Posts Tagged ‘Wasserqualität’

Wenn boreale Wälder Kohlenstoff abgeben statt aufnehmen

18. Januar 2022
The Marcell Experimental Forest in northern Minnesota. Scientists are simulating different climates in these glass chambers to better understand how boreal forests will respond to rising temperatures. Oak Ridge National Laboratory / U.S. Department of Energy

The Marcell Experimental Forest in northern Minnesota. Scientists are simulating different climates in these glass chambers to better understand how boreal forests will respond to rising temperatures. Oak Ridge National Laboratory / U.S. Department of Energy

In den borealen Wäldern verfolgen Wissenschaftler die Folgen der Erwärmung.

Von Minnesota bis zu den Nordwest-Territorien untersuchen Forscher die dramatischen Veränderungen in den riesigen Wäldern des Nordens: auftauender Permafrost, ertrunkene Bäume, Methanfreisetzung, zunehmende Waldbrände und die langsame Transformation der Wälder von Kohlenstoffsenken zu Kohlenstoffemittenten.

Der Marcell Experimental Forest wurde 1962 eingerichtet, um die Ökologie und Hydrologie des borealen Waldes zu erforschen, der sich in Nordamerika vom Lake Superior im Norden der Vereinigten Staaten bis nach Nordkanada und Alaska erstreckt. Die borealen Wälder – das grösste Waldsystem der Welt mit riesigen kohlenstoffreichen Torfgebieten – erstrecken sich auch über Skandinavien und grosse Teile Russlands.

Torf ist teilweise verrottete Vegetation, die sich in den kalten, wassergesättigten und sauerstoffarmen Sümpfen und Mooren der borealen Zonen ansammelt. Mit der Erwärmung trocknet der Torf im Süden aus und taut im Norden, wo Bäume ertrinken und Flüsse und Seen durch den festen organischen Kohlenstoff, der sich im Wasser auflöst, braun werden. Dies führt zu einer massiven Freisetzung von Kohlenstoff in die Flüsse und Seen und in die Atmosphäre.

Angesichts der Tatsache, dass Moore doppelt so viel Kohlenstoff speichern wie alle Wälder der Welt, beobachten Klimawissenschaftler diese Veränderungen genau. Das torfreiche boreale Ökosystem mildert nicht nur Überschwemmungen, filtert Wasser und verlangsamt oder stoppt Waldbrände, sondern bietet auch Nistplätze für 1 bis 3 Milliarden Vögel, die von so weit her wie Argentinien nach Norden ziehen.

„Das boreale Ökosystem von Minnesota wird in den kommenden Jahrzehnten eher wie Kansas aussehen, wenn wir mit den Kohlenstoffemissionen so weitermachen wie bisher“, sagt Lee Frelich, der Direktor des Zentrums für Waldökologie an der Universität von Minnesota, der die Veränderungen in der Boundary Waters Canoe Wilderness im Norden Minnesotas seit mehr als 30 Jahren verfolgt.

Die zunehmende Zahl, das Ausmass und die Schwere der Waldbrände in den borealen Wäldern beschleunigen das Auftauen des Permafrosts, das bereits weit fortgeschritten ist. Dieses Tauwetter entwurzelt und überschwemmt grosse Waldbestände von Alaska ostwärts bis in den Yukon und die Nordwest-Territorien.

„Was wir hier sehen, vielleicht deutlicher als an jedem anderen Ort der Welt, ist ein Ökosystemwandel im Zeitraffer.“

Ein weiteres Problem im Zusammenhang mit der Überflutung ist die „Verbräunung“ von Seen, Flüssen und Bächen, die dadurch entsteht, dass sich fester organischer Kohlenstoff im schnell auftauenden Torf im Wasser löst. Wenn sich das harmlose anorganische Quecksilber aus dem Tauwasser an den Kohlenstoff bindet, können Mikroorganismen es in die hochgiftige anorganische Form des Methylquecksilbers umwandeln, wie eine Reihe von Studien belegen.

Eine wichtige Frage ist nun, ob das Auftauen des Permafrosts in den borealen Moorökosystemen ein langsames Phänomen ist, bei dem allmählich Treibhausgase freigesetzt werden, oder ob es sich um eine „Kohlenstoffbombe“ handelt, die riesige Kohlenstoffvorräte freisetzt.

In jedem Fall hat die Umgestaltung der borealen Wälder nicht nur Auswirkungen auf den Klimawandel, sondern auch auf die Wasserqualität und den Lebensraum für Wildtiere sowie auf Waldbrände, die voraussichtlich grösser werden und in kürzeren Abständen ausbrechen werden – all dies erschwert die Regeneration der borealen Wälder.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier: Across the Boreal Forest, Scientists Are Tracking Warming’s Toll. Yale Environment 360 vom 11.1.22

Methylquecksilberverbindungen, Wikipedia

Minamata-Krankheit, Wikipedia

18.1.22 HOME

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Gewässerräume: Weitere Verwässerung des Gewässerschutzes knapp verhindert!

4. Oktober 2021
Landwirtschaftsvertreter versuchen immer wieder, den Kompromiss zur zurückgezogenen Volksinitiative der Fischer "Lebendiges Wasser" weiter zu verwässern.

Landwirtschaftsvertreter versuchen immer wieder, den Kompromiss zur zurückgezogenen Volksinitiative der Fischer „Lebendiges Wasser“ weiter zu verwässern.

Nationalrat Werner Hösli SVP hatte am 27.9.19 die Motion 19.4374 eingereicht: Gewässerräume. Geografische und topografische Verhältnisse besser berücksichtigen:

Der Bundesrat ist angehalten, das Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer wie folgt anzupassen: In nicht kantonal oder national geschützten Gebieten und Landschaften ausserhalb der Bauzone kann die Grösse des Gewässerraumes verkleinert werden, wenn:

  1. die geografischen und topografischen Verhältnisse dermassen sind, dass der Landwirtschaft resp. dem einzelnen Landwirtschaftsbetrieb ein übermässiger Anteil der ertragreichen Futtergrundlage entzogen wird,
  2. die Düngung im reduzierten Gewässerraum nur mit festem natürlichem Dünger erfolgt und auf die Ausbringung von Gülle und künstlichem Dünger sowie auf den Einsatz von Herbiziden und Pestiziden verzichtet wird.

Voilà! Einmal mehr sollte der Gewässerschutz geschwächt werden bzw. der Kompromiss zur zurückgezogene Volksinitiative Lebendiges Wasser verwässert werden. Beachten Sie dazu die am Schluss des Beitrags verlinkten Artikel von Heidi.

  • Bundesrat
    Der Bundesrat beantragte am 22.11.19 die Ablehnung der Motion.
  • Änderung Motion
    Ziffer 2 der Motion wurde am 14. Januar 2021 von Ständerat Stark zurückgezogen.
  • Ständerat
    Der Ständerat nahm die Motion am 9.3.21 mit 26 : 18 Stimmen an.
    Roberto Zanetti, Ständerat SP Solothurn: „Ich finde, ehrlich gesagt, wenn wir jetzt mitten im Spiel die Spielregeln änderten, dann wäre das gegenüber den Kantonen relativ unfair. Dann würden alle Eigentümer, die vielleicht unzufrieden sind, neue Hoffnung schöpfen. Das würde eine Lawine von Verfahren nach sich ziehen. Das würde die ganze Sache einmal mehr blockieren, weil sich jeder Vorteile verspricht, und das würde insbesondere das seinerzeitige Ehrenwort gegenüber den Initiantinnen und Initianten der Volksinitiative „Lebendiges Wasser“ kompromittieren.“
  • Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie
    Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie vom 24. August 2021 beantragt die Annahme von Ziffer 1 mit 13 : 12 Stimmen
  • Nationalrat
    Am 30.9.21 hat der Nationalrat die Motion mit 84 : 100 Stimmen und 1 Enthaltung versenkt.
    Martina Munz, Nationalrätin S Schaffhausen: „Die Revision des Gewässerschutzgesetzes geht auf die Volksinitiative „Lebendiges Wasser“ von 2007 zurück. Aufgrund der Einführung der Gewässerräume wurde die Initiative zurückgezogen. Seither wurde das Gewässerschutzgesetz bereits zweimal abgeschwächt und flexibilisiert, um den Bedürfnissen der Landwirtschaft entgegenzukommen. Gemäss Aussage der Kantone ist das Gesetz jetzt gut anwendbar.“
    Simonetta Sommaruga, Bundesrätin:Alle reden von Biodiversität, doch mit dieser Motion machen Sie gerade das Gegenteil von Biodiversität. Die Motion läuft den Anstrengungen von Bund und Kantonen bezüglich der Förderung der Biodiversität, aber auch der Förderung der Wasserqualität und eines nachhaltigen Hochwasserschutzes zuwider. Sie geht in die andere Richtung. Ich bitte Sie deshalb, diese Motion abzulehnen.“

Eine erneute Beschneidung des minimalen Gewässerraums ist damit vom Tisch. Für einmal konnte sich die Bauernlobby nicht behaupten.

19.4374 Motion vom 27.9.19: Gewässerräume. Geografische und topografische Verhältnisse besser berücksichtigen. Werner Hösli, Nationalrat SVP

Debatte Ständerat vom 9.3.21: 19.4374 Motion Hösli Werner. Gewässerräume. Geografische und topografische Verhältnisse besser berücksichtigen

24.08.2021 – Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates (pdf)

Debatte Nationalrat vom 30.9.21: 19.4374 Motion Hösli Werner. Gewässerräume.  Geografische und topografische Verhältnisse besser berücksichtigen

Das grosse Puff mit den Pufferstreifen am Wasser: Kein Ende in Sicht. Heidis Mist vom 7.1.21

Gewässerschutzverordnung Art. 41a Abs. 5 Bst. d: Es kam wie es kommen musste! Heidis Mist vom 25.11.20

Bauern fordern: Kein Gewässerraum für 80% der Bäche. Heidis Mist vom 19.8.16

Weitere Verwässerung des Gewässerschutzes verhindern! Heidis Mist 27.7.16

Der Acker rückt näher an den Bach, Heidis Mist 29.5.13

Mit dem Wasser macht man keine Kompromisse!, Heidis Mist 11.6.13

„Harmonisierte“ Pufferstreifen an Gewässern, Heidis Mist 25.5.14

4.10.21 HOME

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Solothurn: Grünliberale glauben nicht an Zielerreichung des Aktionsplans Pflanzenschutzmittel

17. September 2021
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Heidi hat diesen Cartoon von NaNa bereits im Beitrag vom 25.4.21 zu den Pestiziden in den Gewässern im Kanton Solothurn gezeigt … er passt immer noch!

Grünliberale Kanton Solothurn, Medienmitteilung vom 15.9.21:

Dank den Grünliberalen es Kantons Solothurn ist seit Mai bekannt, dass der Aktionsplan kaum Wirkung zeigt. Die Zielerreichung bis 2025 ist nur mit deutlich weitergehenden Massnahmen erreichbar.

Das Amt für Umwelt (AfU) hat die Messdaten aus dem Aktionsplan Pflanzenschutzmittel kommentiert[1]. Diese beinhalten kaum neue Informationen. Dank der glp sind die Daten bereits seit Mai bekannt[2].

«Leichte Verbesserungen seien nachweisbar», so kommentiert der Kanton die besorgniserregenden Messdaten. Die Daten zeigen, dass äusserst toxische Wirkstoffe wie zum Beispiel Cypermethrin den gesetzlichen Grenzwert um das 11-fache überschreiten. Diese und andere Wirkstoffe sind für Wasserorganismen bereits in kleinsten Dosen akut toxisch. Cypermethrin kann die menschlichen Organe schädigen und steht im Verdacht, die Fruchtbarkeit oder sogar das Kind im Mutterleib zu schädigen.

Die erzielten minimalen Fortschritte sind angesichts der gesetzeswidrigen Wasserqualität viel zu gering. Als Ziel für den Aktionsplan wurde von der Regierung eine Halbierung des Risikos durch Pflanzenschutzmittel bis 2025 gesetzt. Dieses Ziel ist mit den laufenden Massnahmen unmöglich erreichbar. Daher ist es eine Augenwischerei, überhaupt von Verbesserungen zu sprechen.

Natürlich begrüsst die glp auch die angekündigten Massnahmen ausserhalb der Landwirtschaft. Mit höchster Priorität sind jedoch dort Schritte notwendig, wo die grösste Wirkung erreicht wird. Die Messdaten des AfU zeigen nämlich auch, dass zum Beispiel im Limpach deutlich über 80% der Pestizide aus der landwirtschaftlichen Anwendung stammen. Diese Information behält das AfU weiterhin der Bevölkerung vor.

Das AfU will bis Mitte 2022 abwarten und hofft auf ein Wunder. Diese passive Arbeitsweise ist nicht in unserem Sinne. Die glp fordert rasch zusätzliche Massnahmen im Bereich der Landwirtschaft. Wir sind überzeugt, dass damit die Ziele 2025 erreichbar werden. Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache, sofortiger Handlungsbedarf ist angezeigt.

[1] https://so.ch/staatskanzlei/medien/medienmitteilung/news/verbesserungen-bei-der-pestizidbelastung-von-gewaessern-nachweisbar-doch-weitere-anstrengungen-noeti/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=02c0f5fef5d061517771bf2cf77bc04a

[2] https://so.grunliberale.ch/aktuell/media/mediadetail~ca54059b-873c-453a-ae48-67b4c448ab6d~Gr%C3%BCnliberale%20fordern%20Anpassungen%20beim%20Massnahmenplan%20Pflanzenschutzmittel~

Heidi verschenkt 20 Plakate „Schützt das Wasser!“

28. August 2021
© Fruzsina Korondi

© Fruzsina Korondi

Die Äusserung „Unser Wasser ist sauber!“ wird den Problemen, die wir mit dem Wasser haben, in keiner Art und Weise gerecht. Es ist daher wichtig, dass wir uns bewusst sind, dass das Wasser Schutz braucht. Der Schutz kommt aber nicht einfach von selbst – wir müssen handelnd dazu beitragen. Heidi verschenkt daher 20 Plakate „Schützt das Wasser!“ der Grafikdesignerin und Illustratorin Fruzsina Korondi, damit Sie, liebe Leserin, lieber Leser, regelmässig daran erinnert werden, dass wir aktiv zum Schutze des Wassers beitragen müssen.

Zum Beispiel setzt sich 4aqua, die Stimme des Wassers, für unser Wasser ein. Eine der grosse Herausforderungen ist der Klimawandel. Die Auswirkungen auf den Wasserhaushalt erfordern weit vorausschauende wasserpolitische Weichenstellungen. Durch die sozioökonomische Entwicklung könnten die Gewässer durch vermehrte Entnahmen, Qualitätsprobleme und Flächenkonflikte zusätzlich belastet werden.

Es ist eben nicht so, dass das „Wasserschloss“ eine nie versiegende Quelle  von „sauberem Wasser“ ist, wie das immer wieder gesagt wird.

Ihre Bestellung

Heidis Geschenk-Angebot ist auf die Schweiz beschränkt.

Ganz einfach: Schreiben Sie Heidi ein E-Mail. Geben Sie darin an, ob Sie ein A1 (594 x 840) oder A2 (420 x 594) Plakat wünschen.

heidismist at bluewin.ch

Heidi wird Ihre Bestellung an die Druckerei weiterleiten, welche dann das Plakat verschickt. Lieferfrist: 1 bis 2 Arbeitstage.

Die Anzahl der von Heidi gratis offerierten Exemplare ist auf 20 beschränkt. Sie können aber gegen Bezahlung bei der Druckerei Rohner Spiller weitere Exemplare bestellen, allenfalls mit Mengenrabatt; vielleicht möchten ja auch Sie das Plakat „Schützt das Wasser“ verschenken!

4aqua, Die Stimme des Wassers

Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserwirtschaft der Schweiz. Klaus Lanz et al (2021). Beiträge zur Hydrologie der Schweiz, Nr. 43, Bern. ISBN 978-3-9524235-5-4

28.8.21 HOME

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Fakten zur Trinkwasserinitiative – erfrischende Zusammenfassung von Michael Elsener, Politikwissenschaftler und Satiriker

17. Mai 2021

 

Michael Elsener hat viele Informationen zu Trinkwasser, hohem Tierbestand und Abstimmungskampagne Pestizidinitiativen studiert und diese geschickt in ein Video gepackt.

Michael Elsener hat viele Informationen zu Trinkwasser, hohem Tierbestand und Abstimmungskampagne Pestizidinitiativen studiert und diese geschickt in ein Video gepackt.

Fast alles wurde schon gesagt und geschrieben, was relevant für die Abstimmung über die Pestizidinitiativen ist. Der studierte Politikwissenschaftler, Satiriker, Kabarettist, Parodist und Stand-up-Comedian präsentiert Informationen gemixt mit Ausschnitten aus Filmen und Fernsehsendungen so unterhaltsam, dass selbst der Alpöhi bis am Schluss vor dem Bildschirm sitzen blieb, obwohl ihm die Auswüchse der Abstimmungskampagne langsam total zuwider sind. Auch Heidi hat sich amüsiert.

Hier ein paar Ausschnitte aus dem super Video. Die Texte sind auf den Bildern etwas klein, daher vergrössern Sie das Bild mit einem Klick darauf.

💧❤️ Schweizer Trinkwasser retten, Michael Elsener

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17.5.21 HOME

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Verschmutzung: Kein Fluss in England ist zum Baden sicher

3. August 2019

London: Die Themse vor 50 Jahren.

London: Die Themse vor 50 Jahren.

Das Schwimmen in Flüssen ist beliebt. Zehntausende Menschen baden während der Hitzewelle in ländlichen Flüssen und Teichen. Eine Untersuchung der Times hat jedoch ergeben, dass Flüsse in England nicht ausreichend getestet wurden. Die Wasserqualität von 86% der Gewässer liegt unter dem ökologischen Standard der EU, der Mindestschwelle für ein gesundes Gewässer, gegenüber 75% vor einem Jahrzehnt.

Gefährliche Schadstoffe haben ihren höchsten Stand seit Beginn der modernen Beprobung erreicht und es gibt keinen Fluss im Land, der jetzt als sicher eingestuft ist, denn Stürme überlasteten das Abwassernetz, was dazu führte, das ungeklärtes Abwasser in die Gewässer gelangte.

Starkregen und Abwasserreinigungsanlagen in der Schweiz

Auch bei uns ist nach heftigen Niederschlägen damit zu rechnen, dass Abwasserreinigungsanlagen (ARA) die grosssen Wassermengen nicht aufnehmen können und ungeklärtes Abwasser in Bäche und Flüsse gelangt.

Zitat aus eawag-Dokumentation: „Die Abwasserreinigungsanlagen sind aus wirtschaftlichen Gründen darauf ausgelegt, durchschnittlich grosse Abwassermengen zu klären. Beim im deutschsprachigen Raum dominierenden Mischsystem (Abwasser und Regenwasser werden gemeinsam gefasst) übersteigen bei Regenwetter die Abwassermengen daher die Kapazitäten der ARA, und es kommt zu ungeklärten Überläufen in Flüsse und Seen. Wie kritisch die Lage ist, zeigen Erhebungen, die den Anteil der unbehandelt eingeleiteten Abwassermenge auf zwanzig Prozent schätzen.“

Die Stebatec AG hat sich daher bereits vor Jahren darauf verlegt, die Abwassersysteme mit betrieblichen Massnahmen zu optimieren. Eine intelligente Bewirtschaftung der Abwasseranlagen reduziert Überläufe, nutzt das Speichervolumen im Kanalnetz optimal aus und sichert die hydraulische Auslastung der Kläranlage.

Die Anpassung der Kläranlagen an hohe Abflussmengen ist umso wichtiger, als vermutlich in Zukunft wegen der Klimaerwärmung häufiger mit Starkregen zu rechnen ist und immer mehr Flächen versiegelt werden.

Zudem ist allgemein empfehlenswert, unterhalb von ARAs nicht zu baden, da die Anlagen nicht alle Schadstoffe herausfiltern können und man mit deren Verdünnung im Gewässer rechnet.

3.8.19 HOME

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Die perfiden Spielchen mit den Grenzwerten

10. Dezember 2017

Konzentration von Pflanzenschutzmitteln im Grundwasser. Quelle: Bundesamt für Umwelt

Konzentration von Pflanzenschutzmitteln im Grundwasser. Quelle: Bundesamt für Umwelt

Die Regelungen rund um die Wasserqualität sind eine recht komplizierte Sache. Und so muss es wohl sein, damit niemand Licht ins Dunkel bringt.

Oberirdische Gewässer

Die Anforderungen an die Wasserqualität von oberirdischen Gewässern werden in Anhang 2, Ziffer 11, Absatz 1, Buchstabe c der Gewässerschutzverordnung (GSchV) wie folgt beschrieben: „Die Wasserqualität muss so beschaffen sein, dass das Wasser nach Anwendung von angemessenen Aufbereitungsverfahren die Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung erfüllt.“

Grundwasser

Für Grundwasser allgemein gibt es keine Anforderungswerte, nur für Grundwasser, das als Trinkwasser genutzt wird oder dafür vorgesehen ist. Die Anforderungen sind in Anhang 2, Ziffer 22, Absatz 1, der GSchV wie folgt definiert: „Die Wasserqualität muss so beschaffen sein, dass das Wasser nach Anwendung einfacher Aufbereitungsverfahren die Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung einhält.“

Der kleine Unterschied

Was bedeutet konkret „angemessen“ (Oberflächengewässer)? Was sind „einfache Aufbereitungsverfahren“ (Grundwasser)? Hier besteht viel Interpretationsspielraum – ein Fall für Juristen!

Kein Summenwert für Pestizide im Wasser

In der GSchV findet man keinen Summenwert für Pestizide im Wasser. In der EU sind es 0,5 µg/l Total Pestizide. Für das Grundwasser, das als Trinkwasser genutzt wird oder dafür vorgesehen ist, gilt nur ein Anforderungswert für einzelne Pestizide von 0,1 µg/l. Es dürfen beliebig viele sein. Oder doch nicht, weil das Entfernen von Pestiziden kein „einfaches“ Verfahren ist? Juristen-Futter!

Regelung bis 30.4.17

Hingegen war im Anhang der Fremd- und Inhaltsstoffverordnung (FIV) ein Summenwert aufgeführt: Summe aller organischen Pestizide und deren relevanten Metaboliten, Abbau- und Reaktionsprodukte 0,5 µg/l. Es handelt sich um einen Toleranzwert. Das Überschreiten eines Toleranzwerts zeigt an, dass ein Produkt verunreinigt oder sonst im Wert vermindert ist. Das Lebensmittel wird lediglich beanstandet, und es müssen Massnahmen getroffen werden, um die Situation in Ordnung zu bringen, siehe Grenz-, Toleranz- und Anforderungswerte: Was bedeuten sie? Heidis Mist, 14.2.16.

Heidi wusste zwar, dass eine Änderung im Gange war, hat aber den unauffälligen Vermerk auf der FIV „Dieser Text ist nicht in Kraft“ übersehen, was zum Verwirrspiel beiträgt.

Neue Regelung seit 1.5.17

Eine separate Trink- und Brauchwasserregelung wurde geschaffen, die Verordnung des EDI über Trinkwasser sowie Wasser in öffentlich zugänglichen Bädern und Duschanlagen (TBDV).

Für Pestizide gilt ein Höchstwert für jedes einzelne Pestizid von 0,1 µg/l. Für Aldrin, Dieldrin, Heptachlor und Heptachlorepoxid gilt ein Höchstwert von „0,030 ìg/l“. Kleine Verwirrung: Heidi meint, dass es in der Verordnung 0,030 µg/l heissen sollte. Das
Kompetenzzentrum Amtliche Veröffentlichungen KAV der Bundeskanhzlei schreibt als Antwort auf Heidis Frage: „Es handelt sich in Anhang 2i nicht um einen Fehler, sondern um eine falsche Formatierung resp. Konvertierung in html. Bitte konsultieren Sie im Zweifelsfall dennoch immer auch die PDF-Version.“

Der Begriff «Summe der Pestizide» bezeichnet die Gesamtheit aller im Rahmen des Kontrollverfahrens ermittelten und quantifizierten Pestizide. Der Höchstwert beträgt 0,5 µg/l.

Neu ist v.a. der „Höchstwert“ statt „Toleranzwert“. Die Bedeutung wurde in einer Präsentation des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV wie folgt erklärt:

Quelle: Höchstwerte, Hygienekriterien, Branchenleitlinie, BLV.

Quelle: Höchstwerte, Hygienekriterien, Branchenleitlinie, Präsentation BLV.

Weisungen des BLV zur Interpretation von Höchstwertüberschreitungen

Als «Pestizide» gelten die in Artikel 2, Absatz 1, Buchstabe a der Verordnung des EDI vom 16. Dezember 2016 über Höchstgehalte an Pestizidrückständen in oder auf Erzeugnissen pflanzlicher und tierischer Herkunft (VPptH) definierten Wirkstoffe sowie die für das Trinkwasser relevanten Metaboliten. Heidi hat den „Buchstaben a“ kopiert:

 In dieser Verordnung bedeuten:

a. Pestizide:

  1. derzeit oder früher in Pflanzenschutzmitteln im Sinne des Chemikaliengesetzes vom 15. Dezember 20001 (ChemG) verwendete Wirkstoffe und ihre Stoffwechsel-, Abbau- oder Reaktionsprodukte, oder
  2. Wirkstoffe und ihre Stoffwechsel-, Abbau- oder Reaktionsprodukte aus Biozidprodukten im Sinne der Biozidprodukteverordnung vom 18. Mai 20052 (VBP), die nicht bereits in anderen Erlassen geregelt werden;

Höchstwertüberschreitung: Was tun?

Das BLV schreibt betreffend Betriebsebene: „Die Ware darf nicht in den Verkehr gebracht werden … ausser es entspricht der guten Praxis.“ Beim Vollzug? Alles ist Sache der Interpretation bzw. der Verhältnismässigkeit. Die Kantone erhalten viel Macht zum „Verwässern“. Es ist in der Verordnung nicht festgeschrieben was bei einer Höchstwertüberschreitung geschehen soll, dafür gibt es eine Weisung mit viel Spielraum. Heidi hat den Eindruck, dass niemand so recht die Bedeutung des Höchstwertes kennt.

Trinkwasserpreise

Die vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) vorgeschlagenen neuen, vorwiegend wesentlich höheren Anforderungswerte für Oberflächengewässer bewirken, dass die Oberflächengewässer künftig „schmutziger“ sein dürfen und das Aufbereiten von Wasser aus Oberflächengewässern zu Trinkwasser möglicherweise wesentlich teurer wird, etwa wenn das 3’600-fache an Glyphosat im Wasser sein darf. Bereits die alte Regelung sieht im Vergleich mit Grundwasser ein teureres Aufbereitungsverfahren vor.

Das Entfernen von Pestiziden aus dem Wasser gilt nicht als einfaches Aufbereitungsverfahren, weshalb eigentlich das Grundwasser pestizidfrei sein müsste. Die Aufbereitungskosten werden durch uns Trinkwasserbezüger bezahlt, nicht durch die Verschmutzer. Je stärker die Gewässer verschmutzt sind, desto höher die Kosten, welche wir KonsumentInnen zu bezahlen haben. Im Extremfall muss eine Grundwasserfassung geschlossen un eine neue (hohe Kosten!) erschlossen werden.

Und wenn Gewässer stark verschmutzt sind, dann kann man versuchen, sie mit Subventionen für die Bauern gemäss Gewässerschutzgesetz Art. 62a des Gewässerschutzgesetzes zu reinigen, aber nachhaltig ist dies meistens nicht und die Teilnahme der Bauern ist – wie könnte es anders sein – freiwillig!

Wasserlebewesen zählen nicht

Und was trinken die Lebewesen in den Gewässern? „Einfach“ oder „angemessen“ aufbereitetes Trinkwasser? Keines von beiden natürlich, sondern „unbehandeltes“! Die neuen Anforderungswerte für Pestizide in Oberflächengewässern suggerieren mehr Sicherheit, aber die Pestizidbelastung weist grosse Spitzen auf. Wenn behandelt wird, kann die Konzentration sehr viel höher sein als bei den (seltenen) Probenahmen. Darunter leiden Wasserflora und -fauna. Viele Wasserpflanzen sind vom Aussterben bedroht. Wen wundert’s?

Und wie geht es den Fröschen und Fischen? Mit der Anreicherung in der Nahrungskette?

Die Mischung macht das Gift

Es ist fraglich, ob die Wissenschaft abschliessende Ergebnisse über die Toxizität von Pestiziden liefern kann, besonders wenn viele Giftstoffe gleichzeitig wirken und es immer neue gibt. Eine Sisyphus-Arbeit, die wohl niemand bezahlen kann.

Pestizid-Recycling

Im Weiteren werden Bäche und Flüsse zum Bewässern gebraucht, also gelangen Pestizide auch zurück aufs Feld: Pestizid-Recycling! Mindestens dieser Punkt könnte die Bauern zum Nachdenken bringen. Das schadet besonders den Biobauern, welche schon mit Abdrift ein Problem haben.

Lösung Grenzwert-Überschreitungen: Grenzwert erhöhen! Heidis Mist vom 9.12.17.

Gewässerschutzprojekte: Sind sie nachhaltig? (6) Nitratprojekt Wohlenschwil, Heidis Mist vom 26.11.16.

10.12.17 HOME

Interaktive Plattform für Wassermanagement

11. Oktober 2017

Wollen Sie das Wassermanagement in Ihrer Stadt oder Gemeinde verbessern? Wenn das Trinkwasser in Ihrer Kommune knapp wird oder wenn Ihre Bevölkerung durch Hochwasser gefährdet ist, dann können Sie von den Erfahrungen anderer profitieren.

Eine interaktive Website für Wassermanagement wurde im Rahmen des EU-Projekts POWER (Political and sOcial awareness on Water EnviRonmental challenges) entwickelt. Daran beteiligt haben sich unter anderem das Städtenetzwerk Klima-Bündnis, die Städte Leicester, Milton Keynes, Berlin und Melbourn sowie die beiden Wasserversorgungsunternehmen von Jerusalem (Israel) und Sabadell (Spanien).

Die interaktive Plattform bietet Experteninformationen zu Fragen rund um Wasser und informiert EntscheidungsträgerInnen und die Öffentlichkeit. So können Sie von den Erfahrungen anderer profitieren.

Internationaler Erfahrungsaustausch

Möchten Sie Ihre eigenen guten Beispiele mit anderen teilen? Auf der POWER-Plattform können Sie Erfahrungen mit den anderen NutzerInnen des grossen Netzes der POWER-Städte austauschen und diskutieren. Lernen Sie von ihnen und diskutieren Sie ihre Antworten auf wasserbezogene Herausforderungen wie extreme Wetterereignisse, Reduktion des Wasserverbrauchs, Wasserqualität von Brauchwasser und Trinkwasser sowie Fakten im Zusammenhang mit der Erhaltung der Wasservorkommen.

Weitere Informationen: Water Best Practices  bestpractices.baseform.com

Neue interaktive Plattform für Wassermanagement ist online! Pressemitteilung lifePR vom 10.10.17.

11.10.17 HOME

In einem Bächlein helle … da schwamm einst die Forelle

29. April 2017

Im Bundesamt für Umwelt wird fleissig gesammelt und publiziert: Daten über den Zustand der Umwelt. Oft erschreckende.

53% der Gefässpflanzen im Lebensraum der offenen Gewässer und Quellen stehen auf der roten Liste. Bei den Pflanzen der Uferzone sind es gar 65%. „Die Quellen gelten als gesamtschweizerisch gefährdet und die Schweiz als „Wasserschloss Europas“ hat für sie eine grosse internationale Verantwortung … Noch immer leiden viele Gewässer unter den Folgen von Eutrophierung, die heute grösstenteils aus der angrenzenden Landwirtschaft stammt. Hier sind jeweils angemessene Pufferflächen zu fordern.“ Rote Liste Gefässpflanzen, Gefährdete Arten der Schweiz, Bundesamt für Umwelt BAFU 2016.

Die Eawag forschte im Auftrag des BAFU und präsentierte am 4. April 2017 die Ergebnisse einer Studie zu fünf Schweizer Bächen: „In keinem Fall wurden die gesetzlichen Anforderungen an die Wasserqualität eingehalten. Selbst Stoffkonzentrationen, die für Gewässerorganismen als akut toxisch gelten, wurden überschritten. Biologische Untersuchungen weisen darauf hin, dass die Lebensgemeinschaften unter den Stoffgemischen leiden.“ Anhaltend hohe Pestizidbelastung in kleinen Bächen, Eawag.

Den Wasserpflanzen und -tieren geht es miserabel

Und was macht das zuständige Bundesamt BAFU? Es lockert per 1. Mai 2017 den Schutz der Gewässer erneut. Ist doch logisch – oder? Die Kantone müssen dann für „sehr kleine Gewässer“ keinen Gewässerraum mehr ausscheiden. Die Definition von „sehr kleinen Gewässern“ wird den Kantonen, wohl im Sinne der Rechtssicherheit und -gleichheit (!!!), überlassen. Für den Innerschweizer Bauernbund sind Bäche bis 2 m Breite „sehr klein“, also 80% der Fliessgewässer.

Der Gewässerraum wurde erst mit der Revision der Gewässerschutzverordnung (GSchV) von 2011 eingeführt. Damit die Pufferstreifen für Dünger und Pflanzenschutzmittel besser in den Gewässerraum passen, wurde dann auf Druck der Bauern auch die Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung geändert: Messung der Pufferstreifen ab Uferlinie statt – wie international üblich – ab Böschungsoberkante. Wo auf den Gewässerraum verzichtet wird, ist die Verschmutzungsgefahr in Zukunft besonders gross.

Für die zuständige Sektionschefin Susanne Haertel „fallen die Lockerungen aber kaum ins Gewicht“, wie sie gegenüber dem Tages-Anzeiger sagte. Genauso tönte es aus den Amtsstuben anlässlich der Einführung der Messmethode ab Uferlinie. Mag sein, dass Susanne Haertel insofern recht hat, als die Pufferstreifen sowieso von vielen Bauern nicht eingehalten werden.

Widerspruch zur Vernehmlassung GSchV

Auszug aus dem erläuternden Bericht zur Vernehmlassung GSchV: „Der Verzicht der Ausscheidung des Gewässerraumes bei sehr kleinen Gewässern zu Gunsten der Landwirtschaft geht zu Lasten der Umwelt. Der Schutz dieser Gewässer ist zwar wie bisher über die Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (ChemRRV) und die Direktzahlungsverordnung (DZV) geregelt. Aufgrund der neuen Messweise ab Uferlinie statt wie bisher ab Böschungsoberkante sind die Gewässer jedoch künftig schlechter geschützt.“

Fazit von Heidi: Es wird viel geforscht, debattiert, geschrieben, abgewedelt und gelogen. Doch die Probleme werden nicht gelöst. Der Wille fehlt!

Für die Schweizer Flüsschen sieht die Zukunft düster aus. Den Kleingewässern geht es schlecht. Trotzdem wird ihr Schutz per Anfang Mai noch zusätzlich aufgeweicht. Fabian Renz, Bundeshausredaktor, Tages-Anzeiger vom 26.4.17.

Änderung der Gewässerschutzverordnung per 1.5.17.

Weitere Verwässerung des Gewässerschutzes verhindern! Heidis Mist vom 27.7.16.

Der Acker rückt näher an den Bach, Heidis Mist 29.5.13

Mit dem Wasser macht man keine Kompromisse!, Heidis Mist 11.6.13

„Harmonisierte“ Pufferstreifen an Gewässern, Heidis Mist 25.5.14

Weniger Schutz für unsere Bäche, Susanne Hagen, fair-fish vom 29.4.17

Die Forelle, Franz Schubert, Dietrich Fischer-Dieskau/Bariton,
Gerald Moore/Klavier; Text auf Wikipedia.

29.4.17 HOME

Bäche und Flüsse: Keines der 3 Entwicklungsziele erreicht!

4. August 2016

Ergebnisse der Nationalen Beobachtung Oberflächenwasserqualität (NAWA).

Ergebnisse der Nationalen Beobachtung Oberflächenwasserqualität (NAWA).

Das Bundesamts für Umwelt (BAFU) informierte am 14.7.16 an einer Medienkonferenz und in einer Medienmitteilung über den (schlechten) Zustand der oberirdischen Gewässer. Wasserqualität: Wie geht es den Bächen und Flüssen in der Schweiz? Das ist der Titel einer sehenswerten animierten Bildgeschichte des BAFU zum Zustand der Fliessgewässer (NAWA). Im Video sind die Zusammenhänge anschaulich erklärt. Auszug:

„… Bis jetzt haben wir noch keines der drei Entwicklungsziele erreicht, die im Leitbild Fliessgewässer formuliert wurden. Es besteht also weiterhin Handlungsbedarf, um den Gewässerraum zu sichern, die Wasserführung zu verbessern und die Wasserqualität zu steigern…“

Wie geht es den Bächen und Flüssen in der Schweiz? BAFU, youtube 14.7.16.

4.8.16 HOME


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