Verbote. Der Boden ist bereits praktisch ohne Bewuchs. Behandelt werden junge Ölpalmensämlinge. Bei der Ernte gehen einzelne Beeren verloren und die Samen keimen. Diese Jungpflanzen sind aber unbrauchbar, da die Ölpalmen Hybriden sind und die Nachkommen von Samen genetisch sehr unterschiedlich und wenig ertragreich. Der Instruktor sagt, dass das Herbizid von den Pflänzchen tropfen müsse.

Perlakuan SEMPROT Anak Kelapa SAWIT LIAR – TUKULAN – KENTOSAN diJAMIN Mati Kering, youtube 2.8.19

Erträge kleiner als behauptet wird

Die Früchte müssen sofort nach der Ernte verarbeitet werden, denn sie verderben schnell. Wegen der oft prekären Strassenverhältnisse, verfault ein Teil der Ernte.

Die Früchte müssen sofort nach der Ernte verarbeitet werden, denn sie verderben schnell. Wegen der oft prekären Strassenverhältnisse, verfault ein Teil der Ernte.

Die Ölpalmen werden immer wieder als weitaus ertragsreichste Ölkulturpflanze gelobt. Die immer wieder zitierten gleichen Zahlen sind aber bei genauerem Hinschauen eher theoretischer Natur. Heidi hat kürzlich mit offiziellen Zahlen aus dem Internet für Indonesien den Durchschnittsertrag gerechnet und ihn mit jenem von Schweizer Raps verglichen. Dabei sind gewisse Verarbeitungsverluste noch nicht berücksichtigt. Heidis Berechnung zeigt, dass Ölpalmen einen 1,9-mal höheren Ertrag liefern als Raps. Bei Bio dürfte das Verhältnis noch enger sein. Vielleicht wird Heidi die detaillierte Berechnung mit Quellennachweisen einmal für Sie, lieber LeserInnen, aufarbeiten. Vorerst hier ein weiterer Hinweis darauf, dass die effektiven Durchschnittserträge wesentlich kleiner sind, als jeweils kommuniziert wird.

Geschönte Palmölstudie

SWR Wissen: „Für die Palmölproduktion wird viel Regenwald gerodet. Doch die Pflanze hat auch Fürsprecher: Keine andere Pflanze liefere auf der gleichen Fläche so viel Öl. Ist das wirklich so? Odysso hat nachgerechnet.

… Korrigiert man all diese Fehler in der Rechnung, liegt der Flächenertrag der Ölpalmen deutlich niedriger, nämlich bei nur etwa 2 Tonnen pro Hektar. Raps bringt es laut EU-Statistik auf 1,7 Tonnen – ist also nicht ganz so ertragreich wie die Ölpalme, aber fast.“

Falsche Fragestellung

Heidi meint: Die lösungsorientierte Frage ist nicht „Durch welches Öl ersetzen wir Palmöl?“ Nötig ist eine seriöse Bedarfsanalyse. Diese ist z.B. bei den Lebensmitteln nicht von der Industrie und den Grossverteilern zu erwarten. Wir KonsumentInnen können an den vielen verführerischen Regalen mit Süss- und Salzgebäcken, Schokolade in allen Varianten usw. einfach vorbeigehen und zum Vergnügen ausnahmsweise selber etwas backen mit ausgewählten Zutaten und Mengenverhältnissen (Zucker!!!). Das macht nicht nur Spass, sondern ist gesünder und schmeckt auch besser! Keinen Sinn macht es sicher, riesige Mengen „Regenwald“ in nachwachsenden Diesel zu verwandeln! So lässt sich das Energieproblem nicht lösen!

Umweltzerstörung kleingerechnet – Geschönte Palmölstudie

Illegale Pestizide: Hoher Profit, geringes Risiko. BR vom 3.6.20

Hamburger Hafen: Drehscheibe für gefälschte Pestizide. Heidis Mist vom 5.9.18

Referendum gegen das Freihandelsabkommen mit Indonesien: Stop Palmöl

Heidis 33 Artikel über Palmöl

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Verkaufsverbot für Dicamba in den USA

9. Juni 2020

Agrarheute vom 4.6.20: „Ein US-Gericht hat eine 2018 erteilte Zulassung des Unkrautvernichters Dicamba aufgehoben. Die US-Umweltbehörde EPA habe die Risiken des Produkts falsch eingeschätzt, hiess es in der Begründung des Gerichts vom Mittwoch (Ortszeit) in San Francisco. Unter Abwägung der Fehler der EPA bei der Zulassung einerseits und der Folgen einer Aufhebung andererseits werde dem Mittel die Registrierung entzogen.“

Dicamba wird leicht vom Wind verweht, denn es ist flüchtig, und richtet Schaden in Nachbarfeldern und Naturschutzgebieten an. Zahlreiche Bauern haben auf Schadenersatz geklagt. Dicamba wird vermehrt eingesetzt, weil immer mehr Unkräuter gegen Glyphosat resistent sind.

In der Schweiz hat das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) 75 Produkte mit dem Wirkstoff Dicamba zugelassen. Fast drei Dutzend Firmen haben eine Bewilligung erhalten.

Pflanzenschutzmittelverzeichnis BLW, Dicamba. Achtung bei der nächsten Revision wird dieser Link nicht mehr funktionieren, also direkt im Verzeichnis suchen!

Pflanzenschutzmittel verboten – Bayer: Verkaufsverbot für Dicamba in den USA. Agrarheute vom 4.6.20

Poison Papers – Wir wollten einfach nur nicht vergiftet werden. Heidis Mist vom 28.8.17

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Milan holt sich Beute in Glyphosat-Maisacker

7. Juni 2020

Eine Leserin hat Hans Streuli gefragt, ob er mit der Veröffentlichung eines Facebook-Beitrags auf Heidis Mist einverstanden sei. Er hat zugesagt. Herzlichen Dank, Hans Streuli, für diese schönen Fotos!

Copyright: Hans Streuli

Copyright: Hans Streuli

Copyright: Hans Streuli.

Copyright: Hans Streuli.

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Von der Pest zum Coronavirus und den Pestiziden

27. Mai 2020
Heidis Heidelbeeren am Morgen, 27.5.20. Heidi muss sich noch etwas gedulden, in der Zwischenzeit Erdbeeren essen, dafür sind die Heidelbeeren frisch aus dem Garten garantiert pestizidfrei; die Erdbeeren auch! Dies im Gegensatz von vielen importierten. <a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/heidelbeer-boom-chemie-cocktail-auf-import-fruechten" target="_blank" rel="noopener">Heidelbeer-Boom - Chemie-Cocktail auf Import-Früchten</a>, Roger Müller, Kassensturz vom 19.5.20

Heidis Heidelbeeren am Morgen, 27.5.20. Heidi muss sich noch etwas gedulden, in der Zwischenzeit Erdbeeren essen, dafür sind die Heidelbeeren frisch aus dem Garten garantiert pestizidfrei; die Erdbeeren auch! Dies im Gegensatz von vielen importierten. Heidelbeer-Boom – Chemie-Cocktail auf Import-Früchten, Roger Müller, Kassensturz vom 19.5.20

Es wird viel geschrieben, gefilmt und gesagt. Heidi verlinkt einen herausragenden Artikel und verweist auf die Rundschau des Schweizer Fernsehens von heute abend.

Von der Pest zum Coronavirus

Der Artikel stammt von Marc Chesney, Professor der Finanzwissenschaften an der Universität Zürich, und ist im Infosperber erschienen. Zitate:

„Das Ende der Pandemie kann zu Fortschritten führen, falls wir uns von der Finanzlogik und der zügellosen Globalisierung entfernen.

Der Roman von Albert Camus «Die Pest» wird oft als Metapher für die Braune Pest der Nazis interpretiert, deren Ausbreitung Tod und Unglück hinterliess. Das Buch ist auch insofern prophetisch, als es das Auftreten und die Ausbreitung einer Epidemie vorwegnimmt und beschreibt.

Fazit: Das Ende der Pandemie kann entweder zu Fortschritten oder zu Rückschritten führen. Grossbanken verschaffen sich Gehör, damit die bescheidenen Regulierungen, die nach der Krise von 2008 mühsam eingeführt wurden, wieder rückgängig gemacht werden. Besonders umweltbelastende Unternehmen lobbyieren ihrerseits, damit die im Laufe der Jahre eingeführten Standards geschwächt werden. In beiden Fällen dient ihnen als Vorwand, dass sich die Wirtschaft durch die Beseitigung von Regulierungen schneller erholen würde. Es liegt an den Bürgerinnen und Bürgern, aktiv und wachsam zu sein, um einen solchen «Krisenausgang» zu vermeiden. Er würde unweigerlich zu weiteren Katastrophen führen. Um noch einmal Albert Camus zu zitieren: «Der Pestbazillus stirbt oder verschwindet nie».“

Von der Pest zum Coronavirus. Marc Chesney, Infosperber vom 25.5.20

Chesney ist Autor des Buches «Die permanente Krise – Der Aufstieg der Finanzoligarchie und das Versagen der Demokratie».

Die Pest, Albert Camus, Wikipedia

Pestizid im Trinkwasser Grenzwert ums 22-fache überschritten

Diesen Cartoon von NaNa hat Heidi am 8. März 2018 veröffentlicht. Er ist immer aktuell, nur einzelne Personen wechseln: <a href="https://heidismist.wordpress.com/2018/03/08/grenzwerte-erhoehen-beliebtes-spiel-der-maechtigen/" target="_blank" rel="noopener">Grenzwerte erhöhen – beliebtes Spiel der Mächtigen</a>: Wo der Einzelne nur an sich denkt, wird die Gesamtheit nimmer vorwärtskommen. Jakob Bosshart, 1862 – 1924.

Diesen Cartoon von NaNa hat Heidi am 8. März 2018 veröffentlicht. Er ist immer aktuell, nur einzelne Personen wechseln: Grenzwerte erhöhen – beliebtes Spiel der Mächtigen: Wo der Einzelne nur an sich denkt, wird die Gesamtheit nimmer vorwärtskommen. Jakob Bosshart, 1862 – 1924.

Georg Humbel hat für die Rundschau recherchiert. Die wichtigsten Punkte sind:

  • „Die «Rundschau» hat die Trinkwasserproben auf Rückstände des Pestizids Chlorothalonil untersuchen lassen.
  • Bei neun von zehn Proben liegen die gemessenen Rückstände über dem gesetzlichen Grenzwert von 0.1 Mikrogramm.
  • Das Trinkwasser in der Berner Gemeinde Kappelen überschreitet den Grenzwert um das 22-fache.
  • Laut dem Schaffhauser Kantonschemiker Kurt Seiler kann das Wasser trotzdem «bedenkenlos» getrunken werden.

… Das Verbot des Pestizides sei «nicht nachvollziehbar» und deshalb sei auch der Grenzwert von 0.1 Mikrogramm für die Abbauprodukte im Trinkwasser zu streng. Die im Wasser gemessenen Zerfallsprodukte hätten «keine negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt», so Syngenta …“

Heidi: „Auf welcher wissenschaftlichen Basis kann ausgerechnet Syngenta negative Auswirkungen auf Mensch und Umwelt ausschliessen? Es sind immer die gleichen Spiele. Wenn irgendetwas stark verschmutzt ist, dann kommt Druck von den Verursachern für die Erhöhung des Grenzwert. Daher braucht es von uns Gegendruck!“

Pestizid im Trinkwasser Grenzwert ums 22-fache überschritten. Georg Humbel, SRF Rundschau vom 27.5.20

Rundschau vom 27.5.20

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Alpidylle? Herbizide auf Steinhaufen!

19. Mai 2020
Abgestorbenes Moos auf einem Steinhaufen, welcher 2019 mit Herbizid behandelt wurde. Copyright: Simon F.

Abgestorbenes Moos auf einem Steinhaufen, welcher 2019 mit Herbizid behandelt wurde. Copyright: Simon F.

Guten Tag Heidi

Letzten Sommer haben die Älpler Steinhaufen mit Herbizid bespritzt. Wie du auf dem Foto siehst, ist nur das Moos abgestorben, alles andere wächst fröhlich weiter. Ich vermute, dass sie diesen Sommer wieder spitzen werden.

Weisst du, was mich besonders stört? Nicht weit davon säumt eine Steinmauer den Weg. Für deren Erhalt kassieren die Älpler Geld. Ist das nicht widersinnig?

Du kannst das Foto veröffentlichen, wenn du willst. Das würde mich freuen. Man soll sehen, was so alles in der Abgeschiedenheit der Berge geschieht.

Freundliche Grüsse

Simon

Lieber Simon

Gegen solche Spritzerei ist kein Kraut gewachsen, denn das ist erlaubt, obwohl gerade Steinhaufen vielen Tierchen Unterschlupf bieten. Das ist „Einzelstockbekämpfung“. Darunter fällt alles, was man mit der Rückenspritze machen kann, und das ist nicht wenig. Die neuen Sömmerungsbeiträge verpflichten sogar die Bewirtschafter zur Unkrautbekämpfung, denn sonst gibt es Abzüge. Ein Vorstoss der Nationalrätin Maya Graf für ein Verbot von Herbiziden auf Alpen wurde abgelehnt.

Wenn ich „unwissenden“ Leuten von den Herbiziden auf Alpen erzähle, dann sind sie allesamt entsetzt, nicht so unsere PolitikerInnen … die Zeit ist offenbar noch nicht reif für ein Verbot. Die Leute essen Alpkäse oder -fleisch in der Meinung das sei Natur pur. Ein Stück weit schon, aber mit ein paar „Tolggen“.

Ich wünsche dir trotzdem schöne Wanderungen in der nicht ganz heilen Bergwelt.

Grüsse aus Maienfeld

Heidi

Postulat 17.3703 Prüfung eines Pestizid-Verbots im Sömmerungsgebiet, Maya Graf, Nationalrätin, 21.9.17.

Herbizide auf Alpen: Heidis 28 Artikel zum Thema

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A Tale of Two Chickens

16. März 2020
Mit einem Klick zum Video "A tale of two chickens" gelangen! Copyright: Sustainable Food Trust.

Mit einem Klick zum Video „A tale of two chickens“ gelangen! Copyright: Sustainable Food Trust.

Der Sustainable Food Trust erzählt im Video eine Geschichte von zwei Hühnern. Der Kurzfilm A Tale of Two Chickens wurde am 24.4.16 an der Konferenz „The True Cost of American Food“ in San Francisco uraufgeführt, ist aber immer noch so aktuell wie damals. Er veranschaulicht, dass ein Teil der Kosten nicht im Preis inbegriffen ist, sondern versteckt anfällt, und wir im Grunde genommen einen hohen Preis für Lebensmittel zahlen. Der Film zeigt auch warum wir eine echte Kostenrechnung in unseren Lebensmittel- und Landwirtschaftssystemen brauchen.

Der Preis pro Gewichtseinheit ist für intensiv produzierte Hühner in den USA billiger als jener für Brot. Bei uns ist das Verhältnis zwar weniger extrem, aber entspricht bei weitem nicht jenem einer Gesamtkostenrechnung. Die versteckten Kosten sind nicht eingerechnet. Der Film veranschaulicht das Problem der externen Auswirkungen des Lebensmittelsystems, indem er die Geschichte zweier Hühner aus zwei verschiedenen Produktionssystemen erzählt.

Ein Huhn, das auf der Weide und mit biologisch angebauten Futtermitteln aufgezogen wird, hat nur minimale externe Auswirkungen. Während das andere Huhn, das in einer Massentierhaltung produziert wird, mit vielen negativen Auswirkungen verbunden ist, welche versteckte Kosten verursachen, wie z.B. die Verbreitung von Antibiotikaresistenzen, schlechte Arbeitsbedingungen für das Personal und die Verschmutzung von Luft, Boden und Wasser.

Aber diese versteckten Kosten werden nicht vom Produzenten bezahlt, sondern vom Steuerzahler und der Gesellschaft als Ganzes. Wenn wir ein billiges Huhn kaufen, bezahlen wir es eigentlich zweimal, einmal an der Kasse und noch einmal durch Steuern, die später als Umwelt- und Gesundheitskosten anfallen. Wenn man all diese versteckten Kosten zusammenzählt, ist ein billiges Huhn gar nicht so billig.

Eine gute Frage! Copyright: Sustainable Food Trust.

Eine gute Frage! Copyright: Sustainable Food Trust.

Aber was können wir tun? Der Film zeigt sechs Dinge auf, die man tun kann, um dieses zerstörerische System zu ändern.

  • Nachhaltig produzierte Lebensmittel kaufen
  • Sicherstellen, dass es Zugang zu guter Nahrung für alle gibt
  • Dünger und Pestizide besteuern, um deren übermässigen Einsatz zu verhindern
  • Anreize für eine bessere Ernährung schaffen
  • Unterstützung lokaler Unternehmen
  • Arbeitnehmer fair behandeln

Mit der Forderung nach diesen Veränderungen hofft der Sustainable Food Trust auf eine Verlagerung hin zur Schaffung eines Ernährungssystems, das für die Menschen und den Planeten besser ist.

Sustainable Food Trust: „Die Botschaft von den versteckten Lebensmittelkosten gilt für fast alle Lebensmittel und muss verbreitet werden, also erzählen Sie bitte mit uns gemeinsam die Geschichte von zwei Hühnern.“

Copyright: Sustainable Food Trust.

Copyright: Sustainable Food Trust.

A Tale of Two Chickens

Poulet-Preis Grossverteiler Schweiz.

Poulet-Preis Grossverteiler Schweiz.

Bei Lidl beträgt der Preis pro Kilogramm „Poulet ganz“ CHF 7.49, Bio CHF 14.90 das Ruchbrot pro Kilogramm CHF 2.20.

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