Posts Tagged ‘Roundtable on Sustainable Palm Oil’

Liebe BürgerInnen der Schweiz, bitte stimmen Sie mit Nein zum Freihandelsabkommen

1. März 2021
Für Palmölplantagen wird Regenwald vernichtet (© Montage: Flickr/ Wakx & doraemon - CC BY-NC-SA 2.0)

Für Palmölplantagen wird Regenwald vernichtet (© Montage: Flickr/ Wakx & doraemon – CC BY-NC-SA 2.0)

News von Rettet den Regenwald e.V. vom 25.2.21:

Am 7. März 2021 entscheiden die Bürgerinnen und Bürger der Schweiz über das geplante Freihandelsabkommen mit Indonesien. Mit dem Abkommen soll problematisch produziertes Palmöl unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit verbilligt in die Schweiz kommen. Bitte stimmen Sie mit NEIN.

Für Umwelt und Menschenrechte steht viel auf dem Spiel. Denn Palmöl ist eine Hauptursache für die Zerstörung der Regenwälder und für Gewalt gegen die Bevölkerung. Zusammen mit dem Bruno-Manser-Fonds, der sich in der Schweiz gegen das Abkommen einsetzt, spricht sich Rettet den Regenwald insbesondere aus folgenden Gründen gegen das Freihandelsabkommen aus:

  • Mit dem Abkommen wird ein problematisch produziertes Öl billiger, was zu einer erhöhten Nachfrage nach Palmöl aus Indonesien führen wird – und zwar auf Kosten des Regenwaldes. Nach Sumatra und Borneo sollen nun die grössten zusammenhängenden Regenwälder Südostasiens in der Provinz Papua für den Anbau von Ölpalmplantagen zerstört werden. Es geht um Hunderttausende Hektar Regenwald, gegen dessen Abholzung sich die indigene Bevölkerung wehrt.
  • Nachhaltigkeit sieht anders aus: Das Abkommen stützt sich auf Standards wie den RSPO (Runder Tisch für Nachhaltiges Palmöl). Rettet den Regenwald hat – wie auch viele andere Organisationen – das RSPO-Label wegen fehlender Nachhaltigkeit wiederholt kritisiert. Auch nach 18-jährigem Bestehen ist es dem RSPO nicht gelungen, Regenwälder zu schützen. So legt auch eine kürzlich erschienene Studie offen, dass sich RSPO-Plantagen gleichermassen auf ehemaligen Regenwaldgebieten befinden wie nicht zertifizierte Monokulturplantagen. Der RSPO verfügt zudem weder über wirksame Kontrollen noch über effiziente Sanktionsmechanismen zur Durchsetzung seiner schwachen Nachhaltigkeitskriterien. Damit ist das RSPO-Label zu einem Instrument der Gewissensberuhigung für KonsumentInnen sowie des Reputationsschutzes für Firmen insbesondere in Europa und den USA geworden.
  • Seit der Unterzeichnung des Freihandelsabkommens hat sich die bereits problematische Menschenrechts- und Umweltsituation in Indonesien weiter verschlechtert. Um Investoren anzulocken, hat das indonesische Parlament im Oktober 2020 ein Gesetz erlassen (Omnibus-Gesetz), das bestehende Umwelt-, Indigenen- und Arbeiterrechte massiv verschlechtert oder gar unwirksam macht. Das Gesetz hebelt essentielle Schutzmechanismen gegen die Regenwaldzerstörung aus (zum Beispiel werden Umweltverträglichkeitsprüfungen oder bestehende Schutzverordnungen gegen Brandrodungen geschwächt), denn Profit geht vor Umweltschutz. So erlaubt das Gesetz unter anderem, Arbeitskräfte auf unbeschränkte Zeit als Temporär-Angestellte unter Vertrag zu nehmen, branchenweite Mindestlöhne zu umgehen, die zulässigen Überstunden zu erhöhen und die Anzahl der garantiert arbeitsfreien Tage pro Woche von zwei auf einen zu senken. Das Omnibus-Gesetz bahnt den Weg für Sozialabbau und Umweltzerstörung. Schliesslich ermöglicht das Omnibus-Gesetz der Regierung und den Konzernen, neue Ölpalmplantagen in Wäldern zu schaffen, die einem Abholzungs-Moratorium unterliegen.

Deshalb bitten wir und der Bruno-Manser-Fonds Sie:
Stimmen Sie am 7. März 2021 mit NEIN.

Liebe BürgerInnen der Schweiz, bitte stimmen Sie mit Nein zum Freihandelsabkommen. Rettet den Regenwald e.V. vom 25.2.21

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Palmöl-Frontgeschichten von Peter Jaeggi, Folge 13 und Schluss: RSPO-Label kann keine Nachhaltigkeit im Palmölsektor sicherstellen

26. Februar 2021

Der Journalist und Fotograf Peter Jaeggi war 2019 in Indonesien und Malaysia, wo er über den Anbau von Palmöl recherchierte. Am 12.2.21 veröffentlichte Peter Jaeggi die erste Kurzgeschichte von der Palmölfront: „Ein intimer Blick hinter die Kulissen der Palmöl-Industrie“. Täglich folgten weitere Beiträge; dies ist der 13. und letzte.

Lesen Sie den Bericht und sehen Sie das schöne Orang-Utan-Foto hier:

Palmöl-Frontgeschichten: „Ein intimer Blick hinter die Kulissen der Palmöl-Industrie“. Peter Jaeggi vom 12.2.21 bis 24.2.21.

  • Folge 13 und Schluss vom 24.2.21: RSPO-Label kann keine Nachhaltigkeit im Palmölsektor sicherstellen. „Auch nach 15-jährigem Bestehen ist es dem RSPO nicht gelungen, Biodiversität und Menschenrechte in den Anbaugebieten wirksam zu schützen … Aufgrund seiner inhaltlichen Schwächen und institutionellen Mängel ist das RSPO-Label weder glaubwürdig noch verhindert es die zerstörerischen und klar nicht-nachhaltigen Auswirkungen des Palmölanbaus.“
  • Folge 12 vom 23.2.21: Palmölplantagen 9 x so gross wie die Schweiz
  • Folge 11 vom 22.2.21: Wegen Palmölplantagen angeschossen und erblindet
  • Folge 10 vom 21.2.21: Palmöl versus Naturschutz – «ein grosser Fehler»
  • Folge 9 vom 20.2.21: Indonesien: Palmölkritiker leben gefährlich
  • Folge 8 vom 19.2.21: RSPO – ein Palmöl-Label, das nicht hält, was es verspricht
  • Folge 7 vom 18.2.21: Palmöl als Wald verkauft – Eine Art Nachhaltigkeitsbetrug
  • Folge 6 vom 17.2.21: Palmöl tötet (2)
  • Folge 5 vom 16.2.21: «Nachhaltiges» aus korrupten, armen Staaten
  • Folge 4 vom 15.2.21: Palmöl tötet (1)
  • Folge 3 vom 14.2.21: Landraub
  • Folge 2 vom 13.2.21: Kriminelle Palmölfirmen
  • Folge 1 vom 12.2.21: Indonesien: Palmölplantagen gefährden Nahrungsmittelsicherheit

Palmöl-Frontgeschichten: „Ein intimer Blick hinter die Kulissen der Palmöl-Industrie“. Peter Jaeggi vom 12.2.21 bis 24.2.21

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Palmöl-Frontgeschichten von Peter Jaeggi, Folge 12: Palmölplantagen 9 x so gross wie die Schweiz

24. Februar 2021
Zu jedem der bisher 12 Geschichten von Peter Jaeggi gibt es ein Foto. Besuchen Sie seine Homepage! Hier nochmals ein Beispiel aus seiner grossen Orang-Utan-Fotosammlung © Peter Jaeggi

Zu jedem der bisher 12 Geschichten von Peter Jaeggi gibt es ein Foto. Besuchen Sie seine Homepage! Hier nochmals ein Beispiel aus seiner grossen Orang-Utan-Fotosammlung © Peter Jaeggi

Der Journalist und Fotograf Peter Jaeggi war 2019 in Indonesien und Malaysia, wo er über den Anbau von Palmöl recherchierte. Am 12.2.21 veröffentlichte Peter Jaeggi die erste Kurzgeschichte von der Palmölfront: „Ein intimer Blick hinter die Kulissen der Palmöl-Industrie“. Täglich folg(t)en weitere Beiträge.

Palmöl-Frontgeschichten: „Ein intimer Blick hinter die Kulissen der Palmöl-Industrie“. Peter Jaeggi vom 12.2.21 bis …?

  • Folge 12 vom 23.2.21: Palmölplantagen 9 x so gross wie die Schweiz
  • Folge 11 vom 22.2.21: Wegen Palmölplantagen angeschossen und erblindet
  • Folge 10 vom 21.2.21: Palmöl versus Naturschutz – «ein grosser Fehler»
  • Folge 9 vom 20.2.21: Indonesien: Palmölkritiker leben gefährlich
  • Folge 8 vom 19.2.21: RSPO – ein Palmöl-Label, das nicht hält, was es verspricht
  • Folge 7 vom 18.2.21: Palmöl als Wald verkauft – Eine Art Nachhaltigkeitsbetrug
  • Folge 6 vom 17.2.21: Palmöl tötet (2)
  • Folge 5 vom 16.2.21: «Nachhaltiges» aus korrupten, armen Staaten
  • Folge 4 vom 15.2.21: Palmöl tötet (1)
  • Folge 3 vom 14.2.21: Landraub
  • Folge 2 vom 13.2.21: Kriminelle Palmölfirmen
  • Folge 1 vom 12.2.21: Indonesien: Palmölplantagen gefährden Nahrungsmittelsicherheit

Palmöl-Frontgeschichten: „Ein intimer Blick hinter die Kulissen der Palmöl-Industrie“. Peter Jaeggi vom 12.2.21 bis …?

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TIR empfiehlt die Ablehnung des Freihandelsabkommens mit Indonesien (CEPA)

20. Februar 2021

Schon seit dem 11.2.21 liegt die Medieninformation von Tier im Recht (TIR) in Heidis Postfach, höchste Zeit, auch diese Stellungnahme zu veröffentlichen. Fast scheint es Heidi, dass die TierschützerInnen aktiver sind als die MenschenschützerInnen.

Am 7. März 2021 stimmt die Schweizer Bevölkerung über das Wirtschaftspartnerschafsabkommen (Comprehensive Economic Partnership Agreement, CEPA) zwischen den EFTA-Staaten und Indonesien ab. Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) empfiehlt, ein Nein in die Urne zu legen.

Das Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und Indonesien bezweckt unter anderem die Liberalisierung des Warenverkehrs zwischen den Vertragsstaaten, etwa durch den Abbau von Zöllen und anderen Handelshemmnissen. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf Palmöl gelegt. Damit Indonesien von einer Zollkonzession auf Palmöl beim Export in die Schweiz profitieren kann, müssen gewisse Nachhaltigkeitsbedingungen erfüllt sein. Der Importeur muss dabei nachweisen, dass die im Vertrag definierten Nachhaltigkeitskriterien erfüllt sind, wofür der Bundesrat die Stützung auf ausgewählte Zertifizierungssysteme zulässt.

Die Problematik des Palmölanbaus in Bezug auf Waldrodungen und der damit einhergehenden Zerstörung der Lebensräume vieler Tiere ist weitgehend bekannt, weshalb die Aufnahme von Nachhaltigkeitskriterien in ein solches Handelsabkommen grundsätzlich zu begrüssen ist. Die RSPO (Roundtable on Sustainable Palm Oil), eines der Zertifizierungssysteme, durch das die Nachhaltigkeit von aus Indonesien importiertem Palmöl sichergestellt werden soll, steht aber immer wieder für eine unwirksame Durchsetzung ihrer Kriterien in der Kritik, wie etwa die Non-Profit-Organisation Pro Wildlife berichtet. Ohne eine genauere Untersuchung oder unabhängige Kontrollen besteht somit die Gefahr, dass die bisherigen, in keiner Weise nachhaltigen Geschäftspraktiken weitergeführt und problematisch erzeugte Waren künftig unter dem Denkmantel der Nachhaltigkeit zollvergünstigt in die Schweiz importiert werden. Dieses sogenannte Greenwashing verhindert eine weitergehende Diskussion über den effektiven Zustand und Schutz des Regenwalds und die verheerenden Auswirkungen auf die Tierwelt und die Artenvielfalt.

Weiter sind von den Zollerleichterungen auch Waren tierischen Ursprungs umfasst.

So könnte etwa der Handel mit umstrittenem Schlangen- und Waranenleder aus Indonesien für die hiesige Uhren- und Luxusgüterindustrie von den Erleichterungen profitieren und dadurch einen Aufschwung erleben. In Indonesien entstanden im Jahr 2010 schockierende Aufnahmen zum Umgang mit Schlangen und Echsen, die im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt wurden. In den Videoaufnahmen zu sehen waren etwa Warane mit zusammengeschnürten Beinen, die während Tagen in aufeinandergestapelten Plastiksäcken verharren mussten, und Schlangen, die am Kiefer aufgehängt und ihre Körper zur besseren Ablösung der Haut mit Wasser gefüllt wurden. Die Veröffentlichung des Bildmaterials führte zu heftigen Reaktionen seitens Medien, Tierschutzorganisationen und Bevölkerung. In der Folge wurde im Parlament ein Vorstoss für ein Importverbot von Reptilienhäuten aus tierquälerischer Produktion eingereicht, der letztlich äusserst knapp in der zweiten Kammer scheiterte. Zwar löste dies Bemühungen seitens der Branche und weiterer Akteure aus, Richtlinien und Empfehlungen für die Tötung von Reptilien zu erarbeiten, jedoch sind diese unverbindlich und damit rechtlich nicht erzwingbar. Ob sich die Lage seit der Veröffentlichung der Aufnahmen aufgrund der freiwilligen Empfehlungen verbessert hat, ist mangels Überprüfungsmöglichkeit höchst unklar. Produkte aus tierquälerischer Erzeugung sollen nicht noch zusätzlich mit Handelserleichterungen gefördert werden.

Aus den oben genannten Gründen empfiehlt die TIR, das Freihandelsabkommen mit Indonesien abzulehnen. Waren, die auf Kosten von Tieren und deren Umwelt oder auf quälerische Weise produziert wurden, sollen nicht von Zollerleichterungen beim Import in die Schweiz profitieren können.

TIR empfiehlt die Ablehnung des Freihandelsabkommens mit Indonesien (CEPA). Medieninformation Tier im Recht (TIR) vom 11.2.21


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Palmöl-Frontgeschichten von Peter Jaeggi, Folge 8: RSPO – ein Palmöl-Label, das nicht hält, was es verspricht

20. Februar 2021

Der Journalist und Fotograf Peter Jaeggi war 2019 in Indonesien und Malaysia, wo er über den Anbau von Palmöl recherchierte. Am 12.2.21 veröffentlichte Peter Jaeggi die erste Kurzgeschichte von der Palmölfront: „Ein intimer Blick hinter die Kulissen der Palmöl-Industrie“. Täglich folg(t)en weitere Beiträge.

Heute über RSPO! Kinderarbeit, Pestizidanwenung ohne Schutzkleidung …

  • Folge 8 vom 19.2.21: RSPO – ein Palmöl-Label, das nicht hält, was es verspricht
  • Folge 7 vom 18.2.21: Palmöl als Wald verkauft – Eine Art Nachhaltigkeitsbetrug
  • Folge 6 vom 17.2.21: Palmöl tötet (2)
  • Folge 5 vom 16.2.21: «Nachhaltiges» aus korrupten, armen Staaten
  • Folge 4 vom 15.2.21: Palmöl tötet (1)
  • Folge 3 vom 14.2.21: Landraub
  • Folge 2 vom 13.2.21: Kriminelle Palmölfirmen
  • Folge 1 vom 12.2.21: Indonesien: Palmölplantagen gefährden Nahrungsmittelsicherheit

Palmöl-Frontgeschichten: „Ein intimer Blick hinter die Kulissen der Palmöl-Industrie“. Peter Jaeggi vom 12.2.21 bis …?

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58% zollfreier Import von Palmöl schon heute

12. Februar 2021

Der Import von Palmöl hat in den Jahren 2013 bis 2019 um einen Drittel abgenommen. Während 2013 noch 2,7 Prozent der Gesamtimportmenge aus Indonesien in die Schweiz kamen, sind es heute noch 0,15%. Der Schweizer Anteil am gesamten Palmölexport aus Indonesien beträgt vernachlässigbare 0,003%. Niemand weiss wie gross dieses Geschäft in Zukunft sein wird, Prognosen sind schwierig. Deshalb ist auch die Behauptung, dass das Handelsabkommen mit Indonesien ein Nachhaltigkeits-Stern am Himmel der Handelsabkommen sei, masslos übertrieben.

Es könnte durchaus sein, dass die Nachhaltigkeitsversprechen im Sande verlaufen, indem der Import von Palmöl aus Indonesien auch in Zukunft unbedeutend sein wird. Indonesien forciert für den Inlandgebrauch Palmöl-Treibstoff als Ersatz von Erdöl und grosse Länder greifen nach dem billigen Rohstoff. Das Abkommen dürfte jedoch ganz einfach für die Schweizer Konzerne interessant sein.

Woher kommt also der grösste Teil des importierten Palmöls? Der Agrarbericht 2020 des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW) gibt Auskunft:

Palmöl- und Palmkernöleinfuhr in die Schweiz

Agrarbericht 2020: „Der Schweizer Importmarkt für Palm- und Palmkernöl hat sich im Zeitraum 2013 – 2019 stark verändert. Die Importe verringerten sich von etwa 38’000 Tonnen im Jahr 2013 auf 24’000 Tonnen im Jahr 2019, was einem Rückgang um 37% entspricht. Auch die Herkunftsländer sind nicht mehr die gleichen. Während die Schweiz 2013 noch rund 1’000 Tonnen aus Indonesien importierte, ist diese Menge 2019 vernachlässigbar (35 Tonnen). Die Importe aus Malaysia sind ebenfalls rückläufig, jedoch weniger drastisch.

Demgegenüber haben die Importe aus den am wenigsten entwickelten Ländern (LDC) deutlich zugenommen, insbesondere dank des zollfreien Zugangs, den die Schweiz im Rahmen ihrer Entwicklungszusammenarbeitspolitik gewährt. Im Jahr 2019 machten die Importe aus den LDC 58% der Gesamtmenge aus.“

Welches sind die Palmöl-LDC?

Der grösste Teil des 2019 aus LDC-Ländern importierten Palmöls stammte aus den Salomoninseln, gefolgt von Kambodscha und der Côte d’Ivoire. Ausser Myanmar sind dies alles Länder mit hohem Bevölkerungswachstum im Vergleich zum durchschnittlichen Wachstum der Weltbevölkerung von 1,23%. Die Korruption ist, ausser in den Salomoninseln, in diesen Ländern sogar noch höher als in Indonesien. In der nachfolgenden Tabelle ist der Korruptionsindex gemäss Transparency International Deutschland e.V. aufgeführt.

Die RSPO-Palmöl-Nachhaltigkeitsklausel des Handelsabkommens mit Indonesien dürfte also ins Leere zielen. Es sind denn auch andere Punkte, welche der Industrie am Geld-Herzen liegen: Investitionen, Kontrolle über Märkte, Rohstoffe usw. Wirtschaftliche Vorteile für die indonesische Bevölkerung dürfte es kaum geben, dafür Abhängigkeiten, Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, Zerstörung von Lebensräumen der indogenen Bevölkerung und der Orang-Utans, Förderung des Klimawandes, Umweltvandalismus.

Heidi meint: Wer A sagt, muss auch B sagen, d.h. wer für die Konzernverantwortungsinitiative gestimmt hat, muss auch gegen das Freihandelsabkommen sein. Betroffen sind besonders stark die indonesischen Bauern, also müssen die Schweizer Bauern aus Solidarität für ihre BerufskollegInnen in Indonesien NEIN stimmen, auch wenn das Leitschaf Feuer und Flamme für das Abkommen ist.

Was wäre, wenn man Markus Ritter, Erich von Siebenthal, Urs Brändli … das Land wegnähme und darauf Ölpalmen für den Export anpflanzen würde? Oder – standortgerechter – Christbäume?

 

Am wenigsten entwickelte Länder, Wikipedia

RSPO-Regeln werden mit Schattenfirmen umgangen

10. Februar 2021

The Chain: Continued Deforestation and Ownership Confusion in Fangiono Family-Linked Groups

Heidi hat den grössten Teil des Berichts von Chain Reaction Research vom 8.2.21, übersetzt – mit Hilfe von DeepL. Den vollständigen Bericht und weiterführende Links finden Sie über obigen Link.

Ein neuer Bericht des Forest Peoples Programme (FPP) beleuchtet die Eigentumsüberschneidungen zwischen drei indonesischen Unternehmen, First Resources, FAP Agri (FAP) und Ciliandry Angky Abadi (CAA). Die drei Unternehmen sind alle mit der indonesischen Fangiono-Familie verbunden und gehörten in den letzten Jahren zu den grössten Abholzern. Sie beliefern auch mehrere Käufer, die eine NDPE-Politik verfolgen (No Deforestation, No Peat, No Exploitation/Keine Abholzung, kein Anbau auf Torf, keine Ausbeutung).

… Die Überschneidung der Eigentumsverhältnisse zwischen diesen drei Unternehmen wurde zuvor von Chain Reaction Research (CRR) in einem Bericht über Schattenunternehmen und von Greenpeace in seinem viel beachteten Bericht „Final Countdown“ im Jahr 2018 angesprochen. FPP stellt weiter das Folgende fest:

  • First Resources kontrolliert andere Tochtergesellschaften durch Familienmitglieder, die mit FAP und CAA verbunden sind. CAA und FAP sind jedoch nicht in der Mitgliedschaft von First Resources am Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) enthalten.
  • First Resources ist in der Lage, über die Familie, das Management und die operative Kontrolle Einfluss auf die Tochtergesellschaften von FAP Agri und CAA auszuüben, und die drei Gruppen teilen sich Ressourcen und Personal.
  • Soziale Konflikte wurden in allen CAA-Tochtergesellschaften bis auf eine dokumentiert. Seit 2014 haben die mit CAA verbundenen Unternehmen zur Zerstörung von über 4’000 Hektar (ha) Torfwald beigetragen. In den Konzessionen von FAP wurden ebenfalls mehrere soziale Konflikte verzeichnet, und FAP hat seit 2008 zu über 59’000 ha Waldverlust beigetragen.

First Resources hat jegliche Eigentumsbeziehung zu CAA bestritten …

Am 4. Januar 2021 gab FAP jedoch das erste Initial Public Offering (IPO) des Jahres an der indonesischen Börse heraus. Der IPO-Prospekt enthält mehrere Verweise auf die Konzessionen von First Resources und bezeichnet diese als „verbundene Parteien“, was die Geschäftsbeziehung zwischen den beiden Unternehmen zu bestätigen scheint.

3 RSPO-Beschwerden

Über die Nachhaltigkeitsprobleme der drei Konzerne wurde in den letzten Jahren viel berichtet. First Resources war Gegenstand dreier öffentlichkeitswirksamer RSPO-Beschwerden, die sich gegen die Tochtergesellschaften PT Limpah Sejahtera im Jahr 2010, PT Borneo Surya Mining Jaya im Jahr 2012 und PT Swadaya Mukti Prakarsa im Jahr 2018 richteten. Im Jahr 2018 hat Greenpeace in einem viel beachteten Bericht die Eigentumsverhältnisse zwischen den Konzernen und der Abholzung durch CAA detailliert aufgezeigt. Die Abholzung durch die drei Gruppen wurde von Mighty Earth in seine Rapid-Response-Berichte aufgenommen.

Rodung von Wald mit hohem Naturschutzwert

Diese Nachhaltigkeitsthemen setzten sich auch im Jahr 2020 fort. First Resources hat eine No Deforestation, No Peat, No Exploitation (NDPE) Politik. Eine Analyse von Aidenvironment und Earth Equalizer zeigt jedoch, dass in diesem Jahr in drei Konzessionen von First Resources rund 100 ha Wald und Torf gerodet wurden. Im September wurde eine Beschwerde an den RSPO gegen First Resources angenommen. Darin wird behauptet, First Resources habe in einer seiner Konzessionen Wald von hohem Naturschutzwert gerodet und sei in den Bau einer Strasse verwickelt, die einen Korridor für Wildtiere durchschneidet. Die Beschwerde scheint im Zusammenhang mit einer öffentlichen Petition zu stehen, in der die First Resources-Tochter PT Wahana Prima Sejati beschuldigt wird, „mehrere Dutzend Hektar Sekundärwald mit hoher Artenvielfalt an der Ostküste Borneos gerodet zu haben, um eine Palmölraffinerie, eine Biodieselanlage und die dazugehörige Infrastruktur zu bauen“.

2020: CAA rodet 3’200 ha Wald und Torf in 10 Monaten …

CAA verfügt über ca. 130’000 ha Land. Ihre Konzessionen befinden sich hauptsächlich in Zentral-Kalimantan, mit einer in Ost-Kalimantan, einer in Riau in Sumatra und einer in Papua. Zwischen Januar und Oktober 2020 hat die CAA Group in drei ihrer Konzessionen rund 3’200 ha Wald und Torf gerodet: PT Agrindo Green Lestari, PT Citra Agro Abadi und PT Inti Kebun Sari. CAA war im Jahr 2018 der viertgrösste Abholzer in Südostasien und der zweitgrösste im Jahr 2020.

… beliefert trotzdem NDPE-Kunden wie Nestlé

Trotz dieser bekannten Nachhaltigkeitsprobleme beliefert First Resources mehrere Midstream- und Downstream-Käufer mit NDPE-Richtlinien, darunter AAK, ADM, Bunge, Cargill , COFCO International, Fuji Oil, HSA Group/Pacific Inter-Link, KLK, LDC, Neste Oil, Nisshin, Avon, Colgate-Palmolive, Danone , Friesland Campina, General Mills, Johnson & Johnson, Kellogg’s, L’Oréal, Mondelēz, Nestlé, P&G, PepsiCo, PZ Cussons, Reckitt Benckiser, Hershey, Upfield, und Vandemoortele. Mehrere Einkäufer mit NDPE-Richtlinien, darunter Wilmar, Golden Agri Resources und Musim Mas, haben CAA in den letzten zwei Jahren aufgrund von Richtlinienverstössen suspendiert. CAA taucht immer noch in den Lieferketten von Itochu Corporation, Avon, L’Oréal und Hershey auf.

RSPO: Mangelnde Transparenz

Unstimmigkeiten darüber, was einen Konzern ausmacht, die Verwendung von „Schattenunternehmen“, um die Einhaltung der NDPE-Richtlinien zu umgehen, und die fehlende Transparenz über die letztendlichen wirtschaftlichen Eigentümer sind nur drei der Herausforderungen, die eine vollständige Einhaltung der NDPE-Richtlinien in der Palmölindustrie verhindern. FPP fordert den RSPO auf, Klarheit in die Frage des wirtschaftlichen Eigentums zu bringen und bittet die Organisation, eine formelle Beschwerde gegen First Resources zu erheben und einen Indikator für die Transparenz des wirtschaftlichen Eigentums in die RSPO-Mitgliedschaft aufzunehmen. Dies würde beinhalten:

  • Die Verpflichtung für RSPO-Mitgliedsunternehmen und -konzerne, aktuelle Informationen über das wirtschaftliche Eigentum ihrer Tochtergesellschaften einzuholen und à jour zu halten und diese Informationen auf Anfrage leicht zugänglich zu machen.
  • Die Verpflichtung für RSPO-Mitgliedsunternehmen und -Gruppen, den RSPO zu benachrichtigen, wenn sich ihre Angaben zum wirtschaftlichen Eigentum ändern.
  • Sanktionen für RSPO-Mitgliedsunternehmen und -Gruppen, die keine genauen und aktuellen Informationen zum wirtschaftlichen Eigentum bereitstellen.
  • Verlagerung der Beweislast für den Nachweis des wirtschaftlichen Eigentums auf die RSPO-Mitgliedsunternehmen, -Gruppen und -Gesellschaften.
  • Der RSPO ernennt einen Beauftragten, der die Richtigkeit der von den RSPO-Mitgliedsunternehmen und -gruppen gelieferten Informationen überprüft und überwacht.
  • Der RSPO friert die Genehmigungen und Zertifizierungen von Unternehmen ein, die die Gesetze zum wirtschaftlichen Eigentum in Indonesien nicht einhalten (gemäss der Präsidialverordnung Nr. 13/2018 müssen Unternehmen in Indonesien ihre wirtschaftlichen Eigentümer angeben).

Massnahmen des RSPO, um das Problem der begrenzten Transparenz bei den wirtschaftlichen Eigentümern anzugehen, könnten erheblich zur Transformation der Palmölindustrie beitragen. Es könnte Situationen verhindern, in denen drei Konzerne als getrennt betrachtet werden, nur weil die fehlende Transparenz eine Bestätigung ihrer Eigentumsverhältnisse verhindert. Alle vom RSPO ergriffenen Massnahmen könnten durch Massnahmen von Unternehmen mit NDPE-Richtlinien übernommen werden.

Weiterführende Links siehe Originalpublikation!

The Chain: Continued Deforestation and Ownership Confusion in Fangiono Family-Linked Groups. Chain Reaction Research vom 8.2.21

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Hungrige Mühlen und ihre Rolle in Indonesiens Palmölindustrie

3. Februar 2021

Nachfolgend ein Bericht von Gaby Allheilig, Centre for Development and Environment (CDE), Universität Bern, über die Masterarbeit von Cristina Joss. Unter dem Link am Schluss dieses Beitrags finden Sie zahlreiche Fotos, die jedoch nicht für die Medien zur Verfügung stehen.

In Indonesien geht rund ein Viertel der Waldrodungen direkt auf Ölpalmen zurück. Wenig beleuchtet dabei: die Rolle der Ölmühlen. Viele produzieren heute deutlich unter ihrer Kapazität – und sind hungrig nach noch mehr Palmölfrüchten. Damit steigt das Risiko für weitere Entwaldungen.

In welchem Mass die Mühlen diese vorantreiben und welche Rolle sie für eine nachhaltigere Produktion spielen könnten, hat eine Masterarbeit am Centre for Development and Environment (CDE) und dem Geographischen Institut der Universität Bern unter die Lupe genommen.

Zentralkalimantan

Die Provinz im indonesischen Teil Borneos ist bekannt für die letzten Borneo-Orang-Utans – und dafür, ein Hotspot der Palmölindustrie zu sein. Laut Global Forest Watch hat sie zwischen 2000 und 2019 rund einen Viertel ihrer Wälder verloren. Nicht nur, aber vor allem wegen der Palmölindustrie.

Einer der wichtigen Akteure dabei sind die Verarbeiter der Früchte. Denn um eine gute Ölqualität zu erzielen, müssen die frisch geernteten Früchte rasch an die Mühlen geliefert werden – idealerweise innerhalb von 24 Stunden. Dort werden sie gepresst und als rohes Palmöl oder als Palmkernöl an die Raffinerien zur Weiterverarbeitung transportiert.

Die Folge des nötigen Tempos: In den Anbaugebieten sind Palmölmühlen wie Pilze aus dem Boden geschossen. Die derzeit vollständigste Übersicht bietet die Universal Mill List des Gobal Forest Watch und World Resources Institute.

Verbindung Ölmühlen und Entwaldungspotenzial untersucht

In den letzten Jahren hat das Wissen zwar zugenommen, wie sich Palmöl nachhaltiger produzieren lässt – und welche technischen Verbesserungen seitens der Mühlen dazu beitragen können. Doch welche Rolle die Mühlen in der Lieferkette und bei der Entwaldung spielen, ist noch kaum untersucht. Eine Lücke, die umso mehr ins Gewicht fällt, als die Mühlen beträchtliche Auswirkungen auf ihr Umfeld haben – inklusive dem Risiko weiterer Entwaldungen.

An diesem Punkt hat eine Masterarbeit am CDE und dem Geographischen Institut der Universität Bern in Partnerschaft mit der Earthworm Foundation, einer Nonprofit-Organisation, die sich für nachhaltige Wertschöpfungsketten engagiert, angesetzt. Ziel der Arbeit: die vorhandenen Palmölmühlen in Zentralkalimantan zu analysieren und davon ausgehend das Risiko weiterer Entwaldungen abzuschätzen.

Im untersuchten Gebiet sind derzeit 110 Palmölmühlen in Betrieb, die meisten davon im westlichen Teil der Provinz. Sie verarbeiten jährlich fast 30 Mio Tonnen an frischen Früchten, angebaut auf einer Gesamtfläche von rund 1,5 Mio Hektar Land.

Doch längst nicht alle Mühlen schöpfen ihr Verarbeitungspotenzial aus. Um jene ausfindig zu machen, die unter ihren Möglichkeiten betrieben werden – die hungrigen Mühlen – wurde für jede ein individuelles Einzugsgebiet errechnet und mit ihrer Kapazität verglichen. Das Resultat: rund 20 Prozent der 110 Mühlen arbeiten unter der Leistung, auf die sie ausgerichtet sind.

Will man diese voll ausschöpfen, fehlt in Zentralkalimantan momentan ein Drittel der dafür nötigen Anbauflächen.

Die Untersuchungen zeigten zudem, dass die meisten hungrigen Mühlen im Norden und Nordosten der Provinz anzutreffen sind – einem Randgebiet, in dem die Ölpalmplantagen (noch) nicht dicht an dicht stehen.

RSPO-Zertifizierung ohne grossen Einfluss auf Überkapazitäten

Die Zertifizierung eines Teils der Mühlen durch den Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) – die auf eine nachhaltigere Entwicklung des Sektors zielt – scheint in Zentralkalimantan auf die Überkapazitäten keinen grossen Einfluss zu haben.

Die Gründe dafür: Einerseits haben nur 34 der 110 Mühlen das RSPO-Label. Andererseits ist unter den zertifizierten Mühlen der Anteil an hungrigen zwar deutlich kleiner als unter den nichtzertifizierten – aber dafür liegt ihre durchschnittliche Überkapazität um zwei Drittel höher als bei den Nichtzertifizierten. Sie sind also weniger zahlreich, dafür umso «hungriger».

«Mühlen sind Risiko für Regenwälder»

«Die verschiedenen Analysen in der Masterarbeit haben ergeben, dass die Nachfrage nach mehr Plantagenfläche in Zentralkalimantan seitens der bestehenden Mühlen sehr hoch ist», fasst CDE-Wissenschaftlerin Cornelia Hett, welche die Arbeit betreute, zusammen.

«Damit ist klar, dass sie wegen ihres ‘Hungers’ praktisch keine nachhaltigen Anbaumethoden zulassen, die den Flächenertrag senken würden – aber auch dass sie für die verbliebenen Regenwälder ein ernst zu nehmendes Risiko darstellen.»

Abgesehen von staatlichen Regulierungen und ihrer tatsächlichen Durchsetzung auf Provinzebene hängt es also vor allem auch von den Mühlenbesitzern, sprich Konzernen, ab, ob sich die Industrie nachhaltiger aufgleisen lässt: Sie gehören zu den mächtigen Akteuren in der Wertschöpfungskette, zumal sie die angewandten Standards und Praktiken gestalten können, vor- und nachgelagerte Prozesse steuern, sowie beeinflussen, wo und wie neue Infrastruktur für die Palmölindustrie entsteht.

Cornelia Hett ist daher der Meinung: «Es wäre wichtig, vertieft der Frage nachzugehen, wer hinter der Finanzierung der Mühlen steht – gerade auch im Hinblick auf allfällige Verbindungen zu internationalen Grossinvestoren. Denn erst wenn dies geklärt ist, dürfte es gelingen, wirklich nachhaltige Wertschöpfungsketten aufzubauen.»

Rob Mc William, Direktor Forschung und Innovation der Earthworm Foundation, würdigt die Untersuchungen hinsichtlich ihres Nutzens für die Praxis: «Die Identifizierung hungriger Mühlen eröffnet neue Möglichkeiten in der Zusammenarbeit mit wichtigen Akteuren. Solche Informationen können zum Beispiel unsere Arbeit mit den Regierungsbehörden bei der Landnutzungsplanung unterstützen. Die Resultate sind auch hinsichtlich der Massnahmen des Privatsektors nützlich. Denn sie helfen herauszufinden, wo ein Engagement mit Produzenten höhere Priorität hat, um bei der Ausweitung von Palmölplantagen Abholzungen zu verhindern.»

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