Vinschgau: Vor der Bio-Wende?

12. Februar 2016
Das Bundesamt für Landwirtschaft setzt bei der Feuerbrand-Bekämpfung im Obstbau auf Integrierte Produktion.

Das Bundesamt für Landwirtschaft setzt bei der Feuerbrand-Bekämpfung im Obstbau auf Integrierte Produktion.

Der Schweizer Obstverband kritisiert vehement den weisen Entscheid des Bundesamts für Landwirtschaft: Verbot des Antibiotikums Streptomycin.

Kein Einsatz von Streptomycin im Kampf gegen den Feuerbrand, Medieninformation BLW vom 10.2.16.

Die Neue Zürcher Zeitung leistet dem Obstverband Schützenhilfe, Apfelschuss aus der Hüfte, NZZ vom 2.1.16.

Derweil ist im italienischen Südtirol nicht nur die pestizidfreie Gemeinde Mals mit der Gründung einer Bürgergemeinde beschäftigt, sondern die Meinung der Bauern über Pestizide weicht stark von jener ihrer Interessenvertreter ab.

Auszug aus salto vom 2.2.16: „Weiter wie bisher ist keine Option“: Unter diesem Slogan wird sich am Mittwoch dieser Woche der Träger des alternativen Nobelpreises und Gründer der Stiftung Biovision Hans Rudolf Herren in Mals für einen Kurswechsel in der Landwirtschaft stark machen.

Glaubt man einer aktuellen Bauernbund-Umfrage dürfte der Öko-Guru damit nicht nur in der aufständischen Vinschger Anti-Pestizid-Gemeinde offene Türen einrennen. Denn knapp 60 % der Mitglieder des Südtiroler Bauernbundes deklarierten sich darin als Fans der biologischen Landwirtschaft. 67 % von ihnen können sich laut Informationen von salto.bz gar einen Umstieg vorstellen. Eine Bombe, die der mächtige Südtiroler Verband selbst zündete. Denn die Zahlen stammen aus einer internen Mitgliederbefragung, mit der der Bauernbund alle fünf Jahre die Zufriedenheit seiner Mitglieder überprüft und ihrer Stimmung bzw. ihren Einstellungen auf den Zahn fühlt…”

Interessant wäre eine solche Umfrage bei den Schweizer Bauern.

Nachtrag 12.2.16: Meldung aus dem Vinschgau: “Dass Streptomycin im Obstbau eingesetzt wurde, war seit jeher ein Wahnsinn, ein hochgefährliches Antibiotikum mit Riesen-Resistenzpotenzial, das bei uns schon seit Langem verboten ist.”

12.2.16 HOME

SVGW fordert allgemeines PSM-Verbot in der Grundwasserschutzzone S2

10. Februar 2016
Auch Mais wird in der Grundwasserschutzzone S2 angebaut, obwohl der Boden lange unbedeckt ist und die Gefahr, dass Pflanzenschutzmittel und Dünger ausgewaschen werden, gross ist.

Auch Mais wird in der Grundwasserschutzzone S2 angebaut, obwohl der Boden lange unbedeckt ist und die Gefahr, dass Pflanzenschutzmittel und Dünger ausgewaschen werden, gross ist.

Heidi ist bei weitem nicht allein mit Ihrer Forderung keine Pflanzenschutzmittel in der Grundwasserschutzzone S2. Der Schweizerische Verein des Gas- und Wasserfachs (SVGW) fordert dies immer wieder, aktuell in seinem neuesten Newsletter:

“… Der SVGW fordert ein vollständiges Verbot von Pflanzenschutzmitteln in der Grundwasserschutzzone S2. Mit ein Grund für diese Forderung ist, dass die Überprüfungen der Pflanzenschutzmittel im Nachhinein immer wieder neue Risiken aufzeigen…” Nur Teilrückzug aus Schutzzone S2, SVGW vom 3.2.15.

10.2.16 HOME

So funktioniert Strassenunterhalt (fast) ohne Herbizide (2) Alternativen und Herbizide

7. Februar 2016
Gemeindeangestellte haben an dieser entwässerten Strasse illegal Herbizid eingesetzt, und zwar nicht nur gegen Problemunkräuter, sondern gegen alles. Dies ist umso verwerflicher, als die Gemeinde für den Vollzug verantwortlich ist bzw. wäre!

Gemeindeangestellte haben an dieser entwässerten Strasse illegal Herbizid eingesetzt, und zwar nicht nur gegen Problemunkräuter, sondern gegen alles. Dies ist umso verwerflicher, als die Gemeinde für den Vollzug verantwortlich ist bzw. wäre!

Ist der Einsatz von Hochdruck und heissem Wasser für die Unkrautbekämpfung an Strassen geeignet? Die Gemeinde Seewis testet diese Alternative. Auch ein Kollege von Werner H. Müller, Strassenkreisinspektor des Kreises Schmerikon SG, probiert die neue Methode aus. Müller zeigte Heidi im November 2015 Bilder vom Einsatz des dampfenden Gefährtes, das gross mit “ökologisch…” angeschrieben ist.

Doch das “ökologische” Verfahren ist nicht nur teuer, sondern verbraucht auch viel Wasser und Energie. Müller zweifelt daran, dass die Wirkung ausreichend ist: zu oberflächlich. Besser sind Geräte, welche zusätzlich Schaum erzeugen, da die Hitze länger auf der Bodenoberfläche wirken kann. Als Schaumbildner eingesetzt werden z.B. Ameisensäure und Zuckertenside aus pflanzlichen Rohstoffen. Ein schäumendes Gerät im Einsatz: siehe Reklame-Video auf youtube.

Nun hat das Strassenkreisinspektorat Schmerikon eine Maschine mit Schaumbildung angeschafft. Müller ist überzeugt, dass dieses Gerät die Erwartungen erfüllt. Seine Leute können es aber erst im Frühling einsetzen. Heidi wird über die Erfahrungen mit der neuen Methode berichten.

Gesetz und Vollzug

Die Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (ChemRRV) verbietet den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln (PSM) an und auf Strassen, Wegen, Plätzen usw. … mit Ausnahmen. Längst nicht alle Behörden, Hausbesitzer und Privatpersonen halten sich daran, sei es aus Unwissen oder mangelndem Wille. Für den Vollzug sind die Kantone verantwortlich, doch oft wird die Verantwortung den Gemeinden delegiert.

Wer verschmutzt die Gewässer?

In der Schweiz gibt es keine Statistik, welche Auskunft über den Einsatz von PSM gibt. So lässt sich der Schwarze Peter beliebig umher schieben, etwa bei der Verschmutzung der Bäche mit Glyphosat … und – solange es geht – bezeichnet die Zulassungsbehörde beim Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) Glyphosat als harmlos. Der vorgeschriebene Abstand für den Einsatz von PSM und Düngern zu Strassen beträgt lediglich 0,5 m. Der Verkauf an Privatpersonen floriert weiter bei der Landi und zahlreichen Hobby- und Gartenzentren. Wozu brauchen Private Herbizide?

Die Arbeitsgruppe Aktionsplan zur Risikoreduktion und nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln hatte gut 60 Organisationen zu einer Tagung eingeladen, von “… Agridea … Bauernverband … Pro Natura … bis ZHAW. Wäre es nicht sinnvoll gewesen, auch den Schweizerischen Gemeindeverband einzuladen? Heidi fragte den Organisator beim BLW: “Die Kantone sind verantwortlich!”, antwortete er, doch er werde sich dies vormerken. Hier sind übrigens die Präsentationen der Tagung vom 8.9.15 zu finden.

Auszug aus der ChemRRV

ChemRRV, Anhang 2.5, Art. 3 Pflanzenschutzmittel:

1.1: Verbote und Einschränkungen

2 Pflanzenschutzmittel, die dazu bestimmt sind, unerwünschte Pflanzen oder Pflanzenteile zu vernichten oder auf ein unerwünschtes Pflanzenwachstum Einfluss zu nehmen, dürfen zudem nicht verwendet werden:

a.  auf Dächern und Terrassen;
b.  auf Lagerplätzen;
c.  auf und an Strassen, Wegen und Plätzen;
d.  auf Böschungen und Grünstreifen entlang
      von Strassen und Gleisanlagen.

1.2 Ausnahmen

4 Vom Verbot nach Ziffer 1.1 Absatz 2 Buchstabe c ausgenommen sind Einzelstockbehandlungen von Problempflanzen bei National- und Kantonsstrassen, sofern diese mit anderen Massnahmen, wie regelmässiges Mähen, nicht erfolgreich bekämpft werden können.

5 Vom Verbot nach Ziffer 1.1 Absatz 2 Buchstabe d ausgenommen sind Einzelstockbehandlungen von Problempflanzen, sofern diese mit anderen Massnahmen, wie regelmässiges Mähen, nicht erfolgreich bekämpft werden können.

So funktioniert Strassenunterhalt (fast) ohne Herbizide (1) Mechanische Unkrautbekämpfung, Heidis Mist, 12.11.15

Die Schweiz – ein Land der Einlaufschächte, Heidis Mist, 24.9.12

Wildkrautbeseitigung im öffentlichen Raum – ohne Herbizid zum Erfolg, sanu

Gewässeranschlusskarte, der landwirtschaftlichen Nutzfläche der Schweiz bis zur Bergzone 2 im 2m-Raster (GAK2)

7.2.16 HOME

Biodiversität im Kleinen wie im Grossen … und im Wasser

4. Februar 2016

Zwei Briefe – ein Thema: Artenvielfalt!

Der Bundesrat hat verabschiedet: Das Mandat der Schweizer Delegation für die Vollversammlung der Mitglieder der zwischenstaatlichen Plattform für Biodiversität und Ökosystemleistungen (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services, IPBES), welche vom 22. bis 28. 2.16 in Kuala Lumpur (Malaysia) stattfindet. Weitere Informationen zur Schweizer Biodiversitat: Schweizer Informationssystem Biodiversität. Viele Worte. Es müssen Taten folgen!

Copyright: WWF Zürich

Copyright: WWF Zürich

TäterInnen schreiben: «Es ist einmal ein Versuch, mit diesem “Krautfunding” etwas Geld zusammenzubringen für den Kauf von Wildpflanzen-Setzlingen von der sehr guten Wildstauden-Gärtnerin Patricia Willi. Mit dieser grösseren Pflanzaktion wollen wir innerhalb unseres WWF-Projektes Lebensraum Kulturlandschaft Burghölzli am Burghölzliwald der Flora zu mehr Vielfalt verhelfen, neben unserm seit einigen Jahren konsequent betriebenen Sensenmähregime, das auch schon einiges gebracht hat.» Das Potenzial zur Förderung von Wildbienen am Waldrand des Burghölzlihügels in Zürich ist gross. Auf dem Areal konnten bereits 94 Wildbienenarten nachgewiesen werden. Heidi meint: “Da gibt’s auch SpezialistInnen!” Hier geht’s zum Krautfunding!

Und was brauchen all die Arten, die es zu retten, zu schützen und zu fördern gilt? Sauberes Wasser!

4.2.16 HOME

GÜ – Neue Anwendungsvorschriften für 88 Pflanzenschutzmittel

3. Februar 2016
Es fällt Leuten, welche noch nicht in der 'Stadt Schweiz' wohnen, auf, wenn Schmetterlinge verschwinden. Doch wer beachtet das Sterben von Wassertierchen, Algen...?

Es fällt Leuten, welche noch nicht in der ‘Stadt Schweiz’ wohnen, auf, wenn Schmetterlinge verschwinden. Doch wer beachtet das Sterben von Wassertierchen, Algen…?

Aus dem Newsletter Das BLW informiert Nr. 11 des Bundesamts für Landwirtschaft vom 29.1.16: “Mit der gezielten Überprüfung von in der Schweiz bewilligten Pflanzenschutzmitteln wird den Risiken, die sich aus jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnissen ergeben, Rechnung getragen. Die Anwendungsvorschriften, die in der Bewilligung festgehalten sind, werden so aufgrund von neuen Forschungsdaten aktualisiert. Ist das Risiko zu gross, wird die Bewilligung zurückgezogen. Damit trägt dieses Programm dazu bei, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zum Schutz der Kulturen vor Krankheiten und Schädlingen sicherer zu machen.

Im vergangenen Jahr wurden 88 Pflanzenschutzmittel überprüft.”  Mehr Informationen“. Gezielten Überprüfung (GÜ).

Viele neue Vorschriften

Heidi hat die PDF-Files durchgeklickt und ist beeindruckt von der riesigen Arbeit und der Vielfalt der Vorschriften. Dass bei der Zulassung eines Pflanzenschutzmittels (PSM) negative Eigenschaften übersehen werden, zeigt die Praxis immer wieder, z.B. besonders drastisch bei den Fungiziden ‚Moon Privilege‘ und ‚Moon Experience‘ der Firma Bayer. Die Ertragsausfälle im Weinbau betrugen 80 Millionen Franken. Viel könnte Heidi zum Thema schreiben. Sie beschränkt sich im Moment auf drei Punkte.

1. Biolandbau

Auch der Biolandbau ist betroffen, etwa PSM mit den breit wirksamen, biologischen Pyrethrinen (Insektizide). Wer z.B. im Obstbau Parexan N spritzt, muss neu wegen Drift eine unbehandelte Pufferzone zu Oberflächengewässern von 100 m einhalten. Heidi ist gespannt wie diese Vorgabe umgesetzt wird, denn die Bäume sind, wo sie sind. Aber kontrolliert wird ja sowieso nicht! Das Mittel ist zudem bienengefährdend und sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

2. Grundwasserschutzzone S2

Das BLW hat das PSM-Verbot in der Grundwasserschutzzone S2 auf 23 Wirkstoffe erweitert. Vor drei Jahren waren nur elf Wirkstoffe verboten. Wieviele PSM-Handelsprodukte betroffen sind, hat Heidi im Pflanzenschutzmittelverzeichnis nicht zusammengezählt, siehe Anwendungsverbote für Pflanzenschutzmittel in der Grundwasserschutzzone S2.

Wieso das BLW zum Schutze des Trinkwassers nicht alle PSM in der S2 verbietet, das ist Heidi seit eh und je ein Rätsel. Sie findet den Einsatz von Giften direkt neben Trinkwasserfassungen schlicht kriminell. Es kommt ihr vor wie in Drittweltländern!

3. Karstgebiete

Neue Verbote gibt es auch für Karstgebiete; leider führt das BLW keine Verbotsliste für diese wichtigen Einschränkungen zugunsten der Qualität des Grundwassers, unserer Trinkwasserquelle. Das ist unverständlich, denn die Quellen, welche die Karstgebiete entwässern, stellen 18% der Wasserversorgung der Schweiz sicher, siehe Grundwasser in der Schweiz, Bundesamt für Umwelt.

Gut zu GÜ passt der folgende Text

“Der Versuch, Tötungsmittel zu entwicklen, die nur bestimmte Lebewesen ausrotten, erweist sich in der Praxis als undurchführbar. «Ein zugelassenes Pflanzenschutzmittel ist daher ein Wirkstoff», so Walter Haefeker, Präsident der European Professional Beekepers Association, «dessen negative Wirkstoffe lediglich NOCH nicht verstanden wurden.»” Quelle: Das Wunder von Mals, Web Video Group des Alexander Schiebel.

Nachtrag vom 3.2.16: Ein Kenner der Szene hat Heidi das Folgende geschrieben: Ein zugelassenes Pflanzenschutzmittel ist ein Produkt, das mehrere Wirkstoffe enthalten kann. Das BLW erteilt Zulassungen für Wirkstoffe und für Produkte. Ein Produkt darf nur zugelassene bzw. genehmigte Wirkstoffe enthalten. In der Pflanzenschutzmittelverordnung werden diese Bereiche auseinandergehalten: Ein Produkt wird zugelassen oder bewilligt, ein Wirkstoff (und auch Beistoffe wie Safener oder Synergisten) wird genehmigt. Da frägt sich Heidi: “Wo liegt der Unterschied?”

3.2.16 HOME

Theoretisch sind Grundwasser, Bäche und Flüsse gut geschützt

29. Januar 2016

Heidi hat den Geissenpeter eingeladen. Sie möchte ihm zeigen wie gut die Gewässer eigentlich geschützt sind, auch vor Verschmutzungen aus der Landwirtschaft. Wenn nur die Vorschriften eingehalten würden!

Heidi: “Im Gewässerschutzgesetz (GSchG) ist Grundsätzliches geregelt. Wenn das Grundwasser oder das Wasser in einem Bach nicht mehr naturnah ist, dann hat jemand mindestens einen Gesetzesartikel übertreten. Ein Indiz für eine durch Menschen verursachte Verschmutzung ist das Überschreiten eines Anforderungswerts an die Wasserqualität. Diese Werte – das weisst du schon – findest du im Anhang 2 der Gewässerschutzverordnung (GSchV). Ich zeige dir nur diejenigen Artikel, welche die Landwirtschaft besonders betreffen.

Die zuständige Behörde muss bei Überschreitung eines Anforderungswerts das Warnsignal beachten und handeln. Das steht deutsch und deutlich in der Gewässerschutzverordnung, nämlich im Art. 47 und im Anhang 4 Ziffer 212. Tut sie das nicht, setzt sie die Sicherheit des Trinkwassers aufs Spiel und gefährdet die Lebensgemeinschaft im entsprechenden Gewässer.”

Peter: “Wenn ich das so höre, scheint mir, dass unsere Behörden ziemlich risikofreudig sind. Könnte man sie nicht einklagen, so wie das in Dänemark beim unzureichenden Klimaschutz geschehen ist?”

Heidi: “Schon möglich. Man müsste es einmal probieren: Klage gegen eine säumige Behörde. Das tönt spannend. Suche mir doch einen Sponsor, dann mach’ ich das! Aber fangen wir jetzt mit dem gratis Nachschlagen im GSchG an, denn für eine solche Klage braucht es einen tüchtigen Anwalt und Geld!”

Peter: “Halt! Ich habe noch eine Frage: Wie wissen die Behörden, ob ein Gewässer verschmutzt ist, wo doch längst nicht alle Bäche untersucht werden?”

Heidi: “Natürlich ist auch dies ein Problem. Die Ämter müssten diesbezüglich viel mehr tun. Doch wer zahlt das? Überall wird gespart, auch bei den Behörden, ausser beim Subventionieren der Landwirtschaft!

Die Sorgfaltspflicht gemäss Art. 3 GSchG gilt für jedermann. Wenn wegen Verschmutzungen Massnahmen nötig sind, muss gemäss Art. 3a der Verursacher die Kosten dafür tragen.”

Peter: “Wie findet man den Schuldigen, wenn das Grundwasser durch Pflanzenschutzmittel oder Nitrat verschmutzt ist?”

Heidi: “Ja eben, das wäre mit Aufwand verbunden und unangenehm, also bezahlt oder leidet die Allgemeinheit. Man müsste die landwirtschaftliche Praxis hinterfragen und ändern.

Es ist gemäss Art. 6 verboten, Stoffe, die Wasser verunreinigen können, in Gewässer einzubringen oder sie versickern zu lassen. Solche Stoffe dürfen aber auch nicht ausserhalb eines Gewässers ausgebracht oder abgelagert werden, wenn die Gefahr besteht, dass das Gewässer verschmutzt wird. Solche Stoffe können Mistwasser von Misthaufen auf dem Feld oder Siloballensaft sein. Im Anhang 2 GSchV Absatz 11 f steht zudem, dass die Wasserqualität so beschaffen sein muss, dass Stoffe, die durch menschliche Tätigkeit ins Gewässer gelangen, die Fortpflanzung, Entwicklung und Gesundheit empfindlicher Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen nicht beeinträchtigen.

Das ist zwar einleuchtend, aber du weisst besser als ich, dass dieses Verbot von deinen KollegInnen häufig übertreten wird. Auch systematisch übertreten, nicht nur in Graubünden! Zwar können Unfälle passieren, aber was da so alles unter “Unfall” läuft, das kenne ich zur Genüge.”

Peter: “Wieso steht hier nichts über das Pflanzenschutzmittel- und Düngerverbot an Bächen?”

Heidi: “Die Pufferstreifen sind in der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung geregelt. Für Pflanzenschutzmittel im Anhang 2.5, für Dünger im Anhang 2.6. Zusätzlich gilt Art. 41c GSchV Extensive Gestaltung und Bewirtschaftung des Gewässerraums. Doch Art. 41 wird laufend verwässert und torpediert, ist also umsetzungsmässig im Moment nicht besonders aktuell.

Art. 14 GSchG enthält verschiedene Vorschriften für die Nutztierhalter. Anzustreben ist etwa eine ausgeglichene Nährstoffbilanz. Peter, erlaube mir die Bemerkung, dass beim Bilanzieren leicht gemogelt werden kann, z.B. kauft ein Bauer Futter oder Dünger zu, aber gibt dies in der Bilanz nicht an!

Peter: “Ich weiss! Das stört selbst gewisse Kontrolleure. Ich kenne ein zuständiges Amt, dem Wille und Mut fehlen, den Kontrolleuren strengeres Durchgreifen im Allgemeinen zu ermöglichen. Zudem ist es ihnen oft verwehrt, die Direktzahlungen zu kürzen. Aber Direktzahlungen sind schliesslich Steuergelder! Darum können sie die Bauern, welche betrügen, nicht zur Rechenschaft ziehen. Das schadet dem Ruf der Kontrolleure, unserem Ruf, der Umwelt und dem Vertrauen in den ÖLN (Ökologischer Leistungsnachweis).”

Heidi: “Da übertreibst du wohl gewaltig. Was kann eurem Ruf schon schaden?! Einen Teil eurer Werbung zahlen wir mit Steuergeldern und COOP und Migros helfen wacker mit. Nicht nur deshalb meide ich die Grossverteiler! Und dann wird die Bilanz systematisch überzogen: 110% sind erlaubt. Zwar gibt’s jetzt sanftes Gegensteuer für Problemgebiete und -betriebe (Anhang 1, Absatz 2.1.6 und 2.17 Direktzahlungsverordnung), aber so schnell verschwinden Traditionen in der Landwirtschaft nicht.

Vorgeschrieben ist auch die erforderliche Hofdünger-Lagerkapazität, die mindestens drei Monate betragen muss. Weil dies zu wenig ist, schreiben verschiedene Kantone für Neubauten fünf Monate vor, was auch der Empfehlung in der Vollzugshilfe Baulicher Umweltschutz für das Talgebiet entspricht, sechs Monate für das Berggebiet, dies wiederum entspricht der allgemeinen EU-Vorschrift.

Eine ausreichende Kapazität ist wichtig zum Schutz der Gewässer. Auch heute noch wird Gülle und Mist auf Schnee, gefrorenen oder nassen Boden ausgebracht. Entsprechende Anzeigen landen gerne in Amtsschubladen, wo sie verstauben. Das passiert besonders häufig in Kantonen, in welchen die Verantwortung für den Gewässerschutz Landwirtschaft beim Landwirtschaftsamt angesiedelt ist, wie in Graubünden, was eigentlich ein No-Go ist.”

Peter: “Fritz feierte letzte Wochen den 50. Geburtstag. Ich war eingeladen. Er sagte: ‘Ich darf meinen Mistsickersaft und das Milchzimmerabwasser in den Bach leiten. Das ist Gewohnheitsrecht!’ Hans doppelte nach: ‘Ich mache das mit den Laufhofabwasser genauso, denn meine Güllegrube ist zu klein.’ Stimmt das? Gilt auch Gewohnheitsrecht?”

Heidi: “So ein Unsinn! Das Wasser muss sauber bleiben. Es versickert teilweise ins Grundwasser oder dient anderen Leuten im Tiefland als Trinkwasser.

Peter:Art. 27 GSchG über die Bodenbewirtschaftung lese ich gleich selber: ‘Böden sind entsprechend dem Stand der Technik so zu bewirtschaften, dass die Gewässer nicht beeinträchtigt werden, namentlich nicht durch Abschwemmung und Auswaschung von Düngern und Pflanzenbehandlungsmitteln.’ Tönt gut, aber was genau ist der Stand der Technik?”

Heidi: “Ehrlich gesagt, das weiss ich auch nicht. Wenn ich so uralte rauchende Gefährte von Nebenerwerbsbauern umher fahren sehe, Pestizid-Wolken oder Gülleschwaden Richtung Wald und Bächlein driften, das Regenwasser in den Fahrspuren auf Feldern liegen bleibt …

Du hast aber Art. 15 übersprungen, Erstellung und Kontrolle von Anlagen und Einrichtungen. Wie ich aus zuverlässiger Quelle weiss, hat – nur etwa drei Kantone ausgenommen – kein Kanton die Prüfung der bestehenden Anlagen abgeschlossen. Die Umsetzung der Dichtigkeitsprüfung von Hofdüngeranlagen ist in den meisten Kantonen erst in der Planungs- oder Testphase. Und es soll auch Kantone geben, wo sie noch gar nicht an die Hand genommen wurde.

Das entspricht einer voll krassen Missachtung von Art. 77. Die Kantone hätten dafür sorgen müssen, dass innert 15 Jahren nach Inkrafttreten des GSchG sämtliche Lagereinrichtungen saniert sind. 25 Jahre (!) sind jetzt verstrichen, und zahlreiche Kantone haben noch nicht einmal richtig mit Kontrollieren angefangen. So eine Schlamperei! Und das Kontrollieren ist erst der Anfang. Wie lange geht es, bis die Anlagen saniert oder stillgelegt sind?”

Peter: “Das weiss ich nicht, jedenfalls lange. Erhalten wir Bundesgelder für die Sanierung?”

Heidi: “Bundesgelder? Natürlich gab es damals auch dafür Bundesgelder, doch die Eingabefrist ist längst abgelaufen. Kluge Bauern haben in die Hofdüngeranlagen investiert: mithilfe von Steuergeldern!

Peter: “Noch eine Frage: Wenn den Kantonen das Geld fehlt, sie die Gewässer-Sanierungsmassnahmen kaum zahlen können? Was dann?”

Heidi: “Für diesen Fall hat der Bund 1999 Art. 62a, Massnahmen der Landwirtschaft, geschaffen! Das sind die sogenannten Gewässerschutzprojekte in der Landwirtschaft. Sie dienen der Sanierung von durch die Bauern verschmutzten Gewässern. Der Hauptanteil der Kosten wird vom Bund getragen, den restlichen Betrag können sich verschiedene Parteien teilen (Kantone, Gemeinden, Wasserversorger, Sponsoren).

Die Erfahrungen zeigen, dass die Wasserqualität an den meisten Projektorten tatsächlich besser geworden ist, doch nachhaltig sind die Projekte nach meiner Auffassung von Nachhaltigkeit nicht, denn ohne den regelmässigen Zustrom von Steuergeldern funktioniert der Schutz nicht. Die Projekte sind eine Symptom-, keine Ursachenbekämpfung. Standortgerechte Nutzung wäre die Lösung des Problems ohne Subventionen.

Der Bund kann die Kantone, gestützt auf Art. 64, auch beim Ermitteln der Ursachen der ungenügenden Wasserqualität unterstützen. Weitere Hilfe kann er leisten für die Aufklärung der Bevölkerung, die Ausbildung von Fachleuten, das Inventarisieren von Wasserversorungsanlagen und Grundwasservorkommen usw. Für Erfolg versprechende neuartige Anlagen ist zudem eine Risikogarantie möglich (Art. 64a).”

Peter: “Damit könnte man doch sicher mehr tun! Hier, in Art. 70, sind die Sanktionen. Das interessiert mich. Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe wird bestraft, wer vorsätzlich gegen die Art. 6, 22, 35, 37, 38, 39 Abs. 2 und 44 verstösst. Handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen.

Wer in anderer Weise vorsätzlich dem GSchG oder einer Einzelverfügung zuwiderhandelt, wird nach Art. 71 mit einer Busse bis zu 20’000 Franken bestraft.

Auch Gehilfenschaft ist strafbar.”

Heidi: “Das scheint mir wichtig zu sein. Besonders deshalb, weil Gemeinden gerne den Bauern beim Vertuschen von Gewässerverschmutzungen helfen.

Wenn du willst, kann ich dir das alles aufschreiben, dann kannst du nachschauen, wenn du etwas nicht mehr weisst.”

Peter: “Das wäre nicht schlecht, denn das kann ich mir nicht alles merken. Jetzt muss ich noch die Geissen holen, wird es doch langsam dunkel. Wir sehen uns am Sonntag wieder, wenn du die Grossmutter besuchst. Sie freut sich schon lange darauf.”

Heidi: “Tut mir leid, dass ich sie vernachlässigt habe, aber es war so viel los.”

Gewässerschutz-Ziele: Kluft zwischen Gesetz und Wirklichkeit!, Heidis Mist 6.1.16

Gewässerschutzprojekte: Sind sie nachhaltig? (5) Pflanzenschutzmittel, «le Boiron des Morges» (VD), Heidis Mist 2.10.15

Gewässerschutzprojekte: Sind sie nachhaltig? (4) TOTAL Bundesbeiträge bis Ende 2014, Heidis Mist 6.8.15

Gewässerschutzprojekte: Sind sie nachhaltig? (3) Phosphorprojekte Sempachersee & Co., Heidis Mist 30.7.15

Gewässerschutzprojekte: Sind sie nachhaltig? (2) Gäu Solothurn, Heidis Mist 24.7.15

Gewässerschutzprojekte: Sind sie nachhaltig? (1) Heidis Mist 20.6.15

24.1.16 HOME

Ernährungssicherheit ohne sauberes Wasser?

26. Januar 2016

Wann werden die Bauern merken, dass Ernährungssicherheit ohne sauberes Wasser kein sinnvolles Ziel ist?

Sauberes Schweizer Wasser für die Menschen, die Wasserwelt und unsere Wild- und Nutztiere!

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 Kernindikator Pflanzenschutzmittel im Grundwasser, Stand 26.1.16, Quelle: http://www.bafu.admin.ch/umwelt/indikatoren/08605/08685/index.html?lang=de

Kernindikator Pflanzenschutzmittel im Grundwasser, Stand 26.1.16, Quelle:
http://www.bafu.admin.ch/umwelt/indikatoren/08605/08685/index.html?lang=de

 

Die roten Punkte bedeuten: Der Anforderungswert gemäss Gewässerschutzverordnung, Anhang 2 ist überschritten, die Behörden müssen handeln.

Die aktuellen Daten sind hier abrufbar.

 

Nitrat im Grundwasser, Stand 28.1.16: Die roten Punkte bedeuten: Der Anforderungswert von 25 mg/l gemäss Gewässerschutzverordnung, Anhang 2 ist überschritten, die Behörden müssen handeln. Violett bedeutet: Sogar der Toleranzwert für Trinkwasser von 40 mg/l gemäss Fremd- und Inhaltsstoffverordnung ist überschritten.

Die aktuellen Daten sind hier abrufbar.

26.1.16 HOME

Warnung: Nichts Neues!

21. Januar 2016
Abwasser aus der Palmölproduktion fliesst in die Trinkwasser-Bäche. Bild aus dem Film "Die Nachhaltigkeitslüge" von Inge Altemeier

Abwasser aus der Palmölproduktion fliesst in die Trinkwasser-Bäche. Bild aus dem Film “Die Nachhaltigkeitslüge” von Inge Altemeier

Eigentlich wollte Heidi arbeiten. Doch da lag ein Buch im Briefkasten, und Mails in der Box lenkten sie ab. Weil es so aktuell wie traurig ist, zuerst nochmals Palmöl. Die Arbeit wartet immer!

Das Leiden der einheimischen Bevölkerung in Indonesien

Brief von Astrid aus Indonesien: “… Der Verlust an Pflanzen und Tieren ist riesig, und die Nahrungsgrundlage der Einheimischen wird zerstört. Das Schlimmste ist die Umwelt- und Wasserverschmutzung. Reiche kaufen Flaschenwasser, die meisten trinken verseuchtes Wasser aus dem Bach. Leber- und Nierenschäden sind die Folge … So geht es uns:

Die Nachhaltigkeitslüge: Wie die Palmölindustrie die Welt betrügt, Inge Altemeier, 2010, youtube.”

Vom Baufieber zum Bodentod

“… Um den Bodenschutz ist es nun wieder ganz einsam und still.
Jede Baubehörde macht genau das, was sie grad will.
Es wird ja nur geholfen in größter Wohnungsnot.
Für den bebauten Boden bedeutet das den sicheren Tod …

Hier das vollständige Gedicht von Gerhard Laukötter, Deutschland:

Vom Baufieber zum Bodentod

Copyright rowohlt, 6. Auflage 2008

Copyright rowohlt, 6. Auflage 2008

Der Hüter des Misthaufens

Ein zufälliger Leser riet Heidi, bei Amazon das Stichwort “Misthaufen” einzugeben. Sie hat das getan und ist u.a. auf das Buch von Peter Rühmkorf der Hüter des Misthaufens, aufgeklärte Märchen, gestossen, Erstausgabe 1983.

“Ein König war in Tellurien, der hatte drei Söhne, die wollte er auszahlen, als es zum Sterben ging …” Der erste Sohn erhielt alles was niet- und nagelfest ist, also auch das Schloss, die Äcker und Weiden. Alles Bewegliche erhielt der zweite Sohn. Den dritten Sohn zog er liebreich an die Brust und sprach: «Vor den Toren der Stadt, ganz nah an der Grenze des Reiches liegt mein königlicher Misthaufen … den nimm von mir als dein Erbe und hüte ihn wie ein Schatz.» Der König ernannte ihn sodann zum Hüter des Misthaufens…”

Rümkorfs 13 aufgeklärte Märchen beziehen sich auf die 1980er Jahre, sie sind politische Aufklärung. Literatur.ch schreibt: “… Nun gebe ich jedem zu, dass sich die Mechanismen der Marktwirtschaft in den 30 Jahren, die seit der Publikation von Der Hüter des Misthaufens vergangen sind, nicht geändert haben. Aber wir haben eine neue Rücksichtslosigkeit der diese Mechanismen Durchsetzenden erlebt, die Rühmkorfs theoretische und verspielte Utopie als Träume eines Gymnasiasten erscheinen lassen …”

Träumen ist bisweilen schön, und lesenswert ist das Buch tatsächlich. Heidi hat zwei Exemplare gekauft. Wer möchte eins? Bitte melden unter heidismist at bluewin.ch.

21.1.16 HOME

Palmöl? RSPO? Eigentlich nichts Neues!

20. Januar 2016
Strassen werden in den Urwald geschlagen, erodierte Erde verschmutzt die Bäche aus welchen die Einheimischen ihr Trinkwasser holen. Hinzu kommen Gewässerverschmutzungen mit Pflanzenschutzmitteln und Dünger.

Strassen werden in den Urwald geschlagen, erodierte Erde verschmutzt die Bäche aus welchen die Einheimischen ihr Trinkwasser holen. Hinzu kommen Gewässerverschmutzungen mit Pflanzenschutzmitteln und Dünger.

Schon vor gut sieben Jahren informierte der Kassensturz ausführlich über das Palmöl-Drama. Dessen ungeachtet nahm die Produktion exponentiell zu. Das Geschäft läuft nicht nur wie geschmiert, sondern auch geschmiert. Die aufgeklärte Welt will nicht mehr auf das billige Öl verzichten, denn z.B. Butter ist dreimal so teuer. Bündner Nusstorte mit Palmöl? Ja, das gibt’s. Es geht auch anders. Hier das Rezept mit Butter und Rahm.

Wenn einmal alle Urwälder abgebrannt sind, dann ist Palmöl kein Klimakiller mehr … und das Label RSPO nachhaltig? Heidi glaubt das nicht. Also handeln wir jetzt. Seit Anfang 2016 muss Palmöl auf der Verpackung deklariert werden. Daher kein Produkt mit Palmöl in den Warenkorb! Werden die Grossverteiler unseres reichen Landes mit dem guten Beispiel vorausgehen oder weitere Argumente finden für die “Nachhaltigkeit” ihres Palmöls?

Eine Umfrage von saldo vom 25.11.15 mit 438 Teilnehmenden zeigt, dass 30% das Problem nicht kannten und in Zukunft vermehrt darauf achten werden. Nur 10% wollen nicht wegen Palmöl auf gewisse Produkte verzichten.

Palmöl-Boom: Fatale Folgen für Urwald und Affen, Kassensturz vom 14.10.08, SRF.

Palmöl in unseren Lebensmitteln: Der versteckte Klimakiller, Kassensturz vom 19.1.16, SRF.

Palmöl: «Der Wald brennt weiter, es wird immer schlimmer», Eric Breitinger, Sabine Rindlisbacher, saldo vom 25.11.15.

Das Geschäft mit dem Umweltschutz, Marc Mair-Noack, saldo vom 9.12.15: “… Ein Produzent von Palmöl zahlt an eine Umweltbank und darf dafür Regenwald abholzen. Diese Ausgleichszahlung bringt den dort lebenden Orang-Utans allerdings nichts…”

Palmöl: Bundesrat argumentiert mit fragwürdigem RSPO-Label, Heidis Mist vom 5.11.15.

20.1.16 HOME

Stillleben für Heidi: Sitter und Siloballen

19. Januar 2016
Winterstimmung an der Sitter bei Appenzell. Copyright Hans Walder, Name von der Redaktion geändert.

Winterstimmung an der Sitter bei Appenzell. Copyright Hans Walder, Name von der Redaktion geändert.

Dieses “schöne” Bild hat Heidi heute morgen im Postfach gefunden. Danke Hans!

Sitter auf Wikipedia

19.1.16 HOME


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