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Crowdfunding „Synthetische Pestizide:Stopp“ noch 3 Tage!

12. Februar 2018
Aktueller Stand Crowdfunding Volksinitiative "Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide"

Aktueller Stand Crowdfunding Volksinitiative „Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide“

Ein Brief von Future 3.0 „Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide“ ist soeben eingetroffen:

In 3 Tagen läuft das Crowdfunding ab und es fehlen noch 6’000.- damit wir unser Budget abschliessen können. Wir brauchen Ihre Hilfe.

In der ganzen Schweiz sind Unterschriftensammler am Werk – das ist super! Bis 11.2.18 wurden 80’229 gesammelt.

Das Komitee ist zuversichtlich. Dennoch müssen wir unbedingt am Ball bleiben!

  • Helft mit beim Crowdfunding (heute bei 19’303.- von 25’000 .-Fr.), damit wir es schaffen, unser Budgetziel zu erreichen!
  • Sendet möglichst viele Unterschriften an
    Future3
    Cerisier 9
    1588 Cudrefin
  • Teilt das Crowdfunding über die sozialen Netzwerke

Wir brauchen Eure Hilfe HEUTE, für eine Sache, für welche sich die Mühe lohnt.

80’229 Unterschriften sind bereits eingegangen.

Spenden Sie einen Betrag via unser Crowdfunding

Sehen Sie den Stand der Unterschriften

Unterschreiben Sie! Hier ist der Interschriftenbogen in Deutsch und hier ist der französische. Bitte einreichen bis 29.3.18. Die Sammelfrist läuft bis 29.5.28.

Heidi wünscht viel Erfolg beim Sammeln von Geld und Unterschriften!

12.2.18 HOME

Direktor Papiliorama: „Wir können der Welt den Weg weisen.“

5. Februar 2018
Video der Volksinitiative "Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide". Copyright Future 3.0

Video der Volksinitiative „Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide“. Copyright Future 3.0

Heidi hat einen Brief erhalten von Caspar Bijleveld, dem Direktor des Papilioramas in Kerzers:

Liebe Freunde und Kollegen aus allen Ecken und Nischen

Pestizid-Cocktails findet man heute überall im Boden, im Wasser und schliesslich in unserem Körper. Nebst der Gefährlichkeit für uns, unsere Bauern und unsere Kinder, ist die Biodiversität überall voll am Abstürzen: 75% der Biomasse der Insekten (Bindeglieder zwischen Boden, Pflanzen und allen anderen Lebewesen) sind in den letzten 20 Jahren verschwunden. Unsere Flüsse besitzen kaum mehr Fische, weil die Jungfische keine Nahrung mehr finden. Unsere Bauern sind in der mit diesen synthetischen Pestiziden verbundenen industriellen Landwirtschaft gefangen und werden ohne unsere Hilfe nicht davon wegkommen.

Die Intiative Future 3.0 schlägt vor, die Schweiz mit einer Übergangsphase von 10 Jahren von den synthetischen Pestiziden zu befreien. Es ist absolut machbar. Siehe www.future3.ch

Wir haben 74’246 Unterschriften gesammelt nur dank dem guten Willen von tausenden von Leuten in der Schweiz. Wir müssen bis Ende März noch ungefähr 40’000 Unterschriften sammeln, um sicher zu sein, dass wir die benötigten 100’000 gültigen Unterschriften beieinander haben. Es ist absolut machbar, aber wir brauchen dringend Ihre Hilfe! Sie können uns auf zwei einfache Arten unterstützen.

  • Diese Nachricht mit beigelegten PDFs an alle Ihre Kontakte schicken
    Folgende Instruktionen mitgeben:
    – PDF drucken
    Unterschreiben und von anderen Personen unterschreiben lassen
    In einem Couvert an die angegebene Adresse schicken
    – Botschaft an alle Ihre Bekannten weiterleiten
    Achtung: NUR EINE POSTLEITZAHL PRO BLATT. Nur SchweizerInnen, welche über 18 Jahre alt sind, dürfen unterschreiben.
  • Eine Spende machen:
    Wir haben Teams von jungen Leuten, die für uns Unterschriften sammeln. Wir unterstützen sie mit 1 Franken pro Unterschrift. Wir brauchen noch zusätzliche finanzielle Mittel. Beteiligen Sie sich am Crowdfunding-Projekt von Future 3.0
    https://wemakeit.com/projects/stop-synthetic-pesticides

Merci vielmals im Voraus! Eine andere Schweiz ist möglich; wir können der Welt den richtigen Weg zeigen!

Für das Initiativkomitee

Caspar Bijleveld

Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, die Initiative noch nicht unterschrieben haben, hier ist der Interschriftenbogen in Deutsch und hier ist der französische. Bitte einreichen bis 29.3.18. Die Sammelfrist läuft bis 29.5.28.

Das Crowdfounding läuft noch 10 Tage, bereits haben 129 Personen Future 3.0 unterstützt mit 15’308 Franken. 25’000 Franken sind das Ziel. Es fehlen noch 9’692. Machen Sie mit!

Schweizerische Fischer-Zeitung 2/18, soeben eingetroffen:

Der Schweizerische Fischerei-Verband SFV unterstützt zwei Pestizid-Volksinitiativen. «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung» wurde am 18. Januar 2018 mit 114 420 Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht. «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» hingegen braucht dringend Unterschriften. Information dazu unter nachfolgendem Link. Unterschriftbogen per Post bis Ende März 2018 schicken an:

Schweizerischer Fischerei-Verband,
Wankdorffeldstrasse 102,
Postfach 371, 3000 Bern 22

Pestizide: An die «Säcke»! Jeder Fischereiverein sammelt Unterschriften!

 5.2.18 HOME

Das Unterschriftensammeln geht weiter … für die 2. Pestizid-Initiative

14. Januar 2018

Pestizide messen JA – Massnahmen NEIN

Das Pestizidproblem ist schon lange bekannt. Die Gewässerqualität wird fleissig gemessen und es werden Berichte verfasst; relativ häufig übersteigen die Daten für Pestizide den Anforderungswert. Das Gesetz schreibt zwar Gegenmassnahmen vor, doch das kümmert die Zuständigen wenig. Wie es im Boden aussieht, das weiss man kaum. Hingegen ist klar, dass es der Biodiversität schlecht geht.

Aktionsplan

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) und das Bundesamt für Umwelt (BAFU) sind stolz auf ihren Aktionsplan zur Risikoreduktion und nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln. Einen Grund dafür gibt es aber nicht, denn initiiert wurde dieser von Tina Angelina Moser, Grünliberale Partei, mit dem Postulat 12.3299 vom 16.3.12. Sie forderte einen Aktionsplan analog zur EU. Ohne diesen Vorstoss wäre nichts geschehen.

Das Schwergewicht des Aktionsplans liegt bei Anreizen, Forschung, Bildung/Beratung, Information und Monitoring. „Ziel ist es, die schädliche Wirkung auf Natur und Gesundheit um die Hälfte zu reduzieren, bis ins Jahr 2030. «Ob wir das schaffen oder nicht, kann ich nicht garantieren. Aber wir werden ganz bestimmt ein Monitoring auf die Beine stellen, damit wir informieren können, wie weit wir schon sind», so Reinhard“ gegenüber SRF am 4.1.18.

Heidi meint: „Wenn nur schon die Gesetze eingehalten würden, dann wäre das Ziel von BLW und BAFU wahrscheinlich schon jetzt erreicht und nicht erst 2030.“ Mit dem Aktionsplan des Bundes sind der Bauernverband und die Industrie zufrieden, was den Wert des Werks erahnen lässt. Kritik kommt von vielen Seiten; Vision Landwirtschaft hat einen alternativen Aktionsplan ausgearbeitet, der von den Trinkwasserversorgern (SVGW) und einem breiten Bündnis von weiteren Organisationen unterstützt wird.

Sisyphusarbeit für Pestizide

Zwar arbeiten die Ämter wie verrückt an neuen Anforderungswerten, Vorschriften, Monitoring, Analysen, endlosen Dokumenten, Stellungnahmen usw. Heidi ihrerseits berichtet mit viel Aufwand über Verstösse, konsultiert das Pflanzenschutzmittelverzeichnis des BLW, versucht unsinnige Neuregelungen wie die Messung der Pufferstreifen an Gewässern ab Uferlinie statt (wie international üblich) ab Böschungsoberkante zu verhindern oder das allgemeine Pestizid-Verbot in der Grundwasserschutzzone S2 wieder einzuführen. Opposition gegen die Lockerung von Vorschriften kommt meistens zu spät. Auch zahlreiche NGOs, Bauern und andere Institutionen beteiligen sich am Versuch, bessere Wege aufzuzeigen.

Solange Pestizide Standard sind, gibt es unnötig viel Sisyphusarbeit, Umwelt- und Gesundheitsschäden, Kosten, Streitigkeiten, unbefriedigende Lösungen … ! Und die Probleme bleiben. Die Schäden nehmen zu.

Unterschreiben Sie die zweite Volksinitiative

Mehrere Umweltorganisationen und das Papiliorama unterstützen die Pestizid-Initiativen aktiv. Nachdem die Trinkwasser-Initiative zustande gekommen ist, schreibt der Schweizerische Fischerei-Verband (SFV): „Wir setzen uns nun verstärkt für die zweite Initiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» ein. An der Messe «Fischen Jagen Schiessen» in Bern vom 15. bis 18. Februar 2018 sammeln wir auch für diese Initiative Unterschriften.“

Heidi bittet Sie, diese Volksinitiative ebenfalls zu unterstützen … bei deren Annahme hätten wir schon fast ein Bioland Schweiz. Die Ernährungssicherheit würde zunehmen – trotz gegenteiliger Behauptungen und Hunger-Angstmache.

Und fragen Sie doch einen Regenwurm:
„Wie geht’s dir?“

Volksinitiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide

Manifest Future 3

Kritik am Aktionsplan Risikoreduktion Pflanzenschutzmittel des Bund Heidis Mist vom 2.10.16

Kritik an hohem Pestizideinsatz in der Schweiz, Priscilla Imboden, SRF, 4.1.18

Einsatz von Pestiziden verbieten. Schweizerische Fischereizeitung 1/2018, Seite 49

Copy & Paste aus Heidis Wünsche:

14.1.18 HOME

Insektensterben: Der Blick ruft zum Handeln auf

7. November 2017
Eine deutsche Studie zeigt: 75 Prozent der Menge aller Insekten sind weg, im Vergleich zu 1970. 48 Prozent der Pflanzen in der Schweiz stehen auf der roten Liste, sind also vom Aussterben bedroht.

Eine deutsche Studie zeigt: 75 Prozent der Menge aller Insekten sind weg, im Vergleich zu 1970. 48 Prozent der Pflanzen in der Schweiz stehen auf der roten Liste, sind also vom Aussterben bedroht.

Während der Bundesrat und das Parlament den dringenden Handlungsbedarf in der Landwirtschaft nicht sehen wollen, läutet der Blick die Alarmglocke. Zitate aus dem Blick vom 5.11.17:

Retten Sie die Insekten!

Sterben die Insekten, bricht unsere Nahrungsmittelkette zusammen. Was Sie dagegen tun können.

Schweizer Politiker schweigen das Problem tot

Und die Politik? Tut nichts. Der Bundesrat missachtet gemäss Pro Natura sogar die gesetzlichen Vorgaben zum Pestizidgebrauch. Kein Politiker lehnt sich aus dem Fenster und sagt, was er sagen müsste: Es geht so keine Minute weiter, unsere Landwirtschaft vergiftet systematisch unsere Nahrungmittelgrund­lage und unser Trinkwasser. Es gibt keine Ausreden mehr: Wir müssen selber einschreiten. Und zwar dreifach: als Konsument, als Gärtner und als Bürger.

Auch politisch können wir Einfluss nehmen. Folgende Initiativen gilt es zu unterschreiben: Die initiative-sauberes-trinkwasser.ch will nur noch Direktzahlungen an Bauern erlauben, die keine Pestizide versprühen; und mittels der Initiative future3.ch wollen Westschweizer Forscher künstliche Pestizide in der Schweiz verbieten. Damit unsere Enkelkinder eine Chance haben.

Wann erwachen unsere Behörden aus dem umweltpolitischen Tiefschlaf?

Ihr Verschwinden wäre katastrophal – Retten Sie die Insekten! Silvia Tschui, Blick vom 5.11.17.

7.11.17 HOME

Bundesrat veröffentlicht Aktionsplan Pflanzenschutzmittel – News von den Volksinitiativen

6. September 2017
ktueller Stand der Trinkwasser-Initiative: 77'233 Unterschriften. Die Grünen haben bisher kein Interesse gezeigt, sich zu engagieren, im Gegensatz zu Umweltorganisationen.

Aktueller Stand der Trinkwasser-Initiative: 77’233 Unterschriften. Die Grünen haben bisher kein Interesse gezeigt, sich zu engagieren, im Gegensatz zu Umweltorganisationen.

Der Bundesrat will Risiken von Pflanzenschutzmitteln weiter reduzieren, so lautet mindestens der Titel der Medieninformation. Er hat heute den Aktionsplan zur Risikoreduktion und nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln verabschiedet. Aufgrund des Medien-Echos geht Heidi davon aus, dass einzig der Bauernverband zufrieden ist, was ein schlechtes Omen ist. Hier die Links:

Medieninformation vom 6.9.17, Bundesrat

Aktionsplan zur Risikoreduktion und nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, Bericht des Bundesrates vom 6.9.17

Aktionsplan Pestizide: Chance verpasst, Medienmitteilung Bio Suisse vom 6.9.17

Nationaler Aktionsplan Pflanzenschutzmittel: Ungenügende Antwort auf die Probleme des hohen Pestizideinsatzes, Medienmitteilung Vision Landwirtschaft vom 6.9.17

Aktionsplan Pestizide: Der Bundesrat missachtet gesetzliche Vorgaben. Medienmitteilung von BirdLife Schweiz, Greenpeace, Pro Natura und WWF Schweiz vom 6.9.17

Die Landschaft ist ja permanent gedopt! Tagesanzeiger 6.9.17, zahlungspflichtiger Beitrag, CHF 2.00.

Nur der Bauernverband ist glücklich. Die Schweizer Landwirtschaft verbraucht zu viele Pestizide. Der Bundesrat reagiert mit einem nationalen Aktionsplan. Grünliberale drohen Unterstützung der Trinkwasserinitaitve an. Tagesanzeiger vom 6.9.17.

Aktionsplan Pflanzenschutzmittel stellt niemanden zufrieden. Blick vom 6.9.17.

Volksinitiativen zur Pestizid-Reduktion

Derweil werden fleissig Unterschriften gesammelt für „mehr Zukunft“, d.h. eine ökologischere Landwirtschaft als dies der Bund vorsieht. Jemand schrieb Heidi: „Habe letzten Dienstag Unterschriften gesammelt. Die meisten unterschreiben, bevor ich mein Sprüchlein fertig habe. Macht Spass und die meisten bedanken sich für den Einsatz und wünschen uns viel Erfolg.“

Zwei neue Videos der Volksinitiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide. Video 1.

Zwei neue Videos der Volksinitiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide. Video 1.

6.9.17 HOME

Wasserleben: Das leise Sterben

19. August 2017
Roman Wiget, Wasserversorger und Präsident der internationalen <a href="http://www.awbr.org/" target="_blank" rel="noopener">Arbeitsgemeinschaft Wasserwerke Bodensee-Rhein (AWBR)</a>, ist besorgt um das Trinkwasser ... Copyright: Pro Natura.

Roman Wiget, Wasserversorger und Präsident der internationalen Arbeitsgemeinschaft Wasserwerke Bodensee-Rhein (AWBR), ist besorgt um das Trinkwasser … Video „Das leise Sterben“. Copyright: Pro Natura.

... und setzt sich für eine Zukunft mit sauberem Trinkwasser ein. Copyright: Pro Natura.

… und setzt sich für eine Zukunft mit sauberem Trinkwasser ein. Copyright: Pro Natura.

Markus Arn von Pro Natura zeigt im Video Das leise Sterben mit klaren Bildern und Worten die Belastung unserer Gewässer mit Pestiziden auf. Die Verschmutzung ist teilweise so hoch, dass sie für Wasseroganismen tödlich sein kann. Aber auch für die Menschen sind die Pestizide eine Gefahr. Pro Natura fordert eine deutliche Anwendungsreduktion dieser Mitteln in der Landwirtschaft.

Die Probleme sind auf dem Tisch, nun gilt es endlich zu handeln. Auch wenn man gut informiert ist, lohnt es sich, den sechsminütigen Film anzuschauen.

Pestizide in Schweizer Bächen – Video «Das leise Sterben»

Am 26./27. August 2017 entscheidet der Delegiertenrat von Pro Natura, ob die Naturschutzorganisation die folgenden Volksinitiativen unterstützen wird:

Trinkwasser-Initiative

Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide

Trinkwasser-Initiative

Stand der Unterschriftensammlung: 70’118 Unterschriften! Heidi gratuliert Franziska Herren und ihren MitstreiterInnen.

Greenpeace ist die erste Umweltorganisation, welche die Trinkwasser-Initiative offiziell unterstützt: „Nein, unsere Landwirtschaft ist nicht die ökologischste der Welt. Sie könnte es aber werden, denn die Voraussetzungen in der Schweiz sind ideal. Die Trinkwasser-Initiative packt den Stier an den Hörnern und verdient deshalb unsere Unterstützung.“

Die Zeit für eine echte ökologische Landwirtschaft ist reif, Philippe Schenkel, Greenpeace 18.8.17

Unterschriften für die Trinkwasser-Initiative werden auch auf der Plattform Wecollect gesammelt.

Volksinitiative für sauberes Trinkwasser – Trinkwasser ohne Pestizide und Antibiotika

Heidis Wunsch

Schauen Sie hin, wo viele wegschauen, und unterschreiben Sie die zwei Volksinitiativen!

Nachtrag vom 21.8.17

Die Umweltschutz-, Tierschutz- und Fairtrade-Organisation fair-fish hat bereits im Mai dazu aufgerufen, die beiden Initiativen zu unterstützen: Kampagne für sauberes Wasser: Meer ohne Müll. Desgleichen der Schweizerische Fischerei-Verband (SFV) im Juni: Pestizide: Die Fischer haben die Nase voll!

...

So weit darf es nicht kommen! Copyright: Pro Natura.

So weit darf es nicht kommen! Copyright: Pro Natura.

19.8.17 HOME

Pestizide: Die Fischer haben die Nase voll!

13. Juni 2017
Vertreter der Kantonalverbände an der Delegiertenversammlung des Schweizerischen Fischerei-Verbandes SFV. Copyright: SFV.

Vertreter der Kantonalverbände an der Delegiertenversammlung des Schweizerischen Fischerei-Verbandes SFV. Copyright: SFV.

Der Schweizerische Fischerei-Verband SFV will nicht länger akzeptieren, dass ein unglaublicher Cocktail von Pestiziden und Herbiziden Bäche, Flüsse und Seen vergiften und das Trinkwasser gefährden. Die Delegiertenversammlung des SFV in Altendorf SZ verabschiedete eine Resolution mit klaren Forderungen: endlich Kontrollen durch die Behörden und Unterstützung der Unterschriftensammlung der Anti-Pestizid-Volksinitiativen. 

«Seit Jahren kritisieren wir die Belastung des Lebensraums im und am Wasser durch Herbizide und Pestizide», sagte Roberto Zanetti, Zentralpräsident des Schweizerischen Fischerei-Verbandes und Solothurner Ständerat. «Aber nichts geschieht, einfach nichts.» Dabei seien die gesetzlichen Grundlagen klar. Es gebe genau definierte Sicherheitsabstände, die beim Austragen von Pestiziden und Herbiziden eingehalten werden müssten.

Behörden: Kontrollieren – aber subito!

Die Fischer haben die Nase voll. Deshalb verabschiedete die Delegiertenversammlung eine Resolution. Darin werden die Behörden des Bundes und der Kantone aufgefordert, die Einhaltung der Abstandsvorschriften zu kontrollieren und zu sanktionieren. «Grosse Teile der Landwirtschaft kümmern sich einen Deut um die Abstandsvorschriften», heisst es in der Resolution. Das habe man seit Jahren tatenlos hingenommen. Das Bundesamt für Landwirtschaft und die kantonalen Landwirtschaftsämter werden vom SFV darum aufgefordert endlich zu tun, was ihr gesetzlicher Auftrag ist: «Kontrollieren und sanktionieren – und zwar subito».

Volkinitiativen unterstützen

Die Fischer haben die Nase vom bisherigen Larifari definitiv voll – und verlangen eine Korrektur in der Landwirtschaftspolitik. Wörtlich heisst es in der Resolution: «Die Schweizer Landwirtschaft kann nicht auf der einen Seite Milliarden an öffentlichen Geldern kassieren und auf der anderen Seite die Umwelt systematisch kaputt machen und damit Mensch und Tier gefährden.»  Der Schweizerische Fischerei-Verband unterstützt deshalb die Unterschriftensammlung der zwei laufenden Volksinitiativen, die eine Neuausrichtung der Landwirtschaftspolitik ohne schädliche Pestizide und Herbizide fordern.

Pestizide, die Fischer haben die Nase voll! Schweizerischer Fischerei-Verband, 12.6.17.

Eidgenössische Volksinitiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide

Eidgenössische Volksinitiative «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung – Keine Subventionen für den Pestizid- und  den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz»

13.6.17 HOME

Von Pflanzenschutzmitteln, einem besorgten Forscher und aktiven Bürgern

19. Februar 2017
Die besten Labors der Welt sind nicht in der Lage, all die Stoffe, die beim Ab- und Umbau von Pflanzenschutzmitteln entstehen, zu analysieren und zu bewerten. Quelle: Unser Trinkwasser in Gefahr, NDR.

Die besten Labors der Welt sind nicht in der Lage, all die Stoffe, die beim Ab- und Umbau von Pflanzenschutzmitteln entstehen, zu analysieren und zu bewerten. Quelle: Unser Trinkwasser in Gefahr, NDR.

Prof. Klaus Kümmerer vom Institut für Umweltmedizin der Leuphana Universität in Lüneburg ist einer der renommiertesten Umweltchemiker Deutschlands. Er warnt vor den Folgen von mehr Arznei- und Pflanzenschutzmitteln in der Umwelt. Zitat aus Unser Trinkwasser in Gefahr, NDR fernsehen 30.5.16:

„Manche werden gar nicht abgebaut, diese sind dann persistent. Und manche – das sind eigentlich fast noch die Schlimmeren – die werden umgebaut oder teilweise abgebaut zu Stoffen, die wir gar nicht kennen, von denen wir auch nicht wissen, ob wir sie analysieren können. Wenn wir eine Analyse machen und wir ein Messsignal sehen, dann wissen wir da ist ein Stoff wir wissen aber nicht wie viele Stoffe vielleicht gar nicht durch dieses Messgerät angezeigt werden.“

Es gibt immer mehr Stoffe, Chemikalien und Medikamente, die in den Wasserkreislauf gelangen. Oft heisst es beschwichtigend, die Menge eines einzelnen Schadstoffes entspreche ja nur einem Stück Würfelzucker im Bodensee. Viele Pflanzenschutzmittel würden sich auch im Boden abbauen. Den Experten beruhigt das ganz und gar nicht. Im Erdboden gibt es viele chemische Reaktionsmöglichkeiten. Auch für Chemiker sind sie nicht vorhersehbar.

„Für mich ist die Schlussfolgerung aber eine ganz andere. Wir müssen dafür sorgen, dass diese Stoffe gar nicht erst ins Wasser kommen, denn wir werden nie alle regulieren können. Wir werden auch nie für alle das Risiko abschätzen können. Dazu haben wir weder die Zeit noch das Geld noch die Methoden.“

Aktive Schweizer Bürger

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Brief aus der Westschweiz:

Die Unterschriftensammlung für die Volksinitiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide schreitet gut voran. Kein Tag vergeht, ohne dass wir  Dutzende von Briefen mit Unterschriften erhalten.

Insgesamt erhielten wir schon 34‘000 Franken zur Unterstützung der Initiative. Es ist ganz toll! Wir wollen mit dem auf wemakeit.ch eingereichten Projekt die nächste Arbeitsphase finanziell absichern.
  • Neue Videos in verschiedenen Landessprachen drehen
  • Unterschriftenbögen drucken lassen
  • Flyers erstellen
  • Briefmarken für die Beglaubigung der Unterschriften bezahlen
  • Noch 16‘000 Franken brauchen wir, um das Crowdfunding zum Erfolg zu bringen!

HERZLICHEN DANK FÜR IHRE WERTVOLLE UNTERSTÜTZUNG

 Nehmen wir für die Gesundheit und die Umwelt selbst unser Schicksal in die Hand.

Laurent, Stéphanie, Edward, Olivier, Stéphane, Caspar, Etienne, Asia, Jean-Denis et Michael

Heidi: „Seit dem Eintreffen dieses Briefs vor drei Tagen und dessen Veröffentlichung sind weitere  4’870 Franken einbezahlt worden.“

Heidi 20.2.17: Innert eines Tages sind weitere 4’170 Franken einbezahlt worden. Nun fehlen noch 7’000 Franken, welche in den nächsten zwei Tagen eintreffen müssen, damit das Projekt erfolgreich ist und die Initianten das Geld erhalten.

Heidi 23.2.17: Das Crowdfunding ist geglückt. Spenden sind weiterhin willkommen und wichtig für das Gelingen der Volksinitiative, siehe future 3.0 spenden.

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19.2.17 HOME

Manifest für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide

29. Januar 2017
Bild aus dem Dokumentarfilm "Révolution silencieuse" von Lila Ribi.

Bild aus dem Dokumentarfilm „Révolution silencieuse“ von Lila Ribi.

Eine SMS an die Mitglieder des Trentiner Apfelkonsortiums Melinda sorgte am 24.5.16 für Aufregung. Darin wurden die Obstbauern gebeten, zwischen 14 und 17 Uhr sämtliche Pestizid-Zerstäubungsanlagen ausgeschalten zu lassen. Der Grund: die 16. Etappe des Giro d’Italia von Brixen nach Andalo. Fahrer samt Teams, Journalisten, Schaulistige und Fernsehzuseher sollten verschont bleiben von unschönen Sprühnebel-Bildern und etwaigen Abdriften. Der lombardische Kammerabgeordnete Mirko Busto: Se fa male al Giro, fa male a tutti!

Paradigmenwechsel: Schweiz als Pionier

.

Weiter wie bisher ist keine Option, das meinen nicht nur die Trentiner. Jetzt haben Caspar Bijleveld, Direktor des Papilioramas,  und der Bio Gemüsebauer Manfred Wolf ein Manifest Future 3 initiiert, welches bereits einige Leute unterschrieben haben: Manifest der Schweizerinnen und Schweizer, welche die Initiative „Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide“ unterstützen.

Die Schweiz, welche in vielen Bereichen in der Spitzentechnologie vertreten sei, habe die einzigartige Möglichkeit, Vorreiter für den Gebrauch von Alternativen zu den synthetischen Pestiziden zu werden (biologische Mittel, Robotik usw.). Auch habe die Schweiz die politischen Möglichkeiten, einen Paradigmenwechsel in der Landwirtschaft herbeizuführen.

Volksinitiative unterschreiben

Zitat aus dem Manifest, das acht Punkte enthält: „Wir möchten hiermit die Schweizerinnen und Schweizer dazu aufrufen, die Initiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide zu unterschreiben …“ Die Initianten setzen sich für die Zukunft unseres Landes und unseres Planeten ein.
Volksinitiative unterschreiben.

Crowdfunding für die Volksinitiative

Innert 18 Monaten muss das Initiativkomitee 100’000 Unterschriften sammeln. Die ersten Ergebnisse und Kontakte seien sehr erfreulich. Für die Umsetzung des Projekts „und um gemeinsam einen Paradigmenwechsel erleben zu können, sind wir auf eure Unterstützung angewiesen.“ Die unpolitische Bürgerbewegung bittet um Unterstützung, sowohl logistische als auch finanzielle. Jeder Franken zählt: Spenden ab fünf Franken.

Crowdfunding Volksinitiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide.

Révolution silencieuse

.

Lila Ribi hat einen Dokumentarfilm über Cédric Chezeaux gedreht, ein Waadtländer Bauer, der auf naturnahen Landbau umgestellt hat. „Révolution silencieuse“ ist in der Westschweiz zu sehen seit 15.1.17, siehe Programm.

REVOLUTION SILENCIEUSE de Lila Ribi BANDE ANNONCE OFFICIELLE, youtube

„Révolution silencieuse“, la quête de sens d’un paysan vaudois, RTS.

„Révolution silencieuse“ an den Solothurner Filmtagen: „Der bodenständige Bauer Cédric beschliesst, sein Leben radikal zu ändern, und setzt damit die Lebensgrundlage seiner Familie aufs Spiel. Er hat den Mut, seine Überzeugungen im Alltag zu leben und intuitive, erstaunliche Methoden auszuprobieren, die von den herkömmlichen landwirtschaftlichen Verfahren weit entfernt sind. Damit macht er sich selbst zum Aussenseiter in der Dorfgemeinschaft und in seinem näheren Umfeld. Seine «kleine Geschichte» widerspiegelt die «grosse Geschichte»; die der brutalen Realität der Nahrungsmittelindustrie und des enormen Drucks, den sie auf die Bauern ausübt.

L’affranchi récolte la liberté qu’il a semée, 24 heures, 7.2.17.

29.1.17 HOME


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