Posts Tagged ‘Wytweiden’

Mottfeuer im Berner Jura: Heidi ist wütend, sehr wütend!

26. August 2021
Es gibt praktisch täglich Feuer und Rauch!

Es gibt fast täglich Feuer und Rauch!

Wie viele Briefe hat Heidi schon den Ämtern geschickt, den kantonalen, dem Bundesamt für Umwelt (BAFU), sogar einmal dem zuständigen BAFU-Vize-Direktor. Die Berner Behörden versichern, dass sie „sensibilisieren“. Wenn einmal ein mutiger Polizist eine Anzeige erstattet, dann wird sie schubladisiert, da zu ungenau …

Doch …. fast täglich brennt irgendwo ein Feuer und verursacht massive Rauchentwicklung. Manchmal sieht es aus wie Waldbrand.

Mottfeuer gefährden die Gesundheit der Menschen und Tiere, sind schlecht fürs Klima und daher verboten. Für die Wyt-Weiden zahlen wir zusätzlich zu den normalen Direktzahlungen Beiträge für deren Erhaltung. In Wyt-Weiden des Berner Juras brennen aber regelmässig Mottfeuer mit starker Rauchentwicklung und Brombeeren werden grossflächig mit Herbizid bekämpft. Sind diese Weiden so wirklich erhaltenswert?

Die Gemeinde Tramelan hat eine Studie zur Bewirtschaftung der Wyt-Weiden bei einem Ökobüro in Auftrag gegeben: 2 bis 3 Jahre Forschung!!!!! Lieber forschen statt handeln!

Die Mottfeuer könnten aber sofort abgestellt werden, wenn die Gesetze vollzogen würden. Aber die Behörden machen nichts, nichts, nichts … ausser ein paar schöne Worte. Da soll man doch die Gesetze abschaffen und zugeben, dass deren Vollzug weder wünschenswert noch möglich ist.

Heidi ist wütend. Diese Schlamperei betrifft nicht nur die Mottfeuer!

Bauer im Berner Jura straflos trotz wiederholter Gesetzesverstösse. Heidis Mist vom 15.7.21

Heidis 9 Artikel zu Mottfeuer

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Neue Schweizer Heilige: Das Schizovreneli

5. Juli 2021
Heidi: "Oh, Heiliges Schizovreneli, willst du nicht auswandern?"

Heidi: „Oh, Heiliges Schizovreneli, willst du nicht auswandern?“

Es ist wohl an der Zeit, dass Heidi unter der Rubrik „Schwerpunkt“ einen neuen Punkt anfügt mit Links zu allen neuen Schweizer Heiligen von NaNa, denn es sind schon einige. Als Heidi über die „Heiligen Kühe“ schrieb, da hatte NaNa Heidis Mist noch nicht entdeckt. Die Möglichkeiten, Heilige zu ernennen, sind in der Schweizer Landwirtschaft vielfältiger als der Wille, nachhaltig zu werden.

Artenschutz ist eine Schwäche der Schweiz. Heidis Mist vom 4.7.21

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Berner Jura: Gesundheitsschädlicher Rauch aus Wytweiden und Wald

25. November 2020

Mottfeuer am 23.11.20 beim Steinbruch in Tramelan.

Mottfeuer am 23.11.20 beim Steinbruch in Tramelan.

In der Schweiz gilt die hohe Luftverschmutzung durch Feinstäube als eines der vordringlichsten Umweltprobleme. Wissenschaftler schätzen, dass bei uns allein wegen der zu hohen Konzentration an lungengängigem Feinstaub jedes Jahr über 3’700 Menschen frühzeitig an den Folgen der Luftverschmutzung sterben.

Wegen Corona zieht es die Leute hinaus in die Natur, in den Wald, in Wytweiden, meist mit dem Auto. Picknick-Plätze sind oft schon besetzt. Dieses Feuer brannte am 14.11.20 noch in der Nacht als die vier Autos längst weggefahren waren.

Wegen Corona zieht es die Leute hinaus in die Natur, in den Wald, in Wytweiden, meist mit dem Auto. Picknick-Plätze sind oft schon besetzt. Dieses Feuer brannte am 14.11.20 noch in der Nacht als die vier Autos längst weggefahren waren.

SRF berichtete am 24.11.20: „Forscher der Universität Genf und des Spin-off-Unternehmens Meteodat der ETH Zürich haben nachgewiesen, dass die Coronavirus-Infektionen und die Schwere der Krankheit zusammenhängen mit der Feinstaubbelastung in der Luft. Sie publizierten die Forschungsergebnisse im Fachmagazin «Earth Systems and Environment».“

In den Wytweiden und im Wald des Berner Juras brennen trotzdem regelmässig und häufig Mottfeuer mit starker Rauchentwicklung. Der Rauch hüllt bisweilen ganze Täler ein. Das scheint aber die lokalen Behörden nicht zu stören und allfällige Aufrufe aus kantonalen Ämtern bleiben ungehört. Wie können sich Betroffene wehren? Heidi veröffentlicht einmal mehr Fotos und schickt sie nach Bern mit der Aufforderung zu handeln.

Ausführliche Infos zum Thema:

Viel Feinstaub erhöht Coronavirus-Sterblichkeit. science.apa.at

Peaks of Fine Particulate Matter May Modulate the Spreading and Virulence of COVID-19. Earth Systems and Environement von 21.11.20

Feinstaub beim Verbrennen von Schlagabraum. Waldwissen.net. Eidg. Forschungsanstalt WSL

Mottfeuer im Berner Jura – Schon wieder! Heidis Mist vom 1.9.20

Mottfeuer im Berner Jura. Heidis Mist vom 19.8.20

Kanton Jura: Feuer trotz Verbot! Heidis Mist vom 27.4.20

Waldbrandgefahr Stufe 4 im Kanton Bern … trotzdem „Frühlingsfeuer“, Heidis Mist vom 15.4.20

Waldbrandgefahr im Berner Jura … doch weitere „Frühlingsfeuer“ rauchen! Heidis Mist vom 11.4.20

Frühling im Jura: 1 Feuer, 2 Feuer, 3 Feuer … viele Feuer. Heidis Mist vom 8.4.20

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Mottfeuer im Berner Jura

19. August 2020

Mottfeuer vom 7.8.20 an der Hauptstrasse von Tramelan Richtung Saignelégier.

Mottfeuer vom 7.8.20 an der Hauptstrasse von Tramelan Richtung Saignelégier.

Am 7.8.20 brannte im Jura wieder ein Mottfeuer. Bei dieser Gelegenheit veröffentlicht Heidi endlich den Brief aus Bern, welchen sie aufgrund der April-Mottfeuer vom zuständigen Berner Amt erhalten hatte. Darin wird die rechtliche Lage erläutert und es werden Tipps abgegeben.

Die aktuelle Meldung war kurz, das Mottfeuer für viele gut sichtbar an der Hauptstrasse von Tramelan Richtung Saignelégier.

Hallo Heidi

Leider wieder Mottfeuer, an der Hauptstrasse Richtung Saignelégier Jura …

Antwort auf Heidis April-Briefe von Hans-Peter Tschirren, Leiter Immissionsschutz a.i. der Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion des Kantons Bern, Amt für Umwelt und Energie, Abteilung Immissionsschutz, Datum: 23.4.20.

Zu Ihren Eingaben vom 15., 16. und 21. April 2020 äussern wir uns in Absprache mit dem Amt für Wald und Naturgefahren (AWN) sehr gerne wie folgt:

Das Feuern im Freien ist in der Schweiz erlaubt, sofern nicht zu viel Rauch entsteht und das richtige Material verwendet wird: unbehandeltes trockenes Holz, natürliche und trockene Wald-, Feld-, und Gartenabfälle. Mottfeuer sind verboten.

Das Verbrennen auf Waldareal ist grundsätzlich untersagt. Dies gilt auch für Schlagabraum aus dem Wald, der innerhalb von 30 Metern auf angrenzendem Landwirtschaftsland verbrannt wird.

Die zuständige Waldabteilung des AWN kann jedoch eine Bewilligung erteilen. Dazu finden Sie Detailinformationen im Merkblatt «Schlagabraum im Wald» .

Mit korrektem Feuern entsteht kaum Rauch. Unser Film «Stopp Mottfeuer – so feuern Sie ohne Rauch» zeigt dies auf.

Für die Kontrolle ist die Polizei zuständig. Wenn das Feuer nicht korrekt bewirtschaftet wird und zu stark raucht, kann – auch wenn eine Bewilligung vorliegt – Anzeige erstattet und eine Busse verhängt werden. Das Gleiche gilt für das Verbrennen von Schlagabraum ohne Bewilligung.

Die Bewirtschaftung der Wytweiden obliegt den jeweiligen Besitzern und der Kanton schreibt nicht vor (auch sonst im Wald nicht), wie das Holz verwendet werden muss, das gefällt wird. Die Forderung einer alternativen Nutzung müsste über den politischen Weg eingebracht werden.

Ab der Waldbrandgefahrenstufe «erheblich» ist die Verbrennung von Schlagabraum verboten. Zudem sind Massnahmen zu treffen, die ein unkontrolliertes Ausbreiten des Feuers (Waldbrand) und Schäden am angrenzenden Baumbestand verhindern.

Mit dem AWN, der Polizei und auch mit den Gemeinden pflegen wir einen regen Kontakt. Dabei sind wir bemüht, die Bevölkerung und die lokalen Behörden für die Problematik der Mottfeuer zu sensibilisieren.

Wir schätzen Ihr Engagement für die Umwelt sehr und stehen Ihnen für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüsse

Hans-Peter Tschirren, Leiter Immissionsschutz a.i.

Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion des Kantons Bern, Amt für Umwelt und Energie, Abteilung Immissionsschutz

Laupenstrasse 22, 3011 Bern

www.be.ch/luft

Kanton Jura: Feuer trotz Verbot! Heidis Mist vom 27.4.20

Waldbrandgefahr Stufe 4 im Kanton Bern … trotzdem „Frühlingsfeuer“, Heidis Mist vom 15.4.20

Waldbrandgefahr im Berner Jura … doch weitere „Frühlingsfeuer“ rauchen! Heidis Mist vom 11.4.20

Frühling im Jura: 1 Feuer, 2 Feuer, 3 Feuer … viele Feuer. Heidis Mist vom 8.4.20

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