Grün, greener, am grünsten

    CUMINAIVEL, das Informationsmagazin für alle eingesetzten Sicherheitskräfte am WEF 2015, berichtet am 26.1.15 über das (noch) grünere WEF. Die Gemeinde Dübendorf sieht das anders, Tagesanzeiger vom 23.1.15: "Für die gegenwärtige WEF-Nutzung des Flugplatzes in Dübendorf schaffte der Bund das Vetorecht der Gemeinde ab. Diese fürchtet nun um den Innovationspark und erwägt rechtliche Schritte." http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Das-zeugt-von-einer-Arroganz-sondergleichen/story/25935576 " Heidi meint: "Wenn Reiche reisen ... werden demokratische Rechte abgeschafft. Dieselben Leute reden dann in Davos Blabla über Demokratie." Die DavoserInnen nehmen gerne das Geld, stören sich aber daran, dass die WEF-Teilnehmenden keinen Schritt zu Fuss gehen und die Automotoren im Stand laufen lassen. Wirklich grün ist das im Folgenden vorgestellte Beispiel von Vertragslandwirtschaft in der Agglomeration von Lausanne.

CUMINAIVEL, das Informationsmagazin für alle eingesetzten Sicherheitskräfte am WEF 2015, berichtet am 26.1.15 über das (noch) grünere WEF. Die Gemeinde Dübendorf sieht das anders, Tagesanzeiger vom 23.1.15: „Für die gegenwärtige WEF-Nutzung des Flugplatzes in Dübendorf schaffte der Bund das Vetorecht der Gemeinde ab. Diese fürchtet nun um den Innovationspark und erwägt rechtliche Schritte.“ http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Das-zeugt-von-einer-Arroganz-sondergleichen/story/25935576 “ Heidi meint: „Wenn Reiche reisen … werden demokratische Rechte abgeschafft. Dieselben Leute reden dann in Davos Blabla über Demokratie.“ Die DavoserInnen nehmen gerne das Geld, stören sich aber daran, dass die WEF-Teilnehmenden keinen Schritt zu Fuss gehen und die Automotoren im Stand laufen lassen. Wirklich grün ist das im Folgenden vorgestellte Beispiel von Vertragslandwirtschaft in der Agglomeration von Lausanne.

Per Fahrrad erhalten 230 Mitglieder der Genossenschaft P2R (Le panier BIO À DEUX ROUES) wöchentlich ein Paket Gemüse und Früchte, produziert in der Nähe von Lausanne. Eine Gegenbewegung zu den immer grösser werdenden Betrieben, welche dem Druck der Grossverteiler ausgesetzt sind.

Zusätzlich zur räumlichen Nähe der Produzenten will P2R auch die soziale Nähe pflegen, d.h. die Mitglieder treffen die Bauern, arbeiten auf dem Feld mit und schenken ihnen als Produzenten von gesunder Nahrung ihr Vertrauen. P2R fördert auch den Kontakt zwischen den Kunden mit dem Ziel, die Quartiere zu beleben. Dazu dienen die Paket-Lieferorte.

P2R ist nicht die einzige Organisation mit Vertragslandwirtschaft. Eine Liste ist im folgenden Link abrufbar, mit Informationen über diese sympathische und ökologische Art von Landwirtschaft. Was ist regionale Vertragslandwirtschaft?, Agrarinfo, aktualisiert 22.4.14.

Die Filmemacherinnen Sonja Mühlemann und Jeanne Woodtli (Stv. Chefredaktorin und Leiterin Newsportal der Bauernzeitung) haben das Pionierprojekt “ortoloco” ein Jahr lang begleitet und den Film Eine Handvoll Zukunft  (Trailer) gedreht. Der Dokumentarfilm von Drehmoment gewann am International Film Festival for Environment, Health and Culture in Jakarta (Indonesien) eine Auszeichnung in der Kategorie Newcomer (Honorable Mention).

26.1.15 HOME

Zum Beispiel Karotten aus dem nahen Bauernhof.  Foto P2R

Zum Beispiel Karotten aus dem nahen Bauernhof. Foto P2R

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2 Antworten to “Grün, greener, am grünsten”

  1. René Ringger Chapella Says:

    Heidi, da hast du voll Recht! Mein Erlebnis: zehn schwarze Limousinen preschen hinter einem Polizeiauto mit orangem Licht mit deutlich über 120 Sachen über die Autobahn. So gesehen zweimal am selben Tag einmal auf der Rheintalautobahn und einmal in der Region Reichenburg. Weiter haben wir hier im Engadin dauernd Fluglärm durch PC-Flugzeuge und Düsenflugzeuge der Armee wegen der Luftraumüberwachung.
    Blablabla und von grün keine Spur

    • Heidi Says:

      Lieber René
      Danke für das Stimmungsbild. Das sind ja amerikanische Zustände; dort rasen u.a. Pop-Stars mit Polizeibegleitung über die Autobahn, wie mir gerade jemand sagte. Die Gesetze gelten für die Reichen bzw. Superreichen nicht, das zeigt sich in vielen Bereichen: Raumplanung, Steuern … und allfällige Bussen sind für sie peanuts. Trotz Kasandra-Rufen scheint es mir, dass wir in der Schweiz immer mehr vermögende Leute haben, welche den Kurs angeben. Den Kurs WOHIN?
      Grüsse ins Engadin
      Heidi

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