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Fleisch: Es weihnachtet sehr …

21. Dezember 2019
Copyright: Mathias

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Nicht nur vor Weihnachten, das ganze Jahr über offerieren die Grossverteiler %-Fleisch. Welcher Anteil davon aus der Schweiz stammt, welcher aus dem Ausland, das weiss Heidi nicht. Es ist aber klar, dass Fleisch ein veredeltes Produkt ist. Die Produktion benötigt viel Wasser, Hilfsmittel und Land. Beim importierten Fleisch kommen noch die Transportkosten hinzu. Ob Flugzeug oder Schiff, die Umweltverschmutzung ist hoch.

Was viele immer noch nicht wissen: Feedlots!

Quelle Kassensturz SRF 15.1.19: In so genannten Feedlots bekommen Mastrinder in Übersee statt Weidegras vor allem Getreide. Das ist für Rinder nicht artgerecht.

  • Die Schweiz importiert rund einen Fünftel des Rindfleisches. Ein grosser Teil davon kommt aus Südamerika, USA oder Australien.
  • Dort werden Rinder in den letzten Monaten häufig in sogenannten Feedlots gemästet: Viehgatter ohne Zugang zu Weiden.
  • Statt mit Gras werden sie hauptsächlich mit Kraftfutter gemästet – eine artfremde Fütterung, die Krankheiten begünstigen kann.
  • Fleisch aus Feedlots muss nicht deklariert werden. Die Konsumenten erfahren also nicht, ob das Fleisch aus solcher Haltung stammt.

Feedlots in Übersee Ungesunde Mastform für Premium-Rindfleisch, SRF 15.1.19

Bilder von Feedlots

Umweltverschmutzung durch Schiffe

Quelle Umweltbundesamt D: Beim Vergleich mit anderen Verkehrsträgern müssen verschiedene Umweltwirkungen berücksichtigt werden, somit ist die Frage nicht pauschal zu beantworten.

Beispielweise ist der Ausstoss an Kohlendioxid (CO2) pro transportierter Tonne Ware auf einem grossen Schiff deutlich geringer als beispielsweise bei dem Transport per Lkw oder Flugzeug. Jedoch liegen die Emissionen von Luftschadstoffen – wie Russ oder Schwefeldioxid – weit höher. Auch ist die Schifffahrt mitverantwortlich für Müllteppiche auf dem Meer, Öl am Strand oder das Einschleppen fremder Tier- und Pflanzenarten.

Wie umweltfreundlich ist der Transport mit einem Seeschiff? Umweltbundesamt Deutschland

Der Weihnachtsbraten

Die Festtage sind auch Genusstage. Man darf sich durchaus Fleisch leisten, aber bitte aus tierfreundlicher und umweltschonender Haltung aus der Nähe. Es muss ja nicht immer ein viel begehrtes Filet sein. Die wertvollsten Stücke werden zu dieser Zeit massenhaft gekauft. Sogar Siedfleisch darf auf den Weihnachtstisch, ist es doch – zusammen mit all dem Gemüse gekocht – sehr schmackhaft. Und wer Eier konsumiert, sollte ab und zu ein Suppenhuhn zubereiten, denn sonst landen diese im Müll oder der Biogasanlage. Wieso nicht ein Suppenhuhn am Fest der Liebe?

Bereiten wir uns auf die Festtage vor, lassen wir uns nicht durch die %%%%%%% verführen!

Gefährliche Weihnachtszeit – wie das Fest der Liebe Ihrem Herzen zusetzt, NZZ 17.12.18

Suppenhuhn: Rezept von Annemarie Wildeisen

Quelle A.W.: „Vor 20 Jahren noch in jeder noch so kleinen Grossverteilerfiliale erhältlich, ist die Nachfrage nach Suppenhühnern in der Ära von Fertiggerichten und Zeitnot stark zurückgegangen … Aufgrund fehlender Nachfrage werden Suppenhühner nach dem Schlachten oft als Fleischabfall entsorgt. Schade, denn für eine Suppe kommt ein Poulet geschmacklich nie an ein Suppenhuhn heran!

Suppenhuhn, Annemarie Wildeisen

Hühnersuppe gegen Erkältung und Bluthochdruck, Heidis Mist 14.12.11


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