Posts Tagged ‘Regionale Lebensmittel’

Zum Nachahmen empfohlen: NVSE, der demokratische Supermarkt

7. November 2022
Eine gute Alternative zum heutigen Angebot.

Stadt Ernähren – eine gute Alternative zum heutigen Angebot.

Beim Studieren der Homepage von NVSE (Nourrir la Ville / Stadt Ernähren) dachte Heidi: „Das sollten alle Städte anpacken. Ein lokales Ernährungssystem mit biologischen Produkten ist gut für uns Menschen und die Umwelt.“

Mathias Stalder, Initiant und Koordinator von NVSE, schreibt in seinem Brief: „Die erste Bestellrunde unserer neu gegründeten Foodcoop Biel-Bienne ist bereits gestartet und läuft noch bis zum 9. November 2022. Was unterscheidet uns von sonstigen Angeboten?

Wir bieten eine Auswahl an regionalen und biologischen Produkten direkt von LieferantInnen und praktisch zum Einkaufspreis an. Und unser Sortiment (das wir noch kräftig ausbauen werden), die Infrastruktur und die Gesamtorganisation gestalten wir transparent und mit maximaler Mitsprache.

Wir bauen also an unserem eigenen demokratischen Supermarkt, mit fairen Preisen, in bester Qualität und partnerschaftlich mit unseren ProduzentInnen.“

Zitate aus der Homepage von NVSE

NVSE „bringt AkteurInnen des lokalen Ernährungssystems zusammen. Gemeinsam erarbeiten wir eine langfristige Strategie für eine regionale und nachhaltige Versorgung der Stadt Biel.

Das Ziel: gesunde, regionale und nachhaltige Lebensmittel – die für alle zugänglich sind. Nicht zuletzt schaffen wir damit einen sozialen Kitt in unserer Stadt – generationenübergreifend und über soziale und kulturelle Grenzen hinweg.

Wir arbeiten an einer gemeinsamen Vision, schaffen eine Plattform für den Austausch von Wissen, unterstützen uns gegenseitig im Handeln und arbeiten an praktischen Projekten im Kleinen wie im Grossen.

Für Klima, Natur und Mensch relokalisieren wir Anbau, Verarbeitung und Verteilung. Damit schaffen wir Nähe, kurze Kreisläufe und eine konkrete Alternative zu den dominanten Agrar- und Lebensmittelkonzernen.

Ein gemeinsamer Auftritt, Veranstaltungen und ein starkes Netzwerk sollen die lokale Vielfalt, das Wissen und die Innovation voranbringen.“

Wegweisende Veranstaltungen

Am 9.11.22 findet eine Wildpflanzenentdeckungstour statt. Schade, dass Biel so weit weg ist!

An der Veranstaltung vom 23.11.22 mit dem Titel Was das Essen mit dem Klima zu tun hat wird das Forschungsprojekt «Städte als Triebkräfte für nachhaltige Ernährungssysteme» vorgestellt durch Bettina Scharrer, Projektleiterin (Centre for Development and Environment CDE, Universität Bern). Was macht die Stadt Biel? Kurzinput durch Lena Frank, Gemeinderätin und Bau-, Energie- und Umweltdirektorin der Stadt Biel. Workshop: Wirksame Hebel für mehr Nachhaltigkeit vom Anbau, über den Transport bis zur Entsorgung. Mit anschliessendem Apéro.

Bestellung für Mitglieder

Was in Biel ist, kann Vorbild für weitere Orte sein.

Was in Biel ist, kann Vorbild für weitere Orte sein.

Heidi hat den Shop durchstöbert; ausser die Chocolat douceur des Fées sind alle Produkte Bio.

Heidi meint: „Ein schönes Vorbild, wo doch viele in die unökologische Sackgasse rennen mit global saisonal, nicht nur die Grossverteiler!“

Nourrir la Ville / Stadt Ernähren (NVSE)

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7.11.22 HOME

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Spanisches Abfallvermeidungsgesetz: Gratis Hahnenwasser in Restaurants, Cafés …

11. Juni 2022
In der Schweiz bieten einige Restaurants gratis Hahnenwasser zum Essen an.

In der Schweiz bieten einige Restaurants gratis Hahnenwasser zum Essen an.

Ein neues Gesetz in Spanien bestimmt: „Die Einrichtungen der Gastwirtschaft müssen immer die Möglichkeit anbieten, kostenlos Leitungswasser zu trinken – und zwar ergänzend zum gastronomischen Angebot“. Auch Behörden sollen den Konsum von Leitungswasser mit öffentlichen Trinkbrunnen fördern. Der Auslöser ist die Verpackungsflut, welche die Wasserflaschen verursachen. Spanien verfehlt die EU-Vorgabe, wonach mindestens 50 Prozent des Verpackungsmülls wiederverwertet werden sollen.

Das ist aber nicht ganz unproblematisch in Anbetracht der Wasserqualität, die zwar in einigen Region, etwa in Madrid gut ist, aber in anderen schlecht: hohe Nitratkonzentrationen und Pestizide.

Sigfried Gendries von Lebensraum Wasser – Der Wasser-Blog schrieb detailliert über das Gratis-Wasser, über Probleme und Lösungen. Er schliesst den Bericht mit einer eindrücklichen Schilderung des Plastikmeers im Süden Spaniens und schlägt vor wie wir zur Lösung der Probleme beitragen können. Heidi meint, dass auch wir in der Schweiz unser Konsumverhalten ändern müssen:

„… Deutsche Konsumenten könnten Wasser und Umwelt schützen, wenn nicht zu jeder Jahreszeit das „volle Programm“ in den Ladentheken erwartet würde. Zugleich liesse sich die heimische oder regionale Landwirtschaft schützen und fördern, wenn das hiesige Konsumverhalten sich der jahreszeitlichen Verfügbarkeit regionaler Lebensmittel anpassen würde. Mir schilderte unlängst ein Gemüsebauer, wie deutsche Lebensmittelketten ihre Marktmacht mit dem Hinweis auf die Kampfpreise spanischer Erzeuger ausnutzen und die heimische Landwirtschaft drangsalieren würde. Wollen wir das wirklich?“

Ja, wollen wir das wirklich?

Lesen Sie den ausführlichen Artikel hier: Kostenloses Trinkwasser in spanischen Restaurants soll Abfallprobleme lösen. Dabei bleiben Nitratbelastungen unbeachtet. Siegfried Gendries, Lebensraum Wasser – Der Wasser-Blog 9.6.22

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