Posts Tagged ‘Wir schützen was wir lieben’

Grossflächiger Herbizideinsatz in Wytweide

24. September 2020

Mit Herbizid gegen Brombeeren in einer Wytweide im Berner Jura.

Heidi nimmt Sie, liebe Leserin, lieber Leser auf einen Spaziergang durch eine Biodiversitätsförderfläche mit. Es ist eine Wytweide im Berner Jura. Wenn man von Tramelan kommend die Rue de la Printanière Richtung Montagne du droit nimmt, dann kommt man zu einer Wytweide, in welcher die Brombeeren grossflächig mit Herbizid behandelt wurden. Dieser grausige Anblick wiederholt sich Jahr für Jahr! Die Bilder stammen aus einem Video, sind daher nicht besonders scharf. Sie wurden heute 24.9.20 aufgenommen.

Es braucht eine Bewilligung!

Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in Wytweiden ist nur mit Bewilligung der für die Forstwirtschaft zuständigen kantonalen Stelle erlaubt, siehe Herbizideinsatz in Biodiversitätsförderflächen – bewilligte Wirkstoffe. Hat dieser Bauer eine Bewilligung erhalten? Heidi wird nachfragen. So oder so: Unglaublich! Da kommt Heidi ein SBV-Plakat in den Sinn: „Wir schützen. was wir lieben“.

Mechanische Bekämpfung

Brombeeren lassen sich gut mechanisch bekämpfen, z.B. mit dem Brombeerrechen.

Ein Zauberstab gegen die Brombeere, waldwissen.net:

„Die Bekämpfung der Begleitvegetation ist auf vielen Kulturflächen unerlässlich. Neben der Brombeere können beispielsweise auch Himbeere, Seegras oder Holunder zum Problem werden. Für diese Bekämpfungsmassnahmen gibt es auf dem Markt viele verschiedene Geräte. Seit dem Frühjahr 2008 gehört auch der „Brombeer-Rechen“ dazu. Diesen neuartigen Gegenstand zur Kulturpflege haben die Waldbautrainer der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) einem Praxistest unterzogen.“

Brombeerbekämpfung in Rinderweide, naturnetz

24.9.20 HOME

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Die Bauern haben Angst … Wir schützen, was wir lieben

25. Januar 2019

Die Aktion des Schweizer Bauernverbands (SBV) „Wir schützen, was wir lieben“ hat NaNa zum Zeichnen inspiriert.

SBV:“ Der Schweizer Bauernverband will das Jahr 2019 nutzen, um Aufklärungsarbeit zu den mit der Trinkwasser-Initiative aufgeworfenen Themen zu leisten, vor allem zu Pflanzenschutz und Fütterung. Eine nationale Begleitgruppe hat dazu die Arbeit aufgenommen. Verschiedene Projekte sind lanciert und die Bauernfamilien aufgefordert mitzuwirken!“

Auch Heidi wird weiterhin aufklären.

„Wir schützen, was wir lieben“, Medienmitteilung des Schweizer Bauernverbands vom 21.1.19

Die Bauern haben Angst … 0-Parzellen, Heidis Mist vom 20.1.19

25.1.19 HOME

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