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Klimakonferenz oder Notfalltreffen der Lobbyisten?

21. November 2022
Schlafende Schafe am See

Schlafende Schafe am See

Schon lange ist klar, dass der Klimawandel eine ernsthafte Gefahr für die Menschheit ist. Dringendes Handeln ist nötig. Wie auch immer: Die Natur wird sich anpassen können, wenn auch mit Verlusten, für die Menschen sieht es schlechter aus. Wichtige Probleme werden nicht angegangen wie etwa George Monbiot in seinem Beitrag The Silence of the Lambs in The Guardian vom 9.11.22 schreibt. Offensichtlich haben viele Angst um ihr Geschäft. Es geht um Gewinne, Wachstum und „weiter wie bisher“.

Unsere grossen Probleme sind Klimawandel, Bevölkerungswachstum, chemische Verschmutzung, sauberes und ausreichendes Wasser und Abfälle. Es ist also zwingend nötig, dass bestimmte Wirtschaftszweige massiv abgebaut werden. Aber die Drachen wehren sich mit allen Mitteln dagegen, die Lobbyisten schwärmen aus und finden viel zu oft Gehör.

Agrar-Lobbyisten an der COP27

So reisten denn viele Lobbyisten an die Klimakonferenz COP27. DeSmog berichtete am 18.11.22, dass die Zahl der Agrarlobby-Delegierten wie Fleischverpacker JBS, Cargill oder Bayer von 76 im Jahr 2021 auf mindestens 160 in diesem Jahr gestiegen ist. Die Analyse von DeSmog ergab einen Anstieg der Teilnahme von Unternehmen aus dem gesamten industriellen Lebensmittel- und Landwirtschaftssektor.

27 Lobbyisten, die mit den fünf grössten Pestizidherstellern der Welt in Verbindung stehen, haben sich registriert. Diese Zahl ist grösser als die einiger Länderdelegationen. Die 35 Delegierten, die mit den grössten Fleisch- und Molkereikonzernen und den dazugehörigen Lobbygruppen in Verbindung stehen, sind grösser als die Delegationen der Philippinen und Haiti, die zu den Ländern gehören, die am stärksten vom Klimazusammenbruch betroffen sind.

„Die Lobbyisten der Agrarindustrie sind dazu da, das Thema zu verwirren und sinnvolle Massnahmen zu blockieren“, kommentiert Monica Vargas Collazos von der gemeinnützigen Organisation GRAIN. „Es gibt keine Möglichkeit, die Klimakrise zu bewältigen, wenn unser Lebensmittelsystem in den Händen dieser Konzerne liegt.“

Die Landwirtschaft, die für schätzungsweise ein Drittel aller globalen Emissionen verantwortlich ist, stand bei den Klimaverhandlungen weiter oben auf der Tagesordnung als bei jeder anderen Runde. Jüngste Untersuchungen von DeSmog haben jedoch die Förderung „falscher Lösungen“ durch die Industrie aufgedeckt (wie z.B. Hightech-Pläne zur Senkung des Methananteils von Kuh-Rülpsen), die von der US-geführten AIM for Climate-Koalition befürwortet wurden, die auf der COP27 industriefreundliche, „klimafreundliche“ Innovationen propagiert hat.

Laute Stimmen der Grossen

„Es ist eine schlechte Nachricht, dass diese COP nicht nur mit Lobbyisten für fossile Brennstoffe, sondern auch mit ihren Freunden aus der grossen Agrarindustrie vollgepackt ist“, sagt Veronica Oakeshott, Leiterin des Forests Team bei Global Witness, die letzte Woche aufgedeckt hat, dass über 600 Vertreter von umweltverschmutzenden Energieunternehmen für die COP27 angemeldet waren – ein Anstieg von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Diese Liste enthält einige der zerstörerischsten Unternehmen der Welt, und sie sollten nur mit äusserster Vorsicht an der COP teilnehmen“, erklärte sie gegenüber DeSmog. „Eine so grosse Präsenz erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Klimaziele verwässert werden, und übertönt die Stimmen anderer an der Landwirtschaft beteiligter Akteure, wie Landwirte, Aktivisten und Kleinbauernorganisationen.“

Im Allgemeinen haben sowohl die Unternehmen für fossile Brennstoffe als auch die Tierhaltung auf die drohenden Regulierungsmassnahmen auf ähnliche Weise reagiert: Sie wollen als wichtiger Teil der Lösung angesehen werden und sind bereit, an marginalen Änderungen herumzubasteln, anstatt über den Wandel des Systems zu sprechen, den wir so dringend brauchen.“

„Die Lobbyisten der Fleisch- und Milchindustrie wenden die gleiche Taktik an wie die der fossilen Brennstoffindustrie“, sagte Diana Ruiz von Greenpeace gegenüber DeSmog. „Sie säen öffentliche Zweifel durch Medienkampagnen und untergraben den wissenschaftlichen Konsens über den Beitrag der Viehwirtschaft zur Klimakrise.“

The Silence of the Lambs. George Monbiot, The Guardian 9.11.22

Big Ag Delegates More Than Double at COP27. Clare Carlile, Rachel Sherrington and Hazel Healy in DeSmog vom 18.11.22

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21.11.22 HOME

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Es geschah am Mittwoch: stechiger Güllegestank wie noch nie!

5. März 2021
Ammoniak-Immissionsmessungen in der Schweiz von 2000 bis 2017. Im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU), der OSTLUFT, der Zentralschweizer Umweltschutzdirektionen (ZUDK) und verschiedener Kantone sowie des Fürstentums Liechtenstein

Ammoniak-Immissionsmessungen in der Schweiz von 2000 bis 2017. Im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU), der OSTLUFT, der Zentralschweizer Umweltschutzdirektionen (ZUDK) und verschiedener Kantone sowie des Fürstentums Liechtenstein

Liebe Heidi

War jetzt (3.3.21) drei Stunden hinterm Haus, Bäume geschnitten, die Äste gehäckselt. Während dieser Zeit wurde gegüllt. Ich weiss nicht, wie subjektiv meine Wahrnehmung ist. Doch so wahnsinnig stechig und bissig hat es noch nie gerochen. Mir ist jetzt grad ein bisschen schwindlig und bin so am Rande der Kopfschmerzen. Kleider und Haare stinken nach Gülle. Verrückt.

Weisst Du, ob es da Messmethoden (z.B. Luft?) gibt, die das Wahrgenommene in irgend einer anerkannten Form objektivieren könnten?

Mehrere Bauern waren gleichzeitig am Güllen, nur einer hat die Gülle mit dem Schleppschlauch ausgebracht.

Freundliche Grüsse

Kurt

Lieber Kurt

Viele Güllegruben waren im Laufe des Winters voll geworden. Nicht alle Bauern haben eine ausreichende Lagerkapazität. (in der EU ist die vorgeschriebenen Lagerkapazität höher als in der Schweiz: mind. 6 Monate), hinzu kommt, dass da und dort viel Regen oder Schneeschmelze von ungedeckten Laufhöfen in Güllegruben geflossen ist. So benutzten viele Bauern die ersten warmen Tage zum Ausbringen von Gülle, um das Überlaufen der Grube zu verhindern. Wahrscheinlich sind auch in anderen Gegenden viele Bauern gleichzeitig am Güllen.

Ammoniak in der Luft ist nicht nur für uns Menschen schädlich, sondern auch für die Tiere. Daher gibt es Ammoniak Schadgas Teststreifen für Stalluft. Du hast ja schon früher über Güllegestank geklagt, besonders wenn am Wochenende gegüllt wurde, hat dich das gestört. Vielleicht wäre diese einfache und relativ billige Methode etwas für dich.

Ammoniak-Immissionsmessungen in der Schweiz von 2000 bis 2017

Im August 2018 wurde eine Studie über die Ammoniak-Immissionen von 2000 bis 2017 herausgegeben. Auftraggeber waren: Bundesamt für Umwelt (BAFU), OSTLUFT, Zentralschweizer Umweltschutzdirektionen (ZUDK) und verschiedene Kantone sowie das Fürstentum Liechtenstein. Daraus ein paar Informationen.

Ammoniak trägt heute in der Schweiz von allen reaktiven Stickstoffverbindungen anteilsmässig am meisten zur Stickstoffbelastung von empfindlichen Ökosystemen bei und ist damit wesentlich für die Überdüngung (Eutrophierung) und Versauerung solcher Systeme verantwortlich. Zu diesen empfindlichen Ökosystemen gehören u.a. Wälder, Hoch- und Flachmoore, artenreiche Naturwiesen und Heidelandschaften. Ammoniak trägt aber auch zur Bildung von sekundärem Feinstaub bei, der negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit hat. Der Handlungsbedarf zur Minderung der Ammoniakbelastung in der Schweiz ist gross. Es ist deshalb wichtig, die Belastungssituation und deren Entwicklung immissionsseitig zu überwachen.

  • Die höchsten Ammoniakkonzentrationen und stärksten jahreszeitlichen Schwankungen wurden in Gebieten mit intensiver Tierproduktion gemessen. Dort erreichen die Jahresmittel von Ammoniak Werte von 6 – 10 µg m-3.
  • Die höchsten Konzentrationen werden in Perioden mit Gülleausbringung gemessen.
  • In der Schweiz betrugen die Ammoniakemissionen im Jahr 2016 rund 47’000 Tonnen NH3–N. Die Landwirtschaft verursachte davon 93% und ist damit die grösste Quelle von reduzierten Stickstoffverbindungen in der Schweiz.
  • Die NH3-Emissionen aus der Landwirtschaft in der Schweiz sanken zwar zwischen 1980 und 2000 – vor allem wegen der Reduzierung der Tierbestände – von 64’000 auf 44’000 Tonnen Stickstoff pro Jahr, stagnieren aber seither auf diesem Niveau. Somit liegt dieser Wert nach wie vor deutlich über der Zielsetzung für die Ammoniakemissionen aus der Landwirtschaft von 25’000 Tonnen Stickstoff pro Jahr.
  • Die aus den gemessenen Ammoniakkonzentrationen, den Stickoxiden sowie den Ammonium- und Nitratkonzentrationen in Niederschlägen ableitbaren Gesamtstickstofffrachten liegen weiträumig, inklusive quellenfernen Standorten, über den im Rahmen der UNECE-Konvention über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung (CLRTAP) festgelegten Critical Loads für Stickstoffeinträge in empfindliche Ökosysteme.
  • In der Schweiz werden die Critical Loads für Stickstoff bei mehr als 95% der Waldfläche, 100% der Hochmoore, 84% der Flachmoore und 42% der Trockenwiesen (TWW) überschritten. Diese grossflächige und teilweise massive Überdüngung mit Stickstoff führt u.a. zu einer Reduktion der Artenvielfalt. Der Anteil des hauptsächlich von der Landwirtschaft stammenden Ammoniaks und Ammoniums macht dabei je nach Standort 50-80% des gesamten Stickstoffeintrags aus.

Ständerat will Problem nicht lösen!

Die NZZ schrieb am Mittwoch, 3.3.21: „Die bauernfreundliche Allianz im Ständerat stimmte am Mittwoch noch einer zweiten Forderung zu, welche konkrete Massnahmen bei den Nährstoffen erschwert. Konkret schrieb der Rat fest, dass bei der Ausbringung von Dünger ein sogenannter Toleranzbereich beibehalten werden soll. Laut Bundesrat Guy Parmelin wird es mit der Beibehaltung des Toleranzbereichs nicht möglich sein, das Problem der Überdüngung zu lösen.“

Es wird also, lieber Kurt, bei dir vermutlich auch in Zukunft immer wieder wahnsinnig stechig und bissig nach Gülle stinken. Ich frage mich, welchen Sinn all die wissenschaftlichen Studien haben, wenn die Politik die Probleme nicht sehen will und nicht handelt.

Ammoniak-Immissionsmessungen in der Schweiz von 2000 bis 2017. Im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU), der OSTLUFT, der Zentralschweizer Umweltschutzdirektionen (ZUDK) und verschiedener Kantone sowie des Fürstentums Liechtenstein (pdf)

Ammoniak Schadgas Teststreifen für Stalluft Schweiz, Google-Suche

Bauernfreundliche Allianz im Ständerat schwächt Gegenvorschlag zu Pestizid-Initiativen ab. NZZ 4.3.21

Gülle-Politik stinkt zum Himmel. Kurt Marti, Infosperber vom 23.4.20

Kreislauf der Krankheitskeime

23. März 2012
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Fischen in Montreux am Genfersee. Krankheitserreger können über Gewässer ins Trinkwasser und Bewässerungswasser gelangen.

ZDF Abendteuer Wissen berichtete am 12.11.08 über bedrohliche Erreger in der Kanalisation: Zeitbombe Trinkwasser. Mit einer Medieninformation informierten WissenschaftlerInnen des Schweizer Wasserforschungsinstituts Eawag gestern über antibiotikaresistente Keime, die mit dem Siedlungsabwasser, speziell mit dem Abwasser aus Spitälern in den Genfersee gelangen, Antibiotikaresistenzen auf dem Vormarsch.“… Für Nadine Czekalski, welche im Rahmen ihrer Dissertation den Hauptteil der Untersuchungen gemacht hat, sind die Befunde «kein Grund zur Panik». 3 km neben der Einleitung des Kläranlagenablaufs in den See liegt eine grössere Trinkwasserfassung. In Sedimentproben aus der Nähe dieser Fassung haben die Forscher zwar Multiresistenzen nachweisen können, jedoch nicht im dortigen Seewasser. Ausserdem wird das Seewasser aufbereitet, bevor es ins Leitungsnetz von Lausanne eingespeist wird. Czekalski und Bürgmann sind sich jedoch einig, dass Vorsorge angebracht ist. Immerhin werden rund 15% der Schweizer Abwässer nach ihrer Reinigung direkt in Seen eingeleitet…“ Und wie viele fliessen ungereinigt direkt in Bäche und Seen? Auch heute noch! Wie viel Abwasser und Gülle aus der Landwirtschaft?

In der Schweiz wird vermehrt bewässert, einerseits weil die Folien- und Gewächshaus-Produktion stark zugenommen hat, andererseits, weil es aufgrund der Klimaerwärmung im Sommer trockener ist als früher. Das Bewässerungswasser wird zum Teil direkt den Flüssen entzogen. Enthält das Wasser Krankheitserreger wie EHEC oder Antibiotika-resistente Krankheitserreger aus der Tierhaltung oder dem Abwasser aus Spitälern oder von kranken Leuten, so gelangen diese auf die Kulturen und in den Boden, womit der „Kreislauf“ geschlossen ist. Da helfen auch die vom Bundesamt für Gesundheit als sicher deklarierten Hygieneempfehlungen in der Küche nichts. Übrigens, gestern war der Weltwassertag, Tagesschau Weltwassertag: Wasser sparen – Nahrung sichern.

Nachtrag 7.9.12: Bodenbakterien geben Resistenzen weiter, Spiegel online Wissenschaft
The Shared Antibiotic Resistome of Soil Bacteria and Human Pathogens, Science

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Antibiotika-resistente Keime auf Fleisch

21. März 2012
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Gesunde Ernährung? Viel Gemüse und Früchte, wenig Fleisch, Salz, Zucker, Fett und Alkohol

Keime auf Fleisch? Nichts Neues! Antibiotika-resistente Keime auf Fleisch? Ebenfalls nichts Neues! Heidi hat in ihrem Artikel vom 6.12.11 Nur Schweizer Poulet und Truthahn kaufen! einen Beitrag von BUND zum Thema verlinkt: Antibiotika in der Massentierhaltung. Gestern haben viele Leute Antibiotika-resistente Keime auf Poulet gesucht und sind, wie die Tages-Statistik zeigt, bei Heidi gelandet. Deshalb hat auch sie diese Suchbegriffe gegoogelt und ist, einmal mehr, beim Kassensturz gelandet; Gefährliche Keime auf Schweizer Poulets heisst das Video. Wie üblich bei solchen Problemen, schieben Fachleute den Schwarzen Peter den KonsumentInnen zu: Bei richtiger Küchenhygiene kein Problem, heisst die Lösung. Es würden nur dann Antibiotika eingesetzt, wenn unbedingt nötig und vom Tierarzt verschrieben, aber man werde der Angelegenheit vermehrt Beachtung schenken. All dies ist nichts Neues! Paul Roberts hat in seinem Buch The End of Food (siehe Heidis Lieblingslinks) die Welternährungslage eindrücklich beschrieben: Grosskonzerne, Grossverteiler, Preisdruck, industrielle Produktion, mangelnde Lebensmittelsicherheit, staatliche Ämter durch Interessenvertreter besetzt, Rücksichtlosigkeit usw. Interessenvertreter schreiben Gesetze, Interessenvertreter sorgen dafür, dass diese nicht eingehalten werden. Und was passiert mir Antibiotika-resistenten Keimen, die ins Freiland gelangen, ins Wasser etwa?

Die Produkte müssen nicht sauber sein, nein, die KonsumentInnen sind in erster Linie verantwortlich für die Lebensmittelhygiene. Heidi stellt sich Eltern vor, die gestresst und müde von der Arbeit das Nachtessen zubereiten. Das kleinste Kind schreit erbarmungslos nach Zuneigung, erhält zwischendurch eine Streicheleinheit mit ungewaschenen Händen. Das grössere will beim Kochen helfen und schneidet den Salat mit dem Fleischmesser … und schon sind die Antibiotika-resistenten Keime „verteilt“. Selber schuld! Was, wenn es unsere HelferInnen für niedere Arbeiten sind, die AusländerInnen? Lesen und verstehen sie die Hygieneempfehlungen des Bundesamts für Gesundheit? Zehn Stück sind es, in Deutsch, Französisch und Italienisch … da fehlen zahlreiche Sprachen. Heidi hat von deren Existenz erst heute erfahren. Acht davon behandeln Probleme mit Fleisch, z.B. Fondue Chinoise, Grillieren, Poulet, Sushi. Und wie steht es in den Restaurants, Besenbeizen und Catering bei Hochbetrieb? Heidis Sofortipp: viel Gemüse und Früchte essen, vegetarische Tage einschalten und Label-Fleisch kaufen, z.B. KAGfreiland. Das hilft auch dem Klima. Wenn wir alle handeln, dann fällt es weniger auf, dass unsere Entscheidungsträger träge sind.

Bereits am 7.3.12 eröffnete die Rundschau des Schweizer Fernsehens zum gleichen Thema eine dreiteilige Serie, Antibiotika: Neue Gefahren aus der Landwirtschaft. 21.3.12 Teil 2: Ohne Rücksicht auf Folgen. 28.3.12 Teil 3: Antibiotika im Stall: „Unter dem Druck, möglichst kostengünstig zu produzieren, setzen Schweizer Landwirte tonnenweise Antibiotika ein. Völlig unnötig, denn es ginge auch mit weniger. Ein konventioneller Bauer und ein Schweinemäster zeigen, wie sie mit einfachen Massnahmen den Antibiotika-Einsatz minimieren können.“ Die Tagesschau vom 21.3.12 nahm das Thema ebenfalls auf: Der ganz normale Antibiotika-Wahnsinn in Schweizer Ställen.

21.3.12 HOME


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