Posts Tagged ‘Trinkwasser-Initiative’

Lösung Grenzwert-Überschreitungen: Grenzwert erhöhen!

9. Dezember 2017
Pestizide? Pestizide sind unsichtbar und Analysen teuer.

Pestizide? Pestizide sind unsichtbar und Analysen teuer.

Was tun, wenn Grenz- bzw. Anforderungswerte regelmässig überschritten werden? Sie erhöhen! Das hat nicht nur in der Schweiz Tradition. Und eine (fadenscheinige) Erklärung dafür gibt es immer. Aktuell: Das Bundesamt für Umwelt schlägt eine Erhöhung des Anforderungswertes von Glyphosat in Gewässern um das 3’600-fache vor. Richtig geschrieben? Richtig gelesen? Ja! Andere Länder handeln zugunsten ihrer Bevölkerung und erwägen ein Verbot von Glyphosat.

„Von der Neuerung ist nicht allein Glyphosat betroffen. Für insgesamt 38 Pestizide soll in oberirdischen Gewässern der aktuelle allgemeine Grenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter nicht mehr gelten.“ Tagesanzeiger vom 9.12.17, Bald ist in Gewässern 3600-mal mehr Glyphosat erlaubt, Stefan Häne.

Umfrage zum Artikel von Stefan Häne, Tagesanzeiger vom 9.12.17, 20.30 Uhr.

Umfrage zum Artikel von Stefan Häne, Tagesanzeiger vom 9.12.17, 20.30 Uhr.

Es gibt eine einfache Lösung für das Problem

Heidis Lösungsvorschlag: Essen Sie nur noch Bio! Und unterschreiben Sie die Volksinitiative Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide von Future 3.0. Die Trinkwasser-Initiative ist zwar schon zustande gekommen, sammelt aber noch bis Ende Dezember Unterschriften; eingereicht wird sie am 18.1.18.

Denn, auf die Behörden, welche wir dafür bezahlen, dass sie uns schützen, ist kein Verlass. Das schrieb schon der Klimawandelforscher der ersten Stunde, James Hansen, in seinem Buch Storms of My Grandchildren.

Verordnung des UVEK über die Änderung von Anhang 2 Ziffer 11 Absatz 3 der Gewässerschutzverordnung (GSchV)

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Der Traum von einer pestizidfreien Schweiz – ein Schmetterlingstraum?

27. Oktober 2017
Fast täglich treffen bei Future 3.0 solche Kisten mit ausgefüllten Unterschriftenbogen ein.

Fast täglich treffen bei Future 3.0 solche Kisten mit ausgefüllten Unterschriftenbogen ein.

Derweil sterben Schmetterlinge, Bienen ... Boden- und Wasserlebewesen. Wir schauen zu und lesen die traurigen Statistiken.

Derweil sterben Schmetterlinge, Bienen … Boden- und Wasserlebewesen. Wir schauen zu und lesen die traurigen Statistiken.

Einst schwärmten viele von der Integrierten Produktion, d.h. Pestizide als letztes Mittel, wenn alle anderen Massnahmen versagen. Davon ist heute wenig zu spüren, denn die Pflanzenschutzmittel sind billig und bequem.

Einst schwärmten viele von der Integrierten Produktion, d.h. Pestizide als letztes Mittel, wenn alle anderen Massnahmen versagen. Davon ist heute wenig zu spüren, denn die Pflanzenschutzmittel sind billig und bequem.

In Bundesbern sinieren Parlementarierinnen und Beamte lieber über Geld- und Goldzuwachs, denn über Biodiversität und sauberes Wasser. Eine nicht zukunftsfähige Strategie!

In Bundesbern sinieren Parlementarierinnen und Beamte lieber über Geld- und Goldzuwachs, denn über Biodiversität und sauberes Wasser. Eine nicht zukunftsfähige Strategie!

In Frankreich sind synthetische Pestizide seit Anfang 2017 in Gärten und Grünflächen, die dem Staat gehören, verboten. Ab 1.1.19 gilt das Verbot auch für Privatgärten. Zudem sind in der Landwirtschaft Bestrebungen im Gange, den Einsatz von Pestiziden massiv einzuschränken, z.B. durch ein Verbot von Glyphosat innerhalb der kommenden fünf Jahre. Zwei Forscher des INRA (Institut national de la recherche agronomique) wiesen bereits 2016 darauf hin, dass die Kosten des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln höher sein könnten als ihr Nutzen. Und vor fünf Jahren haben die französischen Bauern erwirkt, dass Parkinson-Erkrankungen durch Pflanzenschutzmittel als Berufskrankheit anerkannt werden.

Die Initianten der Volksinitiative Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide (Future 3.0) wollen nicht nur den Pestizideinsatz in der Landwirtschaft einschränken, sondern auch jenen im öffentlichen Raum und in den Privatgärten. Das Ziel soll durch klare Verbote erreicht werden und Vorgaben für den Import von Nahrungsmitteln. Eine Übergangsfrist von maximal zehn Jahren ist vorgesehen.

Diese Initiative ergänzt somit ideal die Trinkwasser-Initiative, welche auf Freiwilligkeit und Entzug von Direktzahlungen beruht, aber dafür weitere Ziele anstrebt (Antibiotikareduktion, Biodiversitätserhaltung, betriebseigene Futterbasis).

Kollaps der Insektenbiomasse

Der Zusammenbruch der Insektenpopulationen in Europa während der letzten drei Jahrzehnte wurde nun wissenschaftlich nachgewiesen. George Monbiot schrieb am 20.10.17 im Guardian, dass die Auswirkungen der Landwirtschaft schlimmer seien als die Klimaveränderung, ohne aber letztere herunterspielen zu wollen.

Caspar Bijleveld, Direktor des Papiliorama in Kerzers FR, ist sehr beunruhigt über diesen Rückgang der Insektenbiomasse, welchen er seit zwei Jahrzehnten anprangert: „Wird die heutige Entwicklung nicht eingedämmt, werden wir in den nächsten Jahrzehnten noch einmal 75 Prozent der verbliebenen 25 Prozent verlieren. Ein Phänomen, welches sich sogar noch beschleunigen könnte, da durch die immer geringere Populationsdichte die Fortpflanzungsfähigkeit der Insekten zusätzlich vermindert werden könnte.“

Papiliorama unterstützt Future 3.0

Der Verlust der Insekten ist ein point of no return, welchen man sich besser nicht vorstellt. Deshalb engagiert sich Caspar Bijleveld mit der Stiftung Papiliorama für das Zusammentragen von Unterschriften für die Initiative Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide. Nicht alleine aus Liebe zu den Insekten, sondern vor allem aus Verantwortungsgefühl gegenüber den kommenden Generationen.

Unterschreiben auch Sie!

Während die Trinkwasser-Initiative daran ist, die eingegangenen 100’000 Unterschriften durch zusätzliche 10’000 bis 15’000 zu sichern, hat die Initiative der französisch sprechenden Initianten die Hälfte der Unterschriften beisammen. Es braucht also noch mehr. Heidi ruft Sie, liebe Leserinnen und Leser, dazu auf, Future 3.0 zu unterstützen, am besten durch Ihre Unterschrift und eine Spende. Vielleicht sammeln Sie auch weitere Unterschriften bei Verwandten und Bekannten? Zahlreiche Umweltorganisationen und die Fischer haben bereits dazu aufgerufen, die beiden Volksinitiativen zu unterstützen, wo doch Bern schläft!

Die Schweiz – einst Vorbild in der Umweltschutzgesetzgebung – droht zur eisernen Hüterin der Industrie zu werden. Faule Kompromisse zulasten der Umwelt mehren sich.

Unterschreiben: Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide

Spenden: Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide

Manifest der Schweizerinnen und Schweizer, welche die Initiative
«Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide » unterstützen

Unterschreiben: Trinkwasser-Initiative

Spenden: Trinkwasser-Initiative

Jardin: les pesticides «chimiques» interdits dans 2 ans, Le Figaro vom 5.2.17

Frankreich: Parkinson als Berufskrankheit anerkannt, agrarheute vom 16.5.12

Frankreich will Pflanzengift Glyphosat verbieten, Zeit online vom 25.9.17

Kollaps der Insektenbiomasse, Papiliorama

Insectageddon: farming is more catastrophic than climate breakdown, George Monbiot, The Guardian.

Pflanzenschutzmittel: Kosten sie uns mehr als sie nützen? Heidis Mist 23.3.16

Papst Franziskus engagiert sich für die Umwelt: Biodiversität

22. Oktober 2017
Genau vor 7 Monaten, am 22. März 2017, dem Weltwassertag 2017, begann der Verein „Sauberes Wasser für alle“ Unterschriften für die Trinkwasser-Initiative zu sammeln. Bis heute sind 102'415 Unterschriften eingegangen. Die Initianten fordern unter anderem, dass Subventionen denjenigen Betrieben vorbehalten sind, welche die Biodiversität erhalten.

Genau vor 7 Monaten, am 22. März 2017, dem Weltwassertag 2017, begann der Verein „Sauberes Wasser für alle“ Unterschriften für die Trinkwasser-Initiative zu sammeln. Bis heute sind 102’415 Unterschriften eingegangen. Die Initianten fordern unter anderem, dass Subventionen denjenigen Betrieben vorbehalten sind, welche die Biodiversität erhalten.

Enzyklika LAUDATO SI‘ von Papst Franziskus

Über die Sorge für das gemeinsame Haus

III. DER VERLUST DER BIOLOGISCHEN VIELFALT

32. Die Ressourcen der Erde werden auch geplündert durch ein Verständnis der Wirtschaft und der kommerziellen und produktiven Tätigkeit, das ausschliesslich das unmittelbare Ergebnis im Auge hat. Der Verlust von Wildnissen und Wäldern bringt zugleich den Verlust von Arten mit sich, die in Zukunft äusserst wichtige Ressourcen darstellen könnten, nicht nur für die Ernährung, sondern auch für die Heilung von Krankheiten und für vielfältige Dienste. Die verschiedenen Arten enthalten Gene, die Ressourcen mit einer Schlüsselfunktion sein können, um in der Zukunft irgendeinem menschlichen Bedürfnis abzuhelfen oder um irgendein Umweltproblem zu lösen.

33. Doch es genügt nicht, an die verschiedenen Arten nur als eventuelle nutzbare „Ressourcen“ zu denken und zu vergessen, dass sie einen Eigenwert besitzen. Jedes Jahr verschwinden Tausende Pflanzen- und Tierarten, die wir nicht mehr kennen können, die unsere Kinder nicht mehr sehen können, verloren für immer. Die weitaus grösste Mehrheit stirbt aus Gründen aus, die mit irgendeinem menschlichen Tun zusammenhängen. Unseretwegen können bereits Tausende Arten nicht mehr mit ihrer Existenz Gott verherrlichen, noch uns ihre Botschaft vermitteln. Dazu haben wir kein Recht.

34. Möglicherweise beunruhigt es uns, vom Aussterben eines Säugetiers oder eines Vogels zu erfahren, weil sie uns mehr vor Augen sind. Doch für das gute Funktionieren des Ökosystems sind auch die Pilze, die Algen, die Würmer, die Insekten, die Reptilien und die unzählige Vielfalt von Mikroorganismen notwendig. Einige zahlenmässig geringe Arten, die gewöhnlich unbemerkt bleiben, spielen eine grundlegend entscheidende Rolle, um das Gleichgewicht eines Ortes zu stabilisieren. Es stimmt, dass der Mensch eingreifen muss, wenn ein Geosystem in ein kritisches Stadium gerät, doch heute hat das menschliche Eingreifen in eine so komplexe Wirklichkeit wie die Natur ein solches Mass erreicht, dass die ständigen vom Menschen verursachten Katastrophen sein erneutes Eingreifen herausfordern, so dass das menschliche Handeln allgegenwärtig wird, mit allen Risiken, die das in sich birgt. Gewöhnlich entsteht ein Teufelskreis, wo das Eingreifen des Menschen, um eine Schwierigkeit zu lösen, häufig die Situation weiter verschlimmert. So sind zum Beispiel viele Vögel und Insekten, die aufgrund der von der Technologie geschaffenen und in der Landwirtschaft verwendeten Agrotoxide aussterben, für ebendiese Landwirtschaft nützlich, und ihr Verschwinden muss durch ein weiteres technologisches Eingreifen ersetzt werden, das möglicherweise neue schädliche Auswirkungen hat. Lobenswert und manchmal bewundernswert sind die Anstrengungen der Wissenschaftler und Techniker, die versuchen, Lösungen für die vom Menschen verursachten Probleme zu schaffen. Wenn wir jedoch die Welt betrachten, stellen wir fest, dass dieses Ausmass menschlichen Eingreifens, das häufig im Dienst der Finanzen und des Konsumismus steht, dazu führt, dass die Erde, auf der wir leben, in Wirklichkeit weniger reich und schön wird, immer begrenzter und trüber, während gleichzeitig die Entwicklung der Technologie und des Konsumangebots grenzenlos weiter fortschreitet. So hat es den Anschein, dass wir bestrebt sind, auf diese Weise eine unersetzliche und unwiederbringliche Schönheit auszutauschen gegen eine andere, die von uns geschaffen wurde.

35. Wenn die Umweltverträglichkeit irgendeines Unternehmens geprüft wird, achtet man gewöhnlich auf die Auswirkungen auf den Boden, das Wasser und die Luft, doch nicht immer wird eine sorgfältige Untersuchung über die Wirkung auf die biologische Vielfalt eingeschlossen, als sei der Verlust einiger Arten oder Gruppen von Tieren oder Pflanzen etwas von geringer Bedeutung. Schnellstrassen, Neukultivierungen, Drahtzäune, Talsperren und andere Konstruktionen ergreifen Besitz von den Lebensräumen, und manchmal zersplittern sie diese derart, dass die Tierpopulationen nicht mehr wandern, noch frei pendeln können, so dass einige Arten vom Aussterben bedroht sind. Es gibt Alternativen – wie die Schaffung von biologischen Korridoren –, welche die Wirkung dieser Bauten zumindest abschwächen, doch eine solche Umsicht und Vorsorge ist nur in wenigen Ländern zu bemerken. Wenn einige Arten kommerziell genutzt werden, erforscht man nicht immer die Weise ihres Wachstums, um ihre übermässige Reduzierung und das daraus resultierende Ungleichgewicht des Ökosystems  zu vermeiden.

36. Die Pflege der Ökosysteme setzt einen Blick voraus, der über das Unmittelbare hinausgeht, denn wenn man nur nach einem schnellen und einfachen wirtschaftlichen Ertrag sucht, ist niemand wirklich an ihrem Schutz interessiert. Doch der Preis für die Schäden, die durch die egoistische Fahrlässigkeit verursacht werden, ist sehr viel höher als der wirtschaftliche Vorteil, den man erzielen kann. Im Fall des Verlustes oder des schweren Schadens an einigen Arten ist von Werten die Rede, die jedes Kalkül überschreiten. Darum können wir stumme Zeugen schwerster Ungerechtigkeiten werden, wenn der Anspruch erhoben wird, bedeutende Vorteile zu erzielen, indem man den Rest der Menschheit von heute und morgen die äusserst hohen Kosten der Umweltzerstörung bezahlen lässt.

37. Einige Länder haben Fortschritte gemacht im wirksamen Schutz gewisser Orte und Zonen – auf der Erde und in den Ozeanen –, wo jedes menschliche Eingreifen verboten ist, das ihre Physiognomie verändern oder ihre ursprüngliche Gegebenheit verfälschen kann. Bei der Pflege der biologischen Vielfalt beharren die Fachleute auf der Notwendigkeit, den artenreichsten Zonen mit heimischen, seltenen oder weniger wirksam geschützten Arten besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Es gibt Orte, die einer speziellen Sorgfalt bedürfen wegen ihrer enormen Bedeutung für das weltweite Ökosystem oder weil sie wichtige Wasserreserven darstellen und so eine Gewähr für andere Formen des Lebens sind.

38. Nennen wir zum Beispiel jene an biologischer Vielfalt überreichen Lungen des Planeten, die das Amazonasgebiet und das Kongobecken darstellen, oder die grossen Grundwasservorkommen und die Gletscher. Wir wissen um die Bedeutung dieser Orte für die Gesamtheit des Planeten und für die Zukunft der Menschheit ist nicht unbekannt. Die Ökosysteme der tropischen Urwälder enthalten eine biologische Vielfalt von einer enormen Komplexität, die ganz zu kennen beinahe unmöglich ist, doch wenn diese Wildnisse niedergebrannt oder eingeebnet werden, um Bodenbewirtschaftung zu entwickeln, gehen in wenigen Jahren unzählige Arten verloren, wenn die Gebiete sich nicht sogar in trockene Wüsten verwandeln. Dennoch sieht man sich, sobald man über diese Orte spricht, zu einem heiklen Balanceakt gezwungen, denn man darf auch nicht die enormen internationalen wirtschaftlichen Interessen ausser Acht lassen, die unter dem Vorwand, für diese Orte zu sorgen, gegen die Souveränität der betroffenen Nationen verstossen können. Tatsächlich existieren „Ideen […] das Amazonasgebiet zu internationalisieren: Solche Ideen nützen einzig und allein den ökonomischen Interessen der transnationalen Unternehmen“.[24] V. Generalversammlung des Episkopats von Lateinamerika und der Karibik, Dokument von Aparecida (29. Juni 2007), 86. Anerkennenswert ist die Aufgabenstellung von internationalen Organisationen und Vereinigungen der Zivilgesellschaft, welche die Bevölkerungen sensibilisieren und kritisch mitwirken – auch unter Einsatz legitimer Druckmittel –, damit jede Regierung ihre eigene und nicht delegierbare Pflicht erfüllt, die Umwelt und die natürlichen Ressourcen ihres Landes zu bewahren, ohne sich an unehrliche lokale oder internationale Interessen zu verkaufen.

39. Der Ersatz der wilden Flora durch Flächen, die mit Bäumen aufgeforstet werden und im allgemeinen Monokulturen sind, ist gewöhnlich auch nicht Gegenstand einer angemessenen Analyse. Denn das kann einer biologischen Vielfalt, die von den neu angepflanzten Arten nicht angenommen wird, schwer schaden. Auch die Feuchtgebiete, die in Kulturland verwandelt werden,  verlieren die enorme biologische Vielfalt, die sie beherbergen. In einigen Küstenzonen ist das Verschwinden der durch Mangrovensümpfe gebildeten Ökosysteme besorgniserregend.

40. Die Ozeane enthalten nicht nur den grössten Teil des Wassers des Planeten, sondern auch den grössten Teil der umfassenden Vielfalt an Lebewesen, von denen viele uns noch unbekannt und aus verschiedenen Gründen bedroht sind. Andererseits wird das Leben in den Flüssen, Seen, Meeren und Ozeanen, das einen grossen Teil der Weltbevölkerung ernährt, durch die unkontrollierte Ausbeutung des Fischbestands geschädigt, die den drastischen Rückgang einiger Arten verursacht. Dennoch entwickeln sich weiter Formen selektiven Fischfangs, die einen grossen Teil der eingeholten Arten vergeuden. Besonders bedroht sind Meeresorganismen, an die wir gar nicht denken, wie bestimmte Formen von Plankton, die eine sehr wichtige Komponente in der marinen Nahrungskette bilden und von denen letztlich Arten abhängen, die uns zur Nahrung dienen.

41. Wenn wir in die tropischen und subtropischen Meere eindringen, begegnen wir den Korallenbänken, denen die gleiche Bedeutung der Urwälder der Erde zukommt, denn sie beherbergen etwa eine Million Arten, darunter Fische, Krabben, Mollusken, Schwämme, Algen und andere. Viele der Korallenbänke der Welt sind heute schon steril oder befinden sich in einem fortwährenden Stadium des Niedergangs: „Wer hat die wunderbare Meereswelt in leb- und farblose Unterwasser-Friedhöfe verwandelt?“[25] Konferenz der Katholischen Bischöfe der Philippinen, Hirtenbrief What is Happening to our Beautiful Land? (29. Januar 1988). Dieses Phänomen ist grossenteils auf die Verschmutzung zurückzuführen, die ins Meer gelangt als Ergebnis der Entwaldung, der landwirtschaftlichen Monokulturen, der Industrieabfälle und der destruktiven Methoden des Fischfangs, besonders derer, die Zyanid und Dynamit benutzen. Es verschärft sich durch den Temperaturanstieg der Ozeane. All das hilft uns zu bemerken, in welcher Weise jeder beliebige Eingriff in die Natur Folgen haben kann, die wir auf den ersten Blick nicht wahrnehmen, und dass gewisse Formen der Ressourcennutzung auf Kosten einer Zerstörung geschehen, die schliesslich sogar den Grund der Ozeane erreicht.

42. Es ist notwendig, viel mehr in die Forschung zu investieren, um das Verhalten der Ökosysteme besser zu verstehen und die verschiedenen Variablen der Auswirkung jeder beliebigen wichtigen Veränderung der Umwelt zu analysieren. Da alle Geschöpfe miteinander verbunden sind, muss jedes mit Liebe und Bewunderung gewürdigt werden, und alle sind wir aufeinander angewiesen. Jedes Hoheitsgebiet trägt eine Verantwortung für die Pflege dieser Familie. Es müsste für sie eine sorgfältige Bestandsaufnahme der Arten erstellen, die es beherbergt, um Programme und Strategien für den Schutz zu entwickeln, und dabei mit besonderer Sorge auf die Arten zu achten, die im Aussterben begriffen sind.

ENZYKLIKA, LAUDATO SI’ von Papst Franziskus

Unsere „Umweltbundesrätin“, Doris Leuthard, hat die Enzyklika «Laudato si’» von Papst Franziskus am 6.5.17 in einer Privataudienz erhalten. Heidi empfiehlt ihr, dieses Dokument aufmerksam zu lesen und danach zu handeln, denn bis heute ist wenig davon zu spüren.

Unterschriftenbogen Trinkwasser-Initiative

Das Naturwiesland der Schweiz und Mitteleuropas, Andreas Bosshard, Verlag Haupt

Papst Franziskus engagiert sich für die Umwelt: Wasser, Heidis Mist 1.10.17

22.10.17 HOME

Trinkwasser-Initiative: Stand der Unterschriften

9. Oktober 2017

Das Ziel der Initianten der Trinkwasser-Initiative ist: 100’000 Unterschriften per Ende Oktober. Hier geht’s zum Unterschriftenbogen …

Prophylaktischer Einsatz von Antibiotika

Unter anderem sollen nur jene Bauern subventioniert werden, welche in ihrer Tierhaltung Antibiotika nicht prophylaktisch einsetzen. Immer wieder behaupten Bauern, dass dies bereits verboten sei. Das ist aber eine Lüge, denn der Tierarzt darf Antibiotika auch heute prophylaktisch verschreiben. Und wer schaut schon hin, wenn ein Bauer Antibiotika aus dem Medikamentenschrank nimmt? Wer sieht, ob er das Mittel kurativ oder prophylaktisch einsetzt?

Franziska Herren hat dem Schreiben nachfolgenden Link angefügt.

Der Milch-Irrsinn in der Schweiz

Die Schweizer haben immer weniger Lust auf Milch. Die neue Werbestrategie der Milchindustrie setzt jetzt voll auf Naturnähe und Tierwohl. Doch die Realität sieht anders aus.


Der Milch-Irrsinn in der Schweiz. Handelszeitung vom 24.5.17

Unterschied zwischen Mastrind und Mensch? Heidis Mist vom 8.1.17

9.10.17 HOME

Trinkwasser-Initiative: Unterschriftensammlung im Endspurt

29. September 2017
Damit auch in Zukunft sauberes Wasser aus dem Hahnen fliesst: Unterschreiben Sie die Trinkwasser-Initiative!

Damit auch in Zukunft sauberes Wasser aus dem Hahnen fliesst: Unterschreiben Sie die Trinkwasser-Initiative!

Das Ziel ist klar: 100’000 Unterschriften bis Ende Oktober! Dies obwohl die Zeit nicht drängt, denn die Initiative wurde am Weltwassertag 2017 lanciert. Heute sind es 88’417 Unterschriften. Doch die SammlerInnen sind fleissig, z.B. am 15. Oktober von 10 bis 17 Uhr am ProSpecieRara-Reutenmarkt in Zofingen:

Vorträge zur Initiative

Zur Erinnerung: Ziele der Initiative

Damit die Schweizer Landwirtschaft für uns alle sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung produziert, fordern wir mit unserer Initiative, dass Subventionen denjenigen Betrieben vorbehalten sind,

  • welche die Biodiversität erhalten,
  • welche pestizidfrei produzieren,
  • welche einen Tierbestand halten, der mit dem auf dem Betrieb produzierten Futter ernährt werden kann,
  • welche in ihrer Tierhaltung Antibiotika nicht prophylaktisch einsetzen.

Dies sind die wichtigsten Voraussetzungen, damit die Landwirtschaft gesunde Nahrungsmittel produzieren und die bisherige Verschmutzung unseres Trinkwassers beenden kann. Zudem fordert die Initiative, dass die landwirtschaftliche Forschung, Beratung und Ausbildung nur noch finanziell unterstützt wird, wenn sie die neuen oben genannten Auflagen berücksichtigt.

Trinkwasser-Initiative

Unterschriften sammeln

Wenn Sie Unterschriftenbögen oder Flyer benötigt, können Sie diese bestellen bei: info@sauberes-wasser-fuer-alle.ch

Future 3.0

Nicht vergessen: Auch die Volksinitiative der Westschweizer unterstützen Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide: Manifest Future 3.

29.9.17 HOME

Bundesrat veröffentlicht Aktionsplan Pflanzenschutzmittel – News von den Volksinitiativen

6. September 2017
ktueller Stand der Trinkwasser-Initiative: 77'233 Unterschriften. Die Grünen haben bisher kein Interesse gezeigt, sich zu engagieren, im Gegensatz zu Umweltorganisationen.

Aktueller Stand der Trinkwasser-Initiative: 77’233 Unterschriften. Die Grünen haben bisher kein Interesse gezeigt, sich zu engagieren, im Gegensatz zu Umweltorganisationen.

Der Bundesrat will Risiken von Pflanzenschutzmitteln weiter reduzieren, so lautet mindestens der Titel der Medieninformation. Er hat heute den Aktionsplan zur Risikoreduktion und nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln verabschiedet. Aufgrund des Medien-Echos geht Heidi davon aus, dass einzig der Bauernverband zufrieden ist, was ein schlechtes Omen ist. Hier die Links:

Medieninformation vom 6.9.17, Bundesrat

Aktionsplan zur Risikoreduktion und nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, Bericht des Bundesrates vom 6.9.17

Aktionsplan Pestizide: Chance verpasst, Medienmitteilung Bio Suisse vom 6.9.17

Nationaler Aktionsplan Pflanzenschutzmittel: Ungenügende Antwort auf die Probleme des hohen Pestizideinsatzes, Medienmitteilung Vision Landwirtschaft vom 6.9.17

Aktionsplan Pestizide: Der Bundesrat missachtet gesetzliche Vorgaben. Medienmitteilung von BirdLife Schweiz, Greenpeace, Pro Natura und WWF Schweiz vom 6.9.17

Die Landschaft ist ja permanent gedopt! Tagesanzeiger 6.9.17, zahlungspflichtiger Beitrag, CHF 2.00.

Nur der Bauernverband ist glücklich. Die Schweizer Landwirtschaft verbraucht zu viele Pestizide. Der Bundesrat reagiert mit einem nationalen Aktionsplan. Grünliberale drohen Unterstützung der Trinkwasserinitaitve an. Tagesanzeiger vom 6.9.17.

Aktionsplan Pflanzenschutzmittel stellt niemanden zufrieden. Blick vom 6.9.17.

Volksinitiativen zur Pestizid-Reduktion

Derweil werden fleissig Unterschriften gesammelt für „mehr Zukunft“, d.h. eine ökologischere Landwirtschaft als dies der Bund vorsieht. Jemand schrieb Heidi: „Habe letzten Dienstag Unterschriften gesammelt. Die meisten unterschreiben, bevor ich mein Sprüchlein fertig habe. Macht Spass und die meisten bedanken sich für den Einsatz und wünschen uns viel Erfolg.“

Zwei neue Videos der Volksinitiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide. Video 1.

Zwei neue Videos der Volksinitiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide. Video 1.

6.9.17 HOME

Wasserleben: Das leise Sterben

19. August 2017
Roman Wiget, Wasserversorger und Präsident der internationalen <a href="http://www.awbr.org/" target="_blank" rel="noopener">Arbeitsgemeinschaft Wasserwerke Bodensee-Rhein (AWBR)</a>, ist besorgt um das Trinkwasser ... Copyright: Pro Natura.

Roman Wiget, Wasserversorger und Präsident der internationalen Arbeitsgemeinschaft Wasserwerke Bodensee-Rhein (AWBR), ist besorgt um das Trinkwasser … Video „Das leise Sterben“. Copyright: Pro Natura.

... und setzt sich für eine Zukunft mit sauberem Trinkwasser ein. Copyright: Pro Natura.

… und setzt sich für eine Zukunft mit sauberem Trinkwasser ein. Copyright: Pro Natura.

Markus Arn von Pro Natura zeigt im Video Das leise Sterben mit klaren Bildern und Worten die Belastung unserer Gewässer mit Pestiziden auf. Die Verschmutzung ist teilweise so hoch, dass sie für Wasseroganismen tödlich sein kann. Aber auch für die Menschen sind die Pestizide eine Gefahr. Pro Natura fordert eine deutliche Anwendungsreduktion dieser Mitteln in der Landwirtschaft.

Die Probleme sind auf dem Tisch, nun gilt es endlich zu handeln. Auch wenn man gut informiert ist, lohnt es sich, den sechsminütigen Film anzuschauen.

Pestizide in Schweizer Bächen – Video «Das leise Sterben»

Am 26./27. August 2017 entscheidet der Delegiertenrat von Pro Natura, ob die Naturschutzorganisation die folgenden Volksinitiativen unterstützen wird:

Trinkwasser-Initiative

Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide

Trinkwasser-Initiative

Stand der Unterschriftensammlung: 70’118 Unterschriften! Heidi gratuliert Franziska Herren und ihren MitstreiterInnen.

Greenpeace ist die erste Umweltorganisation, welche die Trinkwasser-Initiative offiziell unterstützt: „Nein, unsere Landwirtschaft ist nicht die ökologischste der Welt. Sie könnte es aber werden, denn die Voraussetzungen in der Schweiz sind ideal. Die Trinkwasser-Initiative packt den Stier an den Hörnern und verdient deshalb unsere Unterstützung.“

Die Zeit für eine echte ökologische Landwirtschaft ist reif, Philippe Schenkel, Greenpeace 18.8.17

Unterschriften für die Trinkwasser-Initiative werden auch auf der Plattform Wecollect gesammelt.

Volksinitiative für sauberes Trinkwasser – Trinkwasser ohne Pestizide und Antibiotika

Heidis Wunsch

Schauen Sie hin, wo viele wegschauen, und unterschreiben Sie die zwei Volksinitiativen!

Nachtrag vom 21.8.17

Die Umweltschutz-, Tierschutz- und Fairtrade-Organisation fair-fish hat bereits im Mai dazu aufgerufen, die beiden Initiativen zu unterstützen: Kampagne für sauberes Wasser: Meer ohne Müll. Desgleichen der Schweizerische Fischerei-Verband (SFV) im Juni: Pestizide: Die Fischer haben die Nase voll!

...

So weit darf es nicht kommen! Copyright: Pro Natura.

So weit darf es nicht kommen! Copyright: Pro Natura.

19.8.17 HOME

Pestizid-Cartoon mit Franziska

21. Juni 2017

Pestizide sind im Moment ein Dauer-Thema in den Medien. Neue Forschungsergebnisse bestätigen die beunruhigende Verschmutzung der Gewässer und des Grundwassers, den Rückgang der Artenvielfalt. Und die zwei Volksinitiativen, welche den Pestizid-Einsatz einschränken sollen, verunsichern. Am liebsten redet man gar nicht darüber oder repetiert unermüdlich die eigenen Wünsche: „Sie haben keine Chance beim Volk.“

Doch ganz totschweigen kann man die Pestizide nicht, denn sie sind allgegenwärtig, z.B. in köstlichen Erdbeeren (Erdbeeren: Ein Pestizid kommt selten allein, saldo 20.6.17), im Trinkwasser (Achtung, Pestizide im Schweizer Trinkwasser, NZZ am Sonntag 17.6.17) usw.

Der Wanderweg auf den Alpen Novai, Garfiun und Pardenn war mit Glyphosat behandelt worden. Gemäss Auskunft der Verantwortlichen der Gemeinde Klosters kennt man den Namen des Mittels nicht. Man beziehe es jeweils von der Gärtnerei, chemisch dürfe man ja nicht mehr. Heidi hat nachgefragt. Die Gemeinde bezieht NUR Glyphosat von besagter Gärtnerei. Glyphosat auf einem Wanderweg in einer Weide mit Kühen, gespritzt von der für den Vollzug verantwortlichen Behörde!!! (Neue Alp-Attraktion: Herbizid-Trail, Heidis Mist 11.6.17).

Wenn es um Pestizid-Informationen geht, dann ist der Tresor der Bewilligungsbehörde des Bundesamts für Landwirtschaft verriegelt. Darf das sein? Oder ist diese Behörde wegen Interessenkonflikte am falschen Ort angesiedelt? „JA, sie ist“, meint Heidi.

Machen Sie’s doch wie die Fischer, unterschreiben Sie beide Volksinitiativen! Die Links finden Sie auf Heidis Mist in der rechten Spalte unter „Aktuell“.

Pestizide im Wasser: Behörden nehmen hohes Risiko in Kauf, SRF Kassensturz 13.6.17.

Pestizide: Kassensturz schweigt Initiative tot, Tobias Tscherrig, Infosperber 18.6.17.

21.6.17 HOME

Schöne Pufferstreifen in Dänemark!

19. Juni 2017

„In Dänemark sind die Pufferstreifen durchwegs schön“, schreibt ein Schweizer Tourist. Er hat einige fotografiert und Heidi geschickt. Im Hintergrund das Wassermobil. Er und seine Frau werden damit ab Ende Juli in der Schweiz unterwegs sein und Unterschriften für die Trinkwasser-Initiative sammeln.

Vorschrift in der Schweiz für Direktzahlungsempfänger: 50 cm Grasstreifen entlang von Wegen und Strassen gemäss Ökologischem Leistungsnachweis.

Zwei besonders hässliche Schweizer Pufferstreifen. Kontrolliert wird ja nicht!

19.6.17 HOME

Beikraut, Unkraut: Nicht nur Bauern spritzen Herbizide

12. Mai 2017
Komisch! Bauern behandeln doch normalerweise Felder mit Unkrautbekämpfungsmitteln, nicht Feldränder!

Komisch! Bauern behandeln doch normalerweise Felder mit Unkrautbekämpfungsmitteln, nicht Feldränder!

Herbizid rund um den Laternenpfahl - also nicht "aus Bauernhand"!

Herbizid rund um den Laternenpfahl – also nicht „aus Bauernhand“!

Zahlreiche Studien zeigen, dass die kleinen Gewässer in den Schweizer Acker-, Wein- und Obstbaugebieten arg mit Pflanzenschutzmitteln verschmutzt sind. Herkunft: mehrheitlich die Landwirtschaft.

Das Thema ist beim Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) nicht beliebt. Reaktionen aus diesem Amt: Kleinreden, andere beschuldigen, forschen, hinhalten … also gleiche Argumente wie sie der Schweizer Bauernverband und die Chemische Industrie (Science Industries, SCIN) jeweils auf den Tisch legen, wenn es um Reduktion geht; im unverbindlichen Amtston nennt man dies „Risikoreduktion“. Entsprechend vage sind denn auch die vorgeschlagenen Massnahmen im Rahmen des Pestizid-Risikoreduktionsplans.

Kein Wunder, dass SCIN die neueste Information von Eva Reinhard, stellvertretende Direktorin des BLW bereits getweetet hat: Das BLW informiert … Direkter Link zum Bericht: Standortspezifischere Massnahmen gegen Pflanzenschutzmittel in kleinen Bächen unterwegs, Mai 2017

Diese Fotoreportage zeigt, dass auch Nicht-Landwirte Pestizide anwenden.

BürgerInnen und ParlamentarierInnen handeln

Eigentlich ist es traurig, dass „gewöhnliche“ BürgerInnen Gegensteuer gegen die Schweizer „Pestizid-Wirtschaft“ geben müssen. Unterschreiben Sie doch die zwei Volksinitiativen! Die stummen Bachflohkrebse werden sich freuen:

Das Thema ist im Parlament nicht neu. Neu sind drei Interpellationen aus drei Parteien zum Schutze der Gewässer, alle eingereicht am 4.5.17:

Hoffnung für Frosch & Co.?

Wo man hinsieht: Totspritzen entlang der Mauern.

Wo man hinsieht: Totspritzen entlang der Mauern.

Da schaut man lieber weg!

Da schaut man lieber weg!

Wo? Oh! Zeit ist auch hier Geld, also schnell weg mit dem Unerwünschten der Schöpfung. Und: Diese Herbizid-Spritzerei ist legal!

Wo? Oh! Zeit ist auch hier Geld, also schnell weg mit dem Unerwünschten der Schöpfung. Und: Diese Herbizid-Spritzerei ist legal!

Weg ... hoffentlich sauber ohne Herbizide, denn das Spritzen auf Wegen und Plätzen ist wegen der Gefahr der Auswaschung ins Grundwasser, unserer wichtigsten Trinkwasserquelle, verboten.

Weg … hoffentlich sauber ohne Herbizide, denn das Spritzen auf Wegen und Plätzen ist wegen der Gefahr der Auswaschung ins Grundwasser, unserer wichtigsten Trinkwasserquelle, verboten.

Chorherrenstift Beromünster


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