Posts Tagged ‘sauberes Wasser’

Gewässerschutz: Der Bundesrat springt über seinen Schatten!

2. Januar 2018

Pünktlich zum Jahresanfang hat die Bundeskanzlei das Bundesratsfoto 2018 veröffentlicht. Besonders freut sich Guy Parmelin, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), durfte er doch ein neues Mitglied des Armeestabs vorstellen, den Froschkönig. Zur Feier des Tages legte der König die Krone ab und setzte den Helm mit Schweizer Kreuz auf.

Heidi hat heute den Froschkönig besucht. Er war in bester Stimmung und sagte: „Ich bin etwas enttäuscht, dass man auf dem Bild das wunderschöne Rot des Helms nicht sieht. Aber das Entscheidende ist: Parmelin hat mir versprochen, dass sich der Gesamtbundesrat jetzt für sauberes Wasser in den Gewässern einsetzen wird, denn er brauche eine starke Armee und das Wohlergehen der Frösche sei ihm auch ganz persönlich ein Anliegen. Du siehst also, Heidi, du wirst bald überflüssig, kannst deine Memoiren schreiben!“

«BUNDESART» für den Bundesrat, Medienmitteilung der Bundeskanzlei vom 31.12.17

2.1.18 HOME

Heidis Mist ist werbefrei – DANKE lieber Sponsor!

6. November 2016
Die öffentlichen Brunnen in Bern dienten ursprünglich der Wasserversorgung und der Brandbekämpfung der Stadt. Später gewann der Aspekt der Repräsentation an Bedeutung, wovon die zahlreichen prächtigen Altstadtbrunnen zeugen. Im 19. Jahrhundert dann wurden sie zum Verkehrshindernis, versetzt, vernachlässigt ... Der Schuhmachermeister Heinrich Philipp Lösch (1826-1896) hinterliess der Stadt Bern sein Vermögen für den Unterhalt der Brunnen. (Wikipedia) Diesen Brunnen hat die Stadt Bern Lösch gewidmet. Wir alle können dazu beitragen, dass sauberes Wasser aus der Brunnenröhre fliesst!

Die öffentlichen Brunnen in Bern dienten ursprünglich der Wasserversorgung und der Brandbekämpfung der Stadt. Später gewann der Aspekt der Repräsentation an Bedeutung, wovon die zahlreichen prächtigen Altstadtbrunnen zeugen. Im 19. Jahrhundert dann wurden sie zum Verkehrshindernis, versetzt, vernachlässigt … Der Schuhmachermeister Heinrich Philipp Lösch (1826-1896) hinterliess der Stadt Bern sein Vermögen für den Unterhalt der Brunnen. (Wikipedia) Diesen Brunnen hat die Stadt Bern Lösch gewidmet. Wir alle können dazu beitragen, dass sauberes Wasser aus der Brunnenröhre fliesst!

Ohne Werbung läuft heute fast nichts – leider – ausser Heidis Mist, denn Heidi und ihr Cartoonist arbeiten gratis, und ein Sponsor bezahlt WordPress für die Veröffentlichung des Blogs ohne Werbung. DANKE allen, die auch sonst einen Beitrag leisten, etwa durch Beratung und Informationen.

6.11.16 HOME

Sauberes Wasser – eine kostspielige Aufgabe

21. August 2014
Ernst Bromeis hat es geschafft: Er hat die Rheinmündung in Hoek van Holland erreicht. Copyright gartmann.biz

Ernst Bromeis hat es geschafft: Er hat die Rheinmündung in Hoek van Holland erreicht. Copyright gartmann.biz

Der Wasserbotschafter Ernst Bromeis ist am Ziel angelangt, an der Mündung des Rheins ins Meer. Der nachhaltige Umgang mit Wasser und das noch immer für sehr viele Menschen unerreichte Menschenrecht auf sauberes Wasser sind seit Jahren das zentrale Anliegen von Ernst Bromeis. Um darauf aufmerksam zu machen ist er von der Quelle des Hinterrheins die ganze Länge des Rheins, 1247 km,  geschwommen, und dies bei schlechtem Wetter: Zuerst Kälte, dann Hochwasser und viel Regen und Wind. Detaillierte Informationen siehe Das blaue Wunder.

Gerne vergisst man, dass sauberes Wasser nicht nur ein Problem der Entwicklungsländer ist, auch bei uns in der Schweiz fliesst nicht überall einwandfreies Trinkwasser aus dem Hahn. Als früher das Abwasser der Häuser und Industrie noch direkt in Bäche geleitet wurde, da tranken die Leute im trockenen Wallis lieber sauberen Wein statt verschmutztes Wasser. In London soll es Bier gewesen sein, wie Siegfried Gendries in seinem Artikel Öffentliche Trinkbrunnen in London: “Bier statt Wasser” berichtete.

Gemäss Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation sind eine Milliarde Menschen, d.h. ein Siebtel der Weltbevölkerung, ohne sauberes Wasser und ein Drittel ohne sanitäre Einrichtungen. Aber auch in Europa und Amerika ist die Trinkwasserversorgung unter Druck: neue Stoffe im Wasser, veraltete Abwasserreinigungsanlagen, undichte Wasser- und Abwasserleitungen, Pestizide und Dünger aus der Landwirtschaft, Spitalabwässer usw. Kostspielige Infrastruktur-Investitionen sind nötig, um die Trinkwassersicherheit auch in Zukunft zu gewährleisten.

Neue Lösungen?

Weltweit sind Forscherteams daran, neue Lösungen für ein uraltes Problem zu finden. Viele Ideen sind geboren, gute Einzellösungen vorhanden, doch für die Menschheit als Ganze gibt es bisher keine Patentlösung; dezentrale und zentrale Lösungen haben ihre Schwächen. Ist sich jeder Mensch bewusst, dass nicht alle Stoffe, die über WC, Dusche und Küchenablauf zur Abwasserreinigungsanlage gelangen, dort abgebaut oder entfernt werden können? Sie gelangen in Bäche und Flüsse, schaden den Lebewesen im Wasser und den Menschen, die ihr Trinkwasser aus dem Fluss beziehen. Detroit River Canadian Cleanup erklärt in einem Video wie das Abwassersystem vom Haus zum Fluss funktioniert und was nicht in den Ablauf gehört. Der Detroit River ist das Trinkwasser-Reservoir der Anlieger:
Wastewater: Where does it go?

21.8.14 HOME

Schwimmen für einen sauberen Ottawa River

15. August 2014
Provinzübergreifender Schwimm-Wettbewerb im Ottava-Fluss für sauberes Wasser. Copyright Ottawa Riverkeeper

Provinzübergreifender Schwimm-Wettbewerb im Ottava-Fluss für sauberes Wasser. Copyright Ottawa Riverkeeper

Der Sommer lässt auf sich warten, nicht desto trotz scheint das Schwimmen in zu sein, und zwar das Schwimmen für sauberes Wasser. Eine Kanadierin, welche morgen im Kanu Schwimmer begleitet, hat Heidi auf Ottawa Riverkeeper’s “Escape to/from Aylmer-traz” aufmerksam gemacht.

Bis zu 50 Kanadier werden am Samstag, 16.8.14, im Ottawa-Fluss für sauberes Wasser schwimmen. Der Ottawa ist mit seinen 1271 km etwa gleich lang wie der Rhein. Er bildet auf dem Grossteil seiner Länge die Grenze zwischen den Provinzen Ontario und Québec. Die 4 km lange Schwimmstrecke führt von einer Provinz zur andern, denn „Wasserqualität kennt keine Grenzen“, sagen die Veranstalter, die Ottawa Riverkeeper. Sie weisen auf die Notwendigkeit von Zusammenarbeit und Massnahmen auf beiden Seiten des Flusses hin. Im Fluss sollen die Leute schwimmen können, das Wasser soll trinkbar sein und die Fische essbar.

Dieser erste provinzübergreifende Wettbewerb soll das Bewusstsein für sauberes Wasser stärken und Geld in die Kassen der Riverkeeper bringen. Zahlreiche Institutionen haben bereits einen Beitrag geleistet oder stiften Preise für die Gewinner. Das gesammelte Geld fliesst ausschliesslich in die Beschaffung von Hilfsmitteln zur Analyse der Wasserqualität.

Der Ottawa ist – wie viele Flüsse – unter grossem Zivilisationsdruck: Dämme, Abwasser, Meteorwasser aus Städten, Landwirtschaft, Zerstörung von Feuchtgebieten, Uferverbauung. Wenig ist heute über die verschiedenen Belastungen bekannt, die Grundlagendaten sind dürftig.

Weitere SchwimmerInnen für sauberes Wasser:

Rheines Wasser, Andreas Fath

Das blaue Wunder, Wasserbotschafter Ernst Bromeis

Rachel Schoeler versucht, die Strasse von Georgia zu durchqueren, schwimmend für sauberes Wasser. Copyright Rachel Schoeler.

Rachel Schoeler versucht, die Strasse von Georgia zu durchqueren, schwimmend für sauberes Wasser. Copyright Rachel Schoeler.

16.8.14, 21 Uhr: Im Moment ist in der kanadischen Provinz British Columbia die 23-jährige Rachel Schoeler (The Local Weekly vom 16.8.14) von Fraser Riverkeeper schwimmend für sauberes Wasser unterwegs. Sie unternimmt den Versuch, die 35 km breite Strasse von Georgia zu durchqueren. Wenn ihr dies gelingt, dann ist sie erst die zweite Frau, welche die Querung geschafft hat. Auch Männer waren bisher nur wenige erfolgreich. Sie startete um 8 Uhr und sollte um 19 Uhr ankomme (Zeitverschiebung minus 9 Stunden). Historic Attempt to Swim Georgia Strait Supports Clean Water, Ecowatch vom 21.7.14.

Als zweite Frau hat Rachel Schoeler die Strasse von Giorgia durchschwommen. Am Ziel angelangt! Copyright Bob Schoeler

Als zweite Frau hat Rachel Schoeler die Strasse von Giorgia durchschwommen. Am Ziel angelangt! Copyright Bob Schoeler

Nachtrag 17.8.14: „11 hours 55 minutes and 47 seconds. It is done.“ schreibt der Vater von Rachel Schoeler auf Twitter. Weiter Informationen und Fotos siehe Bob Schoeler, Twitter. Die Strasse von Giorgia ist 3 km breiter als der Ärmelkanal. Rachel Schoeler hat dieselben Bedingungen eingehalten wie sie bei der Querung des Kanals üblich sind, also kein Schwimmanzug und ohne das Begleitboot zu berühren. Nicht erstaunlich, dass sie am Ziel fror. Schoeler completes delayed Georgia Strait swim, 917CoastFM vom 18.8.14.

15.8.14 HOME

Wasserbotschafter Bromeis zügig unterwegs

21. Juli 2014
Der Rhein wird zur Stromgewinnung genutzt. Bromeis und sein Team mussten am Sonntag 20.7.14 mit dem Boot drei Stauwerke umgehen, was jedes Mal viel Muskelkraft und rund drei Viertelstunden Zeitverlust bringt. Foto: Das blaue Wunder

Der Rhein wird zur Stromgewinnung genutzt. Bromeis und sein Team mussten am Sonntag 20.7.14 mit dem Boot drei Stauwerke umgehen, was jedes Mal viel Muskelkraft und rund drei Viertelstunden Zeitverlust bringt. Foto: Das blaue Wunder.

Ein Viertel der Länge des Rheins hat Ernst Bromeis bisher von der Quelle her schwimmend zurückgelegt, d.h. 329 km. Zur Erinnerung: Die Botschaft der Expedition 2014 lautet «Der freie Zugang zu sauberem Wasser muss global als Menschenrecht anerkannt werden». Die sich laufend ändernden Bedingungen im Wasser des Rheins sind in den täglichen Berichten auf der Website Das Blaue Wunder eindrücklich dokumentiert.

Beim Start am Lago di Dentro betrug die Wassertemperatur 4 Grad. Viel Wasser, Geschiebe und Sand führte der Fluss in der Rheinschlucht „… er war so trüb, dass der Sand in alle Ritzen geht.“ Über grosse Strecken lag die Wassertemperatur unter 10 Grad. Nur langsam wurde es wärmer. Am Bodensee dann zuerst Gegenwind und Wellen, dann der erste warme Tag. 17.7.14: „Nach fünf Tagen im weiten Bodensee querte Ernst heute die Enge zwischen Kreuzlingen und Konstanz. Auf wenigen Metern Breite muss hier all das Wasser durch, das nach den Niederschlägen der letzten Woche die Flüsse zum See hat anschwellen lassen. Kein Wunder, dass es hier zugeht wie in einer Waschmaschine: Wellen von allen Seiten schlagen auf Ernst ein; er ist froh, als er den Rhein-Kilometer «Null» hinter sich hat.“

Die Strecke von Schaffhausen bis zum Rheinfall war gezwungenermassen ein Fussmarsch. Dann folgt eine schöne Strecke: „Grüne und verwachsene Stellen erinnern manchmal fast an einen Urwald. Sie wechseln sich ab mit kleinen Ortschaften, schönen Kirchen. Eine Landschaft wie aus dem Ferienprospekt.“ Gestern Sonntag war es dann kühler, und der Rhein war ein reissender Strom: „Stellenweise ist er auch für das professionelle Team um Ernst Bromeis eine echte Herausforderung.“

Heidi ist gespannt wie es weitergeht. Gute Reise!

21.7.14 HOME

Wasserbotschafter Ernst Bromeis startet zur «Expedition 2014»

7. Juli 2014
Ernst Bromeis am Rhein. Foto Rolf Canal

Ernst Bromeis am Rhein. Foto Rolf Canal

Soeben im Postfach eingetroffen ist die folgende Medieninformation, Heidi hat ein paar Links hinzugefügt:

Lukmanierpass, 7. Juli 2014. Der Bündner Wasserbotschafter und Langstreckenschwimmer Ernst Bromeis ist zum zweiten Mal aufgebrochen, den Rhein zu durchschwimmen. Mit seiner «Expedition 2014» durch Europa wirbt Bromeis für den nachhaltigen Umgang mit dem Lebenselement Wasser und das Menschenrecht auf freien Zugang zu sauberem Wasser.

Bromeis (46) startete am Montagmorgen am Lago di Dentro am Lukmanierpass – dem von der Mündung in Holland am weitesten entfernten Punkt des Rheins. Die erste grosse Herausforderung bildete das Durchschwimmen des drei Kilometer langen Stausees auf dem Lukmanierpass. Auf seiner 1247 Kilometer langen Expedition von den Alpen Richtung Norden wird er von einem Kanuten, einem Logistiker, einem Rheinkapitän und einer Dokumentarfilmerin begleitet.

«Der freie Zugang zu sauberem Wasser muss global als Menschenrecht anerkannt werden», fasst Bromeis die Botschaft zusammen, die er mit seiner Expedition 2014 bewerben will. «Wasser verbindet alle Menschen schicksalshaft – das müssen wir respektieren und für alle Menschen durchsetzen.»

Ernst Bromeis ist Gründer und Inhaber von «Das blaue Wunder». Seit 2008 wirbt er als Langstreckenschwimmer mit Aufsehen erregenden Aktionen für den nachhaltigen Umgang mit Wasser. Nebst den Schwimm-Expeditionen organisiert Bromeis die UNO-Weltwasserwoche in Scuol, engagiert sich als Referent und ist Promotor eines Weltwasserzentrums «Pol des Wassers» im Engadin.

Im Mai 2012 hatte Bromeis schon einmal versucht, den Rhein zu durchschwimmen. Gesundheitliche Schwierigkeiten, die auf extreme Temperaturen zurückzuführen waren, raubten ihm aber zu viel Kraft, so dass er das Vorhaben in Breisach nach Basel aufgeben musste. Bereits 1969 hatte der Deutsche Klaus Pechstein den Rhein ab Ilanz durchschwommen. Ilanz ist die erste Stadt am Rhein – sie liegt 57 km von der Quelle flussabwärts.

Heidi wünscht Ernst schönes Wetter und alles Gute auf der langen Reise nach Holland.

In seinem Blog wird Ernst Bromeis immer wieder über seine Expedition berichten.
Web: www.dasblauewunder.ch

Er verschickt auch einen Newsletter, Anmeldung: http://63258.seu1.cleverreach.com/f/63258-131468/

Unter folgenden Adressen sind weitere Informationen zu seiner Expedition 2014 zu finden:

Facebook: www.facebook.com/ernst.bromeis

Twitter: twitter.com/ErnstBromeis

Youtube: youtube.com/user/dasblauewunder2012

Flickr: flickr.com/dasblauewunder

Leitthema der 2. UNO-Weltwasserwoche 2014 war die Frage Gibt es in einer globalisierten Welt eine individuelle Verantwortung? Weitere Informationen auf Heidis Mist, 16.3.14.
Wasser: Trage ich eine individuelle Verantwortung?

Ernst Bromeis wird auf seiner Expedition 2014 auch durch die Rheinschlucht schwimmen.

Ernst Bromeis wird auf seiner Expedition 2014 auch durch die Rheinschlucht schwimmen.

7.7.2014 HOME


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