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Aktionsplan Biodiversität mit Lücken: Jagd auf potentiell gefährdete Arten

3. März 2018

Das Alpenschneehuhn und das Birkhuhn sind potentiell gefährdete Arten. Die Vogelwarte Sempach schätzte (2008 bis 2012) den Bestand des Alpenschneehuhns auf 10’000 bis 14’000 Paare, jenen des Birkhuhns auf 7’500 bis 10’000 Paare. Trotzdem dürfen sie geschossen werden.

Die Zahlen der offiziellen Jagdstatistik für 2016.

  • Total in der Schweiz erlegte Schneehühner:
    378, davon 224 im Kanton Graubünden, 96 im Wallis.
  • Total in der Schweiz erlegte Birkhähne:
    402, davon 112 im Kanton Graubünden, 177 im Wallis.

Walliser Kantonsparlament fordert Prüfung der Abschusszahlen

Die Bestände von Schneehuhn und Birkhuhn sind rückläufig. Dennoch sollen sie im Wallis wie bisher bejagt werden. Das schlägt der Staatsrat in seiner Antwort auf ein Postulat dem Walliser Parlament vor. Und weiter heisst es: „Schliesslich generiert die Raufusshühnerjagd insbesondere durch die ausländischen Patentnehmer, welche diese Jagd im Wallis betreiben, rund 75‘000 Franken jährlich. Mit diesen Patenteinnahmen wird ein Teil der Kosten, welche die Wildtierbetreuung der Dienststelle verursachen, gedeckt, und damit der Steuerzahler entlastet.“

Die Initianten des Vorstosses verlangen, dass der Staatsrat die Option einer Abschussreduktion für Birk- und Schneehühner prüft. Die Walliser Jägerschaft hält wenig von dieser Idee. Doch das Kantonsparlament nahm das Postulat mit 83 zu 42 Stimmen an.

Der Köder „Geld“ hat in diesem Fall nicht funktioniert!

Und Graubünden?

Robert Brunold, Präsident Bündner Patentjäger-Verband, sagte 2015 gegenüber SRF: „Die meisten Jäger möchten ein solches Tier (Schneehuhn) ausgestopft für zu Hause haben.“ Bei ebay, ricardo … sind sie für nur 50 bis 130 Euro erhältlich.

Auch im Kanton Graubünden ist die Jagd auf die begehrten Schneehühner und Birkhähne umstritten. Wildschutz Schweiz fordert deshalb in der Initiative «Für eine naturverträgliche und ethische Jagd» ein Verbot der Vogeljagd in Graubünden. Im Februar 2015 hat der Bündner Grosse Rat die Sonderjagdinitiative für ungültig erklärt – ihm waren allerdings Informationen vorenthalten worden. Das Bundesgericht kam am 8.11.17 zum Schluss, dass das Bündner Kantonsparlament die Sonderjagdsinitiative nicht für ungültig hätte erklären dürfen. Das Volk wird also das letzte Wort haben.

Für das Amt für Jagd und Fischerei hingegen scheint es keinen Handlungsbedarf zu geben. Aus dem Jahresbericht Jagd 2017 des Amts für Jagd und Fischerei Graubünden: „Insgesamt kann die jagdliche Nutzung des Niederwildes dank der Jagdplanung als nachhaltig beurteilt werden.“

Projekt Alpenschneehuhn der Vogelwarte Sempach

Zwischen 2000 und 2010 hat der Bestand des Schneehuhn in den Schweizer Alpen stark abgenommen (Wikipedia). Zitat aus den Ergebnissen des Projektes Alpenschneehuhn der Vogelwarte Sempach: „Der hier beobachtete Rückgang des Alpenschneehuhns zusammen mit dem aufgrund der Klimaerwärmung vorausgesagten Schrumpfen des Verbreitungsgebietes ist beunruhigend. Es ist deshalb wichtig, die Gründe für den Bestandsrückgang besser zu verstehen und daraus verschiedene Managementstrategien für die Erhaltung des Alpenschneehuhns in der Schweiz zu entwickeln.“

Alles klar? Es ist höchste Zeit, dass in der Schweiz die Jagd auf diese Vögel verboten wird.

Beschränkung der Jagd auf Birkhuhn und Schneehuhn, Antwort des Walliser Staatsrats auf das Postulat Wolf/Schmid vom 3.8.17

Wallis: Jagd auf Birk- und Schneehühner auf dem Prüfstand, Radio Rottu Oberwallis vom 17.11.17

Bejagung von Schnee- und Birkhühnern nicht mehr zeitgemäss, Medienmitteilung der Walliser Gesellschaft für Wildtierbiologie vom 9.11.17

Regierungsrat gesteht Fehler ein, SRF 6.12.17

Über Sinn und Unsinn der Vogeljagd, SRF 6.10.15

Rote Liste Brutvögel, Stand 2010, Bundesamt für Umwelt

Jagdstatistik Kanton Wallis 2016

Jahresbericht Jagd 2017, Amt für Jagd und Fischerei Graubünden

Alpenschneehuhn und Klimawandel, Projekt Vogelwarte Sempach

Sinnloses Abknallen des bedrohten Alpenschneehuhns, Kurt Marti, Infosperber vom 17.10.15

6.3.18 HOME

Der Blick schreibt Klartext – Das BAFU streut Sand in die Augen der Steuerzahlenden

4. Juni 2017

Heidi empfiehlt heute – an diesem regnerischen Sonntag (5.6.17) – zwei Artikel zur Lektüre:

Nachtrag: Heidi empfiehlt heute, 6.6.17 um 21.05 Uhr, SRF Kassensturz:

  • Illegaler Pestizideinsatz: Behörden schauen weg
    Die «Kassensturz»-Reportage führt in die Walliser Rebberge. Dort foutieren sich viele Winzer seit Jahren um den Gewässerschutz. Auf Sprühflügen bespritzen Helikopter die Reben mit Gift. Es landet nicht nur auf den Pflanzen, sondern auch in Bächen. Schweizweit führt der grosse Einsatz von Pestiziden zu Rückständen im Trinkwasser.

Über dieses Thema hat Heidi drei Artikel geschrieben. Ihre Meinung zu den zwei Artikeln, basierend auf Recherchen, Augenzeugenberichten und Studien: Der Blick schreibt Klartext, das BAFU verschleiert einmal mehr die Tatsachen, welche sich mit Schönfärberei nicht vom Tische wischen lassen: Die neue Regelung für Helikopter-Sprühflüge ist eine massive Verschlechterung des Schutzes der Umwelt vor Pflanzenschutzmitteln, und es mangelt massiv an Vollzug.

Dass die Umwelt-Gesetzte oft nicht eingehalten werden, dass ist beim BAFU hinreichend bekannt. Es hat die Oberaufsicht. Diese ist aber eher theoretischer Natur. Zum Durchgreifen fehlt der Tatendrang und – so vermutet Heidi – auch der Wille.

Pflanzenschutzmittel-Sprühflüge: massive Lockerung der Abstandsvorschriften? Heidis Mist vom 3.3.16.

Pflanzenschutzmittel-Sprühflüge: Ausnahmen, Heidis Mist vom 8.3.16.

Pflanzenschutzmittel-Sprühflüge: Massive Lockerung der Abstandsvorschriften zementiert, Heidis Mist vom 16.9.16.

4.6.17 HOME

 

Von Pflanzenschutzmitteln, Alkohol und Direktzahlungen

4. Februar 2017
Diese Porzellan-Puppe war das Einzige was Martha mitnehmen konnte, als sie ein paar Jahre später zusammen mit ihrer Mutter das Haus fluchtartig für immer verlassen musste. Ihr Vater schlug jeweils unter Alkoholeinfluss zu, zertrümmerte Möbel und traf auch die Mutter. Foto 1917.

Diese Porzellan-Puppe war das Einzige was Martha mitnehmen konnte, als sie ein paar Jahre später zusammen mit ihrer Mutter das Haus fluchtartig für immer verlassen musste. Ihr Vater schlug jeweils unter Alkoholeinfluss zu, zertrümmerte Möbel und traf auch die Mutter. Foto 1917.

Alkohol ist grundsätzlich schädlich. Es gibt keinen „sicheren“ Grenzwert für den Konsum alkoholischer Getränke. Mit einer Stunde Bewegung täglich lassen sich die negativen Auswirkungen dämpfen. Allerdings kann Alkohol die Kreativität fördern und die Stimmung heben. Special Report Alcohol, New Scientist 3.12.16 (auf Anfrage erhältlich bei Heidi heidismist at bluewin.ch).

Zitat aus der Jubiläumsschrift 100 Jahre Alkoholgesetz 1887-1987: „Die schweizerische Alkoholordnung wurde 1885 bis 1887 geschaffen, um dem Elend entgegenzuwirken, das aus dem übermässigen Konsum von Kartoffelbranntwein weiter Bevölkerungskreise entstanden war…“ In seinem Roman Der Immune schreibt Hugo Loetscher: „Der Junge hatte sich anfänglich mit dem gewehrt, was ihm spontan zur Verfügung stand. Er hatte geweint, wenn der Vater betrunken nach Hause kam; er hatte gezittert, wenn dieser nur schon die Arme hob; er hatte gebettelt, gefleht und die Faust gemacht…“

Fragwürdige Förderung von „Alkohol-Pflanzen“

Einen Grund für die staatliche Förderung von Pflanzen, welche der Produktion von alkoholischen Getränken dienen, gibt es also nicht. Und doch unterstützen wir mit Steuergeldern den Rebbau, der grösstenteils der Produktion von Wein dient. Und ausgerechnet die Reben benötigen für ihr Gedeihen besonders viel Pflanzenschutzmittel (PSM): 370 Tonnen pro Jahr, v.a. Fungizide. Bis heute gibt es keine aufgeschlüsselte Statistik über die von den Landwirten verwendeten Pflanzenschutzmittel. Die ausgebrachte Menge in Tonnen sagt kaum etwas aus über die Umweltbelastung. Unter den für die Luftapplikation zugelassen PSM befinden sich zahlreiche sehr schädliche Mittel.

<a href="http://www.agrarbericht.ch/de" target="_blank">Agrarbericht 2016</a>, Bundesamt für Landwirtschaft.

Agrarbericht 2016, Bundesamt für Landwirtschaft.

Heidi ist keine Spezialistin im Berechnen von Direktzahlungen, aber folgende Beiträge dürften für den Rebbau zutreffen: Versorgungssicherheitsbeiträge/Basisbeitrag 860 Franken pro Hektare und Jahr plus Beitrag für Dauerkulturen 400 Franken; plus Hangbeitrag für Rebflächen 30 bis 50% Neigung 1’500, bei 50% Neigung 3’000 Franken oder Terrassenlagen mit mehr als 30% Neigung 5’000 Franken pro Hektare und Jahr. Direktzahlungsverordnung.
Was hat Wein mit Versorgungssicherheit zu tun? Hat der Bund zu viel Geld?

Unkontrolliertes Spritzen aus dem Helikopter

In Steillagen sei es schwierig zu spritzen, heisst es, weshalb das Ausbringen von Pflanzenschutzmittel mit Helikopter in der Schweiz erlaubt ist. Terrassierte Flächen generieren hier Direktzahlungen von mehr als 6’000 Franken pro Hektare und Jahr.

Doch gespritzt wird aus dem Helikopter nicht nur in Steillagen, das weiss Heidi von Augenzeugen. Ein Leser wurde gar auf einem Campingplatz im Wallis mit Pflanzenschutzmitteln aus der Luft besprüht. Medienberichten ist zu entnehmen, dass man es mit den Pufferstreifen nicht so genau nimmt oder – im Klartext – auch Gewässer, Hecken und was da so unter dem Heli ist mitspritzt. In Zukunft sind zwar bessere Kontrollen vorgesehen, aber der Worte sind viele!

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) hat im Rahmen der Vernehmlassung zu den Helikopter-Sprühflügen eine nicht abschliessende Liste der für 30 m bzw. 60 m Distanz zu Gebäuden, öffentlichen Areale und privaten Wohnzonen zugelassenen PSM erstellt. Heidi hat sie durchleuchtet und einige Eigenschaften in einer Liste zusammengestellt, Stand 16.3.16: Pflanzenschutzmittel in der Luftapplikation 30 m/60 m.

Pflanzenschutzmittel-Sprühflüge: Massive Lockerung der Abstandsvorschriften zementiert, Heidis Mist 16.9.16.

4.2.17 HOME

Sauberes Wasser – eine kostspielige Aufgabe

21. August 2014
Ernst Bromeis hat es geschafft: Er hat die Rheinmündung in Hoek van Holland erreicht. Copyright gartmann.biz

Ernst Bromeis hat es geschafft: Er hat die Rheinmündung in Hoek van Holland erreicht. Copyright gartmann.biz

Der Wasserbotschafter Ernst Bromeis ist am Ziel angelangt, an der Mündung des Rheins ins Meer. Der nachhaltige Umgang mit Wasser und das noch immer für sehr viele Menschen unerreichte Menschenrecht auf sauberes Wasser sind seit Jahren das zentrale Anliegen von Ernst Bromeis. Um darauf aufmerksam zu machen ist er von der Quelle des Hinterrheins die ganze Länge des Rheins, 1247 km,  geschwommen, und dies bei schlechtem Wetter: Zuerst Kälte, dann Hochwasser und viel Regen und Wind. Detaillierte Informationen siehe Das blaue Wunder.

Gerne vergisst man, dass sauberes Wasser nicht nur ein Problem der Entwicklungsländer ist, auch bei uns in der Schweiz fliesst nicht überall einwandfreies Trinkwasser aus dem Hahn. Als früher das Abwasser der Häuser und Industrie noch direkt in Bäche geleitet wurde, da tranken die Leute im trockenen Wallis lieber sauberen Wein statt verschmutztes Wasser. In London soll es Bier gewesen sein, wie Siegfried Gendries in seinem Artikel Öffentliche Trinkbrunnen in London: “Bier statt Wasser” berichtete.

Gemäss Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation sind eine Milliarde Menschen, d.h. ein Siebtel der Weltbevölkerung, ohne sauberes Wasser und ein Drittel ohne sanitäre Einrichtungen. Aber auch in Europa und Amerika ist die Trinkwasserversorgung unter Druck: neue Stoffe im Wasser, veraltete Abwasserreinigungsanlagen, undichte Wasser- und Abwasserleitungen, Pestizide und Dünger aus der Landwirtschaft, Spitalabwässer usw. Kostspielige Infrastruktur-Investitionen sind nötig, um die Trinkwassersicherheit auch in Zukunft zu gewährleisten.

Neue Lösungen?

Weltweit sind Forscherteams daran, neue Lösungen für ein uraltes Problem zu finden. Viele Ideen sind geboren, gute Einzellösungen vorhanden, doch für die Menschheit als Ganze gibt es bisher keine Patentlösung; dezentrale und zentrale Lösungen haben ihre Schwächen. Ist sich jeder Mensch bewusst, dass nicht alle Stoffe, die über WC, Dusche und Küchenablauf zur Abwasserreinigungsanlage gelangen, dort abgebaut oder entfernt werden können? Sie gelangen in Bäche und Flüsse, schaden den Lebewesen im Wasser und den Menschen, die ihr Trinkwasser aus dem Fluss beziehen. Detroit River Canadian Cleanup erklärt in einem Video wie das Abwassersystem vom Haus zum Fluss funktioniert und was nicht in den Ablauf gehört. Der Detroit River ist das Trinkwasser-Reservoir der Anlieger:
Wastewater: Where does it go?

21.8.14 HOME

4 Jahre Heidis Mist

14. Mai 2014
Heidibrunnen oberhalb Maienfeld

Heidibrunnen oberhalb Maienfeld

Zufällig ist der Jubiläumsartikel der 300. Beitrag. Ein kleiner Rückblick mit ausgewählten Bildern!

Heidis Lieblingsartikel

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Zweimal täglich Milchzimmerabwasser im Bächlein.

Meistgelesene Beiträge

 

Malans1_bei_Reitzentrum_Laenge_mit_Hof

ausgewaschener „alter Mist“, neuer dunkler Mist

Höchste Zahl der Seitenaufrufe pro Tag immer noch 333

Mitte November 2010 stiegen die Seitenaufrufe rasant an. Ein Kommentar vom 30.11.10 zur Diaschau Misthaufen im Feld 2010/11 liess dann erahnen was los war: „Ich glaube Sie haben effektiv zu langweilig. Suchen Sie sich eine richtige Arbeit und hängen Sie nicht an öffentlichen Geldern! Was Sie hier veröffentlichen und erzählen ist wirklich reiner Mist! Mich interessiert auf welchem Misthaufen Ihre Dummheit entstanden ist?!“ Jemand hatte eine passende e-Mail-Adresse eingerichtet: misthock@… Das Ziel ist klar: Einschüchterung und Verwerfen der Informationen als „falsch“. Hinzuzufügen sei noch, dass Heidis Mist nur Kosten verursacht.

Am 1.12.10 erreichten die Seitenaufrufe das Maximum von 333. Viele Leute schauten sich die Misthaufen-Diaschaus an, lasen Heidis Gülle- und Mist-Artikel sowie Winteranfang in den Bergen. Offensichtlich war Unruhe in der Bauernschaft. Wohin mit Gülle und Mist? fragte sich auch das Amt für Landwirtschaft und Geoinformation und schrieb einen Artikel für den Bündner Bauern mit eben diesem Titel.

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Löwenzahn-Bergwiesen in Klosters mit Sunnibergbrücke von Christian Menn

In welchen Ländern wird Heidis Mist gelesen?

67%  Schweiz
22%  Deutschland
5%  Österreich
2%  USA
4%  übrige

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Viel zu schmaler Pufferstreifen zwischen Maisfeld und Bach, „Kleines Seezli“ zwischen Flums und Walenstadt.

Grosse Zunahme der Abonnements

Besonders freut sich Heidi über die zweistellige Abo-Zuwachsrate; im letzten Jahr betrug sie 27%. AbonnentInnen erhalten jeden neuen Artikel gratis per e-Mail ins Haus geliefert. Herzlichen Dank liebe Abonnentinnen und Abonnenten in nah und fern (Indien, Kanada …) für die Treue.

Heidi im Wallis oder Tessin?

Ein Leser möchte, dass Heidi ins Wallis zieht, denn – so argumentiert er – dort sei alles noch viel schlimmer. Diesen Wunsch kann Heidi leider nicht erfüllen. Auch im Tessin ist sie gefragt: Eine Leserin hat Heidi Fotos versprochen, zum Publizieren natürlich! So ist es denn immerhin beruhigend zu wissen, dass auch andere Leute die Augen offen haben.

Gerade richtig zum Jubiläum traf folgender Brief ein: „Ich wünsche Heidi weiterhin viel Energie – und eine grosse Leserschaft.“

Das Interesse an Heidis Mist ist ungebrochen.

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Ausländerin erntet Erdbeeren im Churer Rheintal

Ausgewählte Kommentare von LeserInnen

  • Gemeinsam sind wir stark…
  • It’s quite astonishing what has been happening to the bees. Let’s hope some common sense in government prevails. This is a lovely post, Heidi.
  • Was in der Schweiz gilt, trifft leider auch für die gesamte EU zu. Trefflich verstehen die Agrarfunktionäre, Subventionen zu sichern, teils mit so interessanten Bezeichnungen wie “Ausgleichszahlungen”.
    Der Sektor Agrarwirtschaft muss schlicht wie Kommunen, Gewerbe und Industrie seinen Beitrag zur Minderung von Nährstoffaustrag in die Welt (Wasser, Boden, Luft !) mindern.
    Wie Heidi leider zutreffend schreibt, ändert sich das bisherige, ungesunde System aber offenbar erst, wenn der Zahler erwacht. Politik scheint allzu verflochten. Das wiederum kann der Wähler beeinflussen. – Wunsch für 2014: Wähler/(Steuer)Zahler erwache!
  • Ich kenne das Problem gut. Wenn die Behörden nicht energisch einschreiten, dann glauben die Bauern, dass sie im Recht sind und wehren sich gegen Sanierungsmassahmen. Mich ärgert das nicht nur weil ich mir Mühe gebe, korrekt zu wirtschaften, sondern weil die Umwelt darunter leidet und mit ihr wir alle.
  • Schönes Bild, dem kalbert sogar der Miststock… Schon krass, wie amateurhaft da vielerorts gewirtschaftet wird. Danke für Deine offenen Augen, Heidi, das Grundwasser wirds Dir danken, die Blacken-Community weniger. Herzlicher Gruss aus dem Unterland.
  • Mich überrascht eigentlich gar nichts mehr, wir in unserer kleinen Ortschaft haben das gleiche Problem, Verursacher ist ein “Einmann-Betrieb”, gefördert von der EU, der wahrscheinlich gar nicht weiss, wieso er gefördert wird, dem Typen müsste seitens der Behörde genauer auf die Finger geschaut werden, doch die zuständige Behörde ist gegen diesen Typen ziemlich machtlos, weil er sehr gute Verbindungen hat …
Glückwunsch zum Geburtstag!

14.5.14 HOME


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